AKTUELL

Lieber Gott,  D A N K E  für jeden neuen Tag!

Denn dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat! Seien wir fröhlich und freuen wir uns in ihm!  Psalm 118,24
 

26.01.2022

D a n k e  für ein offenes Ohr.

Hast du jemals jemandem genug vertraut, dass du dieser Person ein grosses Geheimnis anvertraut hast?

Gott vertraut dir, Seinem Kind! Er ist bereit, wie die Schrift selber sagt, dir grossartige Dinge zu offenbaren! 

Rufe mich an, dann will ich dir Antworten und dir grosse und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weisst! Jeremia 33,3

Gott ist kein Diktator, der darauf wartet, dass du dich beweist und zeigst, dass du vertrauenswürdig bist. Nein ... Er offenbart sich einfach denen, die ihn suchen. All denen, die Seine Stimme so sehr hören wollen, dass sie zu ihm rufen. Er sagt:"Rufe zu mir, dann will ich dir antworten". Das ist der wichtigste Teil: Rufe zu mir! Mit anderen Worten, sprich mit mir. Der nächste logische Schritt ist ... Hör mir zu!

Vielleicht liest du das jetzt und denkst:"Gott spricht nicht zu mir. Er tut es nie. Warum sollte es jemand anders sein?"

Das wird sich ändern, wenn du beginnst, dich allein auf Seine Stimme zu fokussieren. Bringe alles rund um dich herum zum Schweigen, was "Lärm" und Ablenkung in deinem Leben " verursacht, und konzentriere dich auf Jesus. Fang einfach damit an, dass du Ihm dankst. Öffne ihm dann dein Herz und sag ihm, was dich belastet. Schreib auf, was dir in den Sinn kommt: ein Vers, ein Lied, ein Gebet, ein Gedanke, egal was ... 

Nimm dir nicht selbst die Chance zu hören, was Gott dir sagen möchte. Er hat grossartige Dinge zu enthüllen, Geheimniss, die Er mit dir teilen möchte. Wirst du Ihm heute ein offenes Ohr schnken? Wirst du Jesus erlauben, diesen Tag zu einem Wunder zu machen?

D A N K E  meine Lieben!

25.01.2022

D a n k e  Maja für dieses kostbare Buch!
365 - Das Buch, um täglich innezuhalten und für meine Erinnerungen ...

Ich mag solch eine Einladung - vor eine weisse, leere Seite gesetzt zu werden, einen tollen Stift (ebenfalls von Maja geschenkt!) zur Hand zu nehmen und meine Eindrücke und Gedanken zu Papier zu bringen. Vor allem auch, nachdem ich im Wort Gottes gelesen habe. Bibeltexte des Bibelleseplans geben sozusagen den Ton an. Sie sind wie eine angeschlagene Glocke. 

Und so legt mir der Herr Tag für Tag den Fokus auf etwas anderes. Ich reflektiere in mein Leben und dadurch macht es meinen Alltag zu einer echt spannenden Reise.

Im Jahr 2007 entstand die erste "365"-Auflage. Der amerikanisch Buchautor Gordon MacDonald hatte Reinhard Knödler, den Initiator und Leiter der Stiftung der Bibel Liga mit den folgenden Worten wachgerüttelt:"Hüte dich vor der Dürre eines geschäftigen Lebens." Diesen wichtigen Satz ruft auch dir der Herr HEUTE zu! Der Bericht in Lukas 10 über die Begegnung Jesu mit Martha und Maria verstärkte bei ihm den Wunsch, noch mehr zur Ruhe zu kommen und Gottes Wort ganz bewusst aufzunehmen. Damit lernte er - und jetzt auch ich (!) - innezuhalten und  seine resp. meine Entdeckungen festzuhalten.

Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alle dem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben.
Josua 1,8

Dieses NAHRhafte (täglich NAHRung!) Buch kann man theoretisch kostenlos bestellen. Praktisch gesehen ist die Liga jedoch um jeden Spender dankbar. Beschenke doch auch du heute noch deinen Nächsten. Deine Spende ermöglicht den Druck einer neuen "365"-Auflage oder im Ausland Bibeln für Menschen, die bisher ohne Gottes Wort leben mussten. Schon für 16 Euro sprich 16 Franken können dort zwei Personen an einem Bibelstudiumkurs teilnehmen und bekommen ihre erste eigene Bibel. Klick dich gleich mal ein unter www.bibelliga.org und mach dir selber ein Bild.

24.01.2022

D a n k e , dass ich danken kann!

Wenn du eine dankbare Grundhaltung hast, dann danke Gott nicht nur für das, was er in deinem Leben bereits getan hat, sondern auch für das, was er noch tun wird. Du dankst ihm heute schon dafür, dass er dir Türen öffnen wird. Du dankst ihm, dass du vorwärtskommen wirst. Du dankst ihm, dass er dir die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt über den Weg schicken wird. Das habe ich übrigens in der Vergangenheit schon so oft erlebt, dass er mir den einen oder anderen "Engel" genau im richtigen Moment über den Weg geschickt hat. 

Wenn du von Herzen dankbar bist, dann bringst du damit deinen tiefen Glauben zum Ausdruck. Du sagst damit: "Herr, ich bin mir so sicher, dass du in meinem Leben am Werk bist, dass ich dir schon heute für alles danke, was du für mich in Zukunft noch tun wirst." Mit solch einem GedankenGUT fühlt man sich augenblicklich besser. Da kommt wahre, göttliche Freude auf!

Ich bin überzeugt, dass ein solcher Glaube Gott gefällt! Er wünscht sich nämlich, dass wir von ganzem Herzen und mit ganzer Seele auf seine Güte vertrauen und fest damit rechnen, dass er diejenigen beLOHNen wird, die ihm aufrichtig nachfolgen. Gott freut sich echt, wenn er dein glaubendes Herz sieht. Er freut sich über deine dankbare Haltung.

Bringe am besten heute noch deinen Dank gegenüber Gott zum Ausdruck. Lobe und preise ihn mit einer fröhlichen Haltung und rechne fest damit, dass er dich in JEDEM Bereich deines Lebens segnen wird.

Dies lehrt uns auch die Bibel:

Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

1. Thessalonicher 5,16-18

Es gibt wirklich so viel, wofür wir dankbar sein können. Mache es dir jeden Tag zur Gewohnheit, Gott zu danken. Fange am besten gleich JETZT damit an. Versuche nur einmal 30 Sekunden lang laut für dies und das DANKE zu sagen. Du wirst anfänglich feststellen, dass es gar nicht so einfach ist. Mit der Zeit kommst du jedoch in solch einen Flow, dass es richtig Spass macht. Das können übrigens ganz kleine Dinge sein, für die du DANKE sagen kannst. 

Und wenn wir schon beim Thema sind, konnte ich es nicht verkneifen, dieses Musikvideo zu mitzuveröffentlichen. Sing  doch gleich laut mit! Es tut so wohl ...

23.01.2022

D a n k e  für dieses göttliche Wunder!

HERR, mein Gott, gross sind deine Wunder und deine Gedanken, die du an uns beweisest. Dir ist nichts gleich. Ich will sie verkündigen und davon sagen; aber sie sind nicht zu zählen. Psalm 40,5

"Noch schnell ... Noch schnell etwas im oberen Stockwerk holen und dann sofort losdüsen!", dachte ich mir. Und so schnell passierte es dann auch. Während ich die Stufen unserer Treppe hinaufspurtete, stolperte ich unglücklich. Gott sei Dank konnte ich mich mit meinen beiden Händen gerade noch am Treppengeländer festhalten, ABER das linke Knie schlug jäh an der Kante der Treppenstufe auf. Autsch, das tat weh! Sofort spürte ich einen heftigen, stechenden Schmerz. Mir wurde gerade übel. Kaum gefallen, überfielen mich auch schon höllische Gedanken, und ich beFUeRCHTete das Schlimmste. "Nein, nein, so nicht!", dachte ich mir. Umgehend nahm ich diese trügerischen Gedanken gefangen und blickte auf Jesus, mein Retter und HEILand! In Gedanken sprach ich in einer noch nie zuvor dagewesenen Autorität folgendes:"Jesus, ich empfange JETZT deine gnadenbringende Heilung. Ich nehme es im Glauben in Empfang!" Ehrlich gesagt war ich selber erstaunt, welchen Glauben ich gerade an den Tag legte. Und siehe da, meine innige Bitte wurde erhört. Während meine Hand noch auf dem angeschlagenen Knie ruhte, verstummte der Schmerz augenblicklich. Und schnell waren sie wieder da, diese Gedanken:"Das wird nicht klappen mit Aufstehen!" Und wieder schickte ich diese negativen Gedanken in die Wüste. Ich hielt weiter fest an der Heilung. Und so stand ich in der Gewissheit auf, dass alles bestens ist und auch bleiben wird. Es brauchte auch keinen zusätzlichen Eisbeutel. Nein, nichts, aber auch gar nichts! Alles war in Ordnung! Zu meiner grossen Freude bildete sich auch kein Hämatom. Auch das selbst ist schon ein gehöriges Wunder, denn immer dann, wenn ich irgendwo nur sanft anstosse, bleibt ein blauer Schandfleck zurück.

Mit meinem Zeugnis möchte ich dich ermutigen. Falls dir mal etwas zustossen sollte, blicke sofort auf Jesus und lass dich nicht von den listigen Angriffen des Widersachers irritieren. Nimm die Autorität die Verheissungen Gottes in Anspruch! In diesem Sinne bhüet di Gott!

Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen
und erzähle alle deine Wunder. Psalm 9,2

22.01.2022

D a n k e  für die heutige, kraftvolle Predigt von Harrison, dem Sohn vom bekannten Prediger Bayless Conley!

Ich bin begeistert, was er zu folgendem Bibelvers zu sagen hat:

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Römer 8,1

Was soll das bedeuten? Das heisst soviel wie, dass wir durch den Glauben an Jesus gründlich von aller Schuld erlöst sind, aus unserem Gefängnis herausgeführt. Wir sind nicht mehr mit Ketten gebunden wie Sklaven. Wir werden beFREIt von der Herrschaft der Sünde und dürfen frei umhergehen, denn durch den Tod von Jesus am Kreuz hat ER jede unserer Sünden getilgt.

ABER was ist denn mit all den negativen Gedankengängen und Empfindungen, die uns täglich verdammen? Ist das nicht ein Widerspruch? Nein! Denn eine Verdammnis als Endurteil Gottes über einen Menschen, der in Jesus Christus ist, wird es definitiv nicht geben. Denn in Christus Jesus zu sein heisst, auf seiner Seite stehen, ihm kindlich vertrauen, auf seine Hilfe hoffen. Klar klagt uns der Widersacher immer wieder neu an und versucht uns einzureden, wie viele Fehler wir machen, ABER GOTTES GNADE kennt keine Grenzen. Er deckt all unsere Schuld und Übertretung zu und das nicht nur heute, sondern jeden neuen Tag bis zu unserem seligen Ende.

Lass dich HEUTE noch ein auf ein Leben mit Jesus! Gib IHM deine natürliche Art mit dem Gekreuzigten in den Tod, dann tritt der Heilige Geist die Herrschaft in deinem Leben an. Wohl gibt es immer noch täglich heisse Kämpfe zwischen „Geist" und „Seele" in unserem Leben, ABER in alledem dürfen wir es selig erfahren:„Geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede." Amen.

Glücklich sind alle, denen Gott ihr Unrecht vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat!
Glücklich ist der Mensch, dem der Herr seine Sünden nicht anrechnet.

Römer 4,7-8

21.01.2021

D a n k e , dass Gott meinen Hunger stillt!

Ich staune immer wieder, was für eine grosse Auswahl an Lebensmitteln uns hier in der schönen Schweiz geboten ist. Das ist echt ein Vorrecht und ein Geschenk! 

Was für eine Freiheit ist es doch, wenn wir noch frei entscheiden können, welche Lebensmittel wir in unseren Einkaufskorb legen. 

Und so sind auch bestimmte Esswaren nahrhafter als andere. Wenn ich als Beispiel einen knackigen Salat esse, muss ich viel mehr davon essen, um meinen Hunger zu stillen, wie wenn ich einen Teller Teigwaren verspeise. 

Genau wie dein Körper, braucht auch deine Seele reichhaltige Nahrung. Ohne sie kann deine Seele kaum überleben. 

In Matthäus 4,4 lesen wir: 

Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.

Ja, WIR brauchen Gottes Stimme, um zu leben. Seine Worte beleben uns, sie geben uns Elan, wenn wir müde sind und ermutigen uns, wenn wir niedergeschlagen sind. 

Wann war es das letzte Mal, dass du Gottes Stimme gehört hast und Seine Worte des Lebens dein Herz berührt haben? Lass deine Seele nicht verhungern ...

Trage zu ihr Sorge an jedem neuen Tag und füttere sie täglich mit dem Wort Gottes! Sein heiliges Wort wird deine Seele nähren, stärken und heilen. 

Ich lade dich ein - gerade JETZT -, wo und wie du bist, mit mir - still und leise - IM GEIST, ein Gebet zu sprechen:

Vater im Himmel, ich möchte nicht nur vom Brot alleine leben. Ich möchte mich nicht mit nur einer vagen Ahnung deines Wortes oder deiner Nähe zufrieden geben. Ich sehne mich nach mehr von dir. Danach, deine Stimme mehr zu hören. Sprich mit mir, wenn ich in der Bibel lese, in dein Wort eintauche.

Danke, dass du mir immer und überall die Gelegenheit schenkst, meinen Hunger vollständig zu stillen! In Jesu Namen AMEN

20.01.2022

D a n k e  für's Wiedersehen!

Heute fühlte ich mich 40 Jahre jünger! Nach 40 Jahren traf ich eine liebe Schulfreundin aus der Oberstufenzeit und wir genossen eine tolle und echt spannende Zeit zusammen. 

Ich schätzte, wie schon damals, ihre offene und liebevolle Art. Offen und unverblümt tauschten wir uns aus über Gott und die Welt. Berichteten über Familie, Arbeit, Beruf, Träume und Wünsche. Es war ein Geben und Nehmen. Ich staunte nicht schlecht zu hören, wie sich ihr beruflicher Werdegang aufgrund der Geschichte mit ihrer Tante in Peru entpuppte. So mauserte sie sich von der Kindergärtnerin zur integrativen Ernährungsberaterin! Und das mit Leib und Seele und viel Leidenschaft! Ein Thema, dass mich natürlich sofort begeisterte. Endlich konnte ich mal all meine - schon lange heissbrennenden - Fragen an die Frau bringen. Ein Thema, dass natürlich auch topaktuell ist in unseren eigenen vier Wänden. Mein Schatz bereitet sich gerade minutiös auf die Tour de Suisse im Juni vor und da ist natürlich der Faktor Ernährung auch ein grosses und wichtiges Standbein. Und so erfuhr ich viele kostbare Tipps aus ihrer grossen Schatzkiste. 

Wie steht es überhaupt um deinen Körper? Schon die Bibel bezeichnet den Körper als Tempel! 

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe. 1. Korinther 6,19-20

Diese Worte sprechen eine klare Sprache! Die Schönheit des Körpers soll Gott verherrlichen. Sie dient - theologisch gesprochen - der Anbetung Gottes. Von deinem strahlenden Körper sollte Glanz zurückfallen auf Gott. Das ist übrigens eine verblüffende Wendung in der Rede des Paulus: Da bleibt es nicht bei der moralischen Ermahnung, sondern da kommt so etwas wie eine Ehrenrettung des Körpers zum Ausdruck. Unser ganzes Wohlbefinden und unser ganzes Gleichgewicht hängen davon ab, dass wir uns in „Form“ halten, Körperbejahung ist wichtig, um mit uns schliesslich selbst zufrieden zu sein, um uns selber zu lieben! Dazu kommt mir gerade folgender Satz in den Sinn: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst ...

Wer weiss, vielleicht ist dieser Bericht gerade ein Anstoss an DICH, dich etwas intensiver mit dem Thema Ernährung und deinen alltäglichen Essgewohnheiten auseinanderzusetzen. Es gibt dazu so viel Wissenswertes. Und sind wir ehrlich, das meiste, was man tun und lassen sollte, weiss man ja schon selber, nicht wahr?

An dieser Stelle musste ich schmunzeln, als die Gastgeberin nach ihrem frisch zubereiteten Hauptgang (Grünkernfrikadellen! Mmmmmhh war soooo lecker!) etwas schüchtern sagte: "Gaby, bitte entschuldige, aber bei mir gibt es kein Dessert." Für mich überhaupt kein Problem, ich hatte den ganzen Nachmittag ein geistiges und seelisches Dessert nach dem anderen. Das mundete viel besser als die süssesten Torten in the house.

19.01.2022

D a n k e  für die heutige Ermutigung! Sie kam genau im richtigen Moment. Ich konnte nur schmunzeln und dankend zum Himmel blicken:

HERR, du durchschaust mich, du kennst mich durch und durch. Ob ich sitze oder aufstehe, du verstehst meine Gedanken von ferne. Psalm 139,1-2

Es liegt in der Natur der Sache, dass friedvolle Beziehungen nie nur auf Einseitigkeit beruhen. Jeder Teil muss seinen Beitrag leisten. Möge es unser tiefes und göttliches Verlangen sein, mit allen Menschen - wann immer möglich - in Frieden zu leben.

Bei allem Fleiss hüte dich dabei vor den listigen Angriffen des Teufels. Sein Ziel ist es, immer und überall Unruhe zu stiften. Dazu missbraucht er auch Menschen, die dir mit ihrem Verhalten und ihrer Negativität diesen Frieden RAUBen wollen. Um zu verhindern, dass du dich vom Bösen mitreissen lässt, musst du seine Taktik zuerst erkennen und dann verhindern, dass es dich überwältigt, und darauf achten, dass du deine vermeintlich böse Reaktion unter Kontrolle behalten kannst. Auf jeden Fall musst du alles daran setzen, das Böse mit dem Guten zu überwinden. So rät es uns schon die Schrift:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten." Römer 12,21

Wenn dieser Vers von Menschen geschrieben worden wäre, die nicht von Gott inspiriert wären, dann hätte er ungefähr so gelautet: "Lasst euch nicht von den Leuten unterkriegen. Schlagt sie mit ihren eigenen Waffen." Denn die Welt denkt nur in Ausdrücken der Vergeltung und Rache. Aber in der Schule Jesu Christi lernen wir etwas ganz anderes. Wir sollen nicht zulassen, dass wir vom Bösen überwältigt werden. Wir sollen vielmehr das Gute benutzen, um das Böse zu besiegen.

Eine Geschichte, die man Franz von Assisi zuschreibt, verdeutlicht das sehr gut. Ein kleiner Junge entdeckte beim Spielen plötzlich, dass es ein Echo gab, wenn er laut rief. Es war das erste Mal, dass er ein Echo hörte, und so fing er gleich an, es auszuprobieren. Er rief:"Ich hasse dich!" und prompt kam der Satz auch wieder zurück: "Ich hasse dich!" Jetzt strengte er sich an und schrie noch lauter:"Ich hasse dich!!" und die Worte kamen auch mit grösserer Lautstärke zurück. Ein drittes Mal brüllte er aus Leibeskräften:"Ich hasse dich!!!" und die Worte erklangen ihm mit der gleichen Heftigkeit entgegen:"Ich hasse dich!!!" Mehr konnte der Junge nicht ertragen. Er lief zurück ins Haus und schluchzte erbärmlich. Seine Mutter hatte das laute Schreien vom Hof her gehört, aber sie fragte doch: "Was ist denn los, mein Kleiner?" Und der Junge antwortete:"Da draussen ist ein kleiner Junge, und der hasst mich!" Die Mutter dachte einen Moment nach, und dann sagte sie: Pass auf, ich weiss, was du jetzt tun musst. Du gehst wieder nach draussen und sagst dem kleinen Jungen, dass du ihn lieb hast." Also lief der Kleine wieder nach draussen und rief laut: "Ich hab dich lieb."  Und mit der gleichen Zuverlässigkeit kamen die Worte zurück, deutlich und freundlich:"Ich hab dich lieb." Noch einmal erhob er die Stimme mit grösserer Betonung und lauschte wieder auf die Antwort. Und zum dritten Mal rief er aus ganzem Herzen:"Ich hab dich lieb!" und mit der gleichen Zärtlichkeit kam es zurück:"Ich hab dich lieb!" 

Während ich dies hier schreibe, rufen Menschen überall in der Welt einander zu: "Ich hasse dich!" und fragen sich gleichzeitig, warum die Spannungen immer weiter zunehmen. Völker drücken ihren Hass gegen andere Völker aus. Religiöse Gruppen haben sich durch ihre Konflikte regelrecht verbarrikadiert. Verschiedene Rassen kämpfen miteinander. Nachbarn haben Streit, den sie über den Gartenzaun hinweg austragen. Und Familien werden durch Zank und Verbitterung zerrissen. Alle diese Menschen lassen es zu, dass sie vom Bösen überwältigt werden, weil Hass immer neuen Hass hervorbringt.

Wenn sie einfach ihr Vorgehen ändern und Hass mit Liebe vergelten würden, dann könnten sie das Böse mit Gutem überwinden. Dann würden sie entdecken, dass Liebe wieder Liebe hervorbringt. Lasst uns sorgsam darauf achten, welche Saat wir ausstreuen! Liebe lässt nur Liebe reifen. Säen wir Hass, wird Hass daraus.

Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.

1 Johannes 4:12

18.01.2022

D a n k e , dass Gottes Gnade genügt!

Es steht ein Leuchtturm im Meer; die Nacht ist ruhig. Es ist schwer zu sagen, ob der Bau stark und fest ist; erst wenn der Sturm und die Brandung tobt, erfahre ich, ob er standhält. So verhält es sich mit dem Geisteswerk; wenn es nicht oft und viel von stürmischen Fluten umbrandet würde, so könnten wir nie erfahren, ob es auch wahr und wehrhaft sei; wenn die Winde nicht darüber herfielen, so könnten wir nicht wissen, wie stark und standhaft es sei. Die Meisterwerke Gottes sind jene Menschen, die inmitten aller Schwierigkeiten fest, unbeweglich dastehen.

Wäre wir nie arm und elend, so würden wir die trostreichen Verheissungen der göttlichen Gnade nicht halb so gut verstehen. Wenn wir irgend einem Wanderer begegnen, der nicht hat, wo er sein Haupt hinlege, der aber sprechen kann:"Dennoch verlasse ich mich auf den Herrn;" wenn wir einen Armen sehen bei Brot und Wasser Hunger leiden, der sich dennoch in seinem Gott selig und herrlich fühlt; wenn wir eine unterdrückte Witwe kennen, die von ihrer Traurigkeit fast überwältigt wird, und die dennoch im Glauben festhält an ihrem Hort und Heiland, ach! welch einen Lichtglanz der Ehre wirft das auf's Evangelium zurück!

Gottes Gnade verklärt und verherrlicht sich in der Armut und den Leiden der Gläubigen. Die Heiligen richten sich auf unter jeglichem Druck schwieriger Lagen, und sie leben der Überzeugung, dass ihnen alle diese Dinge zum Besten dienen müssen und dass zuletzt aus anscheinend grossem Übel ein wahrhaftiger Segen für sie entspringt; dass ihr Gott ihnen entweder in Bälde eine Erlösung sendet oder sie unfehlbar in ihrer Trübsal stärkt. Diese Geduld der Heiligen beweist die Macht der göttlichen Gnade.

Wer seinen Gott verherrlichen will, muss darauf rechnen, dass ihm manche Trübsal begegnen wird. Niemand kann vor dem Herrn bestehen, es sie denn, er sei durch viele Prüfungen hindurchgegangen. Ist nun dein Lebenspfad voller Leidensdornen, so freue dich darüber, denn so kann sich die Gnade Gottes an dir umso herrlicher beweisen. Ob Er dich je verlassen und versäumen wird? Das lasse dir nie träumen, verabscheue solche Gedanken. Der Gott, der dir bis anhin geholfen hat, weiss bis zum Ende auch alles herrlich auszuführen!

Aber er hat zu mir gesagt:"Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir." Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft von Christus an mir.

2. Korinther 12,9

17.01.2022

D a n k e , dass Gott seinen Engeln befohlen hat, dich zu behüten auf all deinen Wegen!

Das Bundesamt für Gesundheit meldete heute 67'906 neue Corona-Fälle, 233 Hospitalisationen, 219'414 Tests und 30 Tote. Zugegeben, wenn man diese Zahlen sieht, könnte man schon in Angst und Bange geraten. Ja, Covid-19 hat die ganze Welt und das Leben vieler Menschen weltweit verändert. Die allesentscheidende Frage ist und bleibt: Wie gehst DU mit dieser Situation um? 

Mein Schwiegermami erhielt vor drei Tagen ein positives Corona Testergebnis. Mit ihren knapp 80 Jahren und einem nicht gerade milden Verlauf könnte man schon in Panik geraten. Gott sei Lob und Dank kann ich in solchen Momenten auf die kraftvollen Verheissungen Gottes zurückgreifen. Auch wenn die Wellen zurzeit höher schlagen, weiss ich, dass ich Gott geTROST alles abgeben kann. Er sorgt für mein Schwiegermami und hält sie sicher in Seiner Hand. Was auch kommen mag ...

Es ist MEINE eigene Entscheidung, ob ich mich von den Umständen entmutigen lassen möchte oder mein ganzes Vertrauen meinem Heiland und Retter schenken möchte. Der Prophet Jesaja zeigt uns in seinem Wort eine ermutigende und zukunftsorientierte Ewigkeitsperspektive:

Hebt eure Augen auf gen Himmel und schaut unten auf die Erde! Denn der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen. Jesaja 51,6

Die Gute Nachricht ist - Gottes Werte und Seine Gerechtigkeit werden die Zeiten überdauern und wir als Seine Kinder sind dieser Angst nicht hilflos ausgeliefert, denn auf der einen Seite lebt der Geist der Furchtlosigkeit in uns:

Denn Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2. Timotheus 1,7

Auf der anderen Seite glauben wir an eine menschgewordene Hoffnung, die jede Angst überwindet. Das heisst konkret, wir brauchen uns nicht von der weltweiten Angst und den negativen Nachrichten anstecken und unser Leben nicht davon bestimmen zu lassen, sondern können der Angst unsere lebendige Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus, unseren Heiland und Erlöser entgegensetzen. 

Und so lesen wir in Psalm 91,5-7:

Du musst dich nicht fürchten vor […] der Seuche, die durchs Dunkel schleicht, vor dem Fieber, das am Mittag glüht. Auch wenn tausend neben dir fallen, zehntausend rings um dich her, zu dir wird es nicht kommen. 

Diese Worte Gottes nehmen uns vielleicht nicht immer gleich die Sorgen und Ängste weg, ABER wenn wir alles in Gottes mächtige Hände legen, dann legt ER uns Seinen tiefen Frieden in unser Herz. 

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam. Johannes 14,27

Gemeinsam mit dem Herrn überwinden WIR die schlimmsten Krisen, und sei es das Corona-Virus. Ergreife im Glauben diese wunderbare Wahrheit. Gott ist mit dir und begleitet dich auf all deinen Wegen. ER gibt dir auch all die Kraft, die du gerade brauchst! AMEN!

16.01.2022

D a n k e , dass das Schweizer Swiss Raw Team, das am 12. Dezember 2021 in La Gomera mit Ruderboot Jasmine 2 gestartet ist, heil in Antigua angekommen ist!

In der Aargauer Zeitung konnte man einst folgende Schlagzeile lesen:

Verrückt? «Das ist Ansichtssache» – der Döttinger Samuel Widmer rudert über den Atlantik

Genau! Wenn jemand etwas tut oder unterlässt, ist es doch immer Ansichtssache! Für die einen war die Idee mit der Atlantiküberquerung tatsächlich eine verrückte Geschichte. Andere konnten nur staunen, dass sich Samuel mit seinen Freunden ans härteste Ruderrennen der Welt wagte. Dazu muss erwähnt werden, dass Samuel zuvor NIE in einem Ruderboot sass. 

Welche Mission hatten sie denn auf dem Radar? Einer ihrer vier wichtigen Punkt möchte ich an dieser Stelle gerne mit dir teilen:

Das Team ruderte für einen guten Zweck: Als Kinder aus Gross- und Scheidungsfamilien sowie als einstiges Heimkind wissen sie, mit welchen Problemen junge Menschen in ihrer Kindheit konfrontiert sind. Mit den überschüssigen Einnahmen ihrer Challenge möchten sie die soziale Einrichtung Kovive unterstützen. Der Entwicklungsförderung von Jugendlichen Gutes tun und ihnen Vorbilder sein. Zudem aufzeigen, wie sie mit ihren Handlungen die Welt erobern und schier undenkbare Aufgaben in ihrem Leben meistern können. 

Wo lernten sich die vier sportbegeisterten Freunde kennen? 2015 im Tessin während des Militärdienstes als Grenadiere. Teamspirit, das Aushalten von physischen und psychischen Extremsituationen sowie das Vertrauen in die gegenseitigen Fähigkeiten schufen unter den vier jungen Männern eine starke Verbindung. Nach dem Militärdienst blieben die vier zusammen und nahmen jedes Jahr am Militärischen Kommando- und Patrouillenwettkampf “Blue Nail” in Dänemark teil. Im Militär Wiederholungskurs 2016 erfuhr Roman das erste mal von der Talisker Whisky Atlantic Challenge. Zwei Jahre später fragte er Jan, Samuel und Ingvar an und der Verein SWISS RAW wurde gegründet. Mit der Challenge fanden die Vier ihr ambitioniertes Projekt für die kommenden Jahre.

Die Eltern von Samuel waren anfänglich gar nicht begeistert von dieser Schnapsidee. Sie verrieten mir jedoch, dass sie nicht allein im Boot sassen. Sie wissen die Unterstützung von Freunden, Bekannten und Verwandten sehr, sehr zu schätzen. Das reiche von ermutigenden Worten bis hin zu Gebeten. 

Heute haben wir nun mit grosser Spannung via Youtube Livestream den Zieleinlauf mitverfolgt. Die über zweijährige, akribische Vorbereitung hat sich geLOHNt! Von Herzen gratulieren wir dem Siegerteam für die sensationelle Leistung:

- 5000 Kilometer
- 6'000 - 8'000 Kalorienverbrauch pro Tag
- 10 - 12 Kilo Gewichtsverlust
- 2 Stunden Schlafen am Stück

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn sie uns von ihrer Challenge auf dem Atlantik berichten. Zudem bin ich ja dann mal gespannt, ob sich die Hoffnung von Mutter Susanne bewahrheitet:

"Ich hoffe, dass Samuel danach ein wenig ruhiger wird."

Die Gottlosen aber sind wie das ungestüme Meer: Es kommt nicht zur Ruhe, seine Wellen wühlen immer wieder Dreck und Schlamm auf.
Ja, alle, die sich gegen mich auflehnen, werden keinen Frieden finden. Darauf gebe ich mein Wort!

Jesaja 57,20-21

15.01.2022

D a n k e  für das göttliche Zeugnis mit Kliby!

Wer kennt ihn nicht? Urs Kliby den grossen TV-Star, der als Bauchredner ein Millionenpublikum begeisterte. Mit seiner süssen Eselpuppe Caroline brachte er 50 Jahre lang die Leute zum Lachen. Natürlich auch mich und meine Familie! Er verkaufte über eine Million Tonträger, gewann fünf Goldene und zwei Platin- Schallplatten und trat im Radio und Fernsehen auf, zum Beispiel 1981 in Wetten, dass ...?

Bis zu seinem 70. Geburtstag stand er mit seiner Caroline auf der Bühne. Seit nun einem Jahr sind die beiden in Pension und blicken freudig auf ihre Bühnenkarriere zurück. Bei all dem Lachen und fröhlich sein, zeigte sich das Leben bei Kliby auch von einer ganz anderen Seite. Es gab viel Zeiten, in denen ihm nicht mehr zum Lachen zumute war. So musste er wegen Prostatakrebs oder einer lebensrettenden Herzoperation ins Krankenhaus. 2004 hatte er innert kürzester Zeit zwei Schlaganfälle. In all diesen Krisenzeiten war ihm der Glaube eine wichtige Stütze. Das wissen nur wenige und darüber hat er auch nicht oft gesprochen. Wie er selber sagt, hat ihn der Glaube sein Leben lang begleitet. Wäre Gott nicht so nah an seiner Seite gewesen, hätte sein Leben wohl ganz anders verlaufen können.

In der Sendung Fenster zum Sonntag Talk gibt Kliby mit seiner Caroline sein TV-Comeback. Er spricht mit Ruedi Josuran ganz persönlich und offen über sein Leben und zeigt sich von einer anderen Seite, als die man von ihm kennt. Spannend wird es auch, wenn er uns verrät, welchen frechen Spruch Caroline heute nicht mehr machen würde. 

Ein fröhliches Herz macht den Körper gesund; aber ein trauriges Gemüt macht kraftlos und krank.

Sprüche 17,22

14.01.2022

D a n k e  für die Freude am Herrn!

Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.
Psalm 73,28

Mit folgender Schlagzeile warb eine Zeitschrift um Aufmerksamkeit:"Was kann man sonntags machen? Mit diesen Tipps hat Langeweile keine Chance!" Und so wurden 50 Beschäftigungsideen vorgestellt, egal ob allein, mit Freunden oder als Pärchen - da ist für jeden etwas dabei.

Die Hauptsache ist, etwas zu erleben, das einem Freude bereitet. Doch bekanntlich lässt sich Freude nicht festhalten. Freudvolle Erlebnisse lassen sich zwar beliebig wiederholen, sobald sie aber vorüber sind, fliegen die Emotionen schnell vorüber. Was bleibt, ist der Wunsch nach immer neuen, erfreulichen Erlebnissen. Wenn wir in unsere Welt hinausschauen, schreit sie ja förmlich danach, Glück in Erlebnissen zu finden. Doch wie soll man diese Sehnsucht nach Freude und Glück stillen, ohne dass es ein Haschen nach Wind bleibt? Und was passiert mit unserer Freude, wenn Leid und Schmerz jedes noch so schöne Erlebnis mit einem dunklen Schatten überdecken? Die Antwort darauf ist einfach und herausfordernd zugleich.

In der Nähe Gottes ist wahre Freude erfahrbar. Eine Freude, die jede erdenkliche Sehnsucht nach Glück übertrifft und nie verlorengeht. Gott verschafft uns immer wieder Raum und Zeit für die Gemeinschaft mit ihm. Selbst wenn unsere Seele weint, können wir in Gottes Gegenwart von einer tiefen Freude erfüllt werden. Diese Freude gibt uns Perspektive und Halt in Zeiten der Not. Sie kommt direkt von Gottes Herz in unser Herz und ist ein Ausdruck der Liebe Gottes für die Menschen. 

Wenn wir uns bewusst werden, dass unser Leben in der Hand eines absolut souveränen Gottes liegt und wir in ihm und durch ihn alles haben, was wir brauchen, kann es unser Herz nur erfreuen. Aus dieser Freude an und mit Gott können wir Gottes Gaben noch viel mehr geniessen: Wandern in Gottes Schöpfung. Brunchen mit Freunden oder Feiern mit der Familie. Der Sonntag muss kein Tag der Askese sein. Sei einfach nur dankbar und geniesse ihn als Tag der Gemeinschaft und des Feierns. 

Doch alle, die bei dir Zuflucht suchen, werden sich freuen. Ihr Jubel kennt keine Grenzen, denn bei dir sind sie geborgen. Ja, wer dich liebt, darf vor Freude jubeln!

Psalm 5,12

13.01.2022

D a n k e  für die Allianzgebetswoche 2022!

Sehr gerne möchte ich noch etwas bei den spannenden Themen der Woche bleiben. Das heutige Thema ist:

Erinnerung

Den Sabbattag sollst du halten, dass du ihn heiligst, wie dir der Herr, dein Gott geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Werke tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Rind, dein Esel, all dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt, auf dass dein Knecht und deine Magd ruhen gleichwie du. Denn du sollst daran denken, dass auch du Knecht in Ägypten warst und der Herr, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der Herr, dein Gott geboten, dass du den Sabbattag halten sollst. 5. Mose 5,12-15

Dieser Bibeltext ist die Aussage des vierten Gebotes. Darin gibt der Herr die Anweisung, den Sabbat zu halten, jenen Tag der Ruhe nach sechs Tagen der Arbeit. Eine Pause für eine wohltuende Erholung! Im Zentrum der Ruhe steht die Aufforderung, sich zu erinnern:"Du sollst daran denken." Sabbat und Gedenken sind tief miteinander verbunden. Wie und warum?

Erinnern wir uns daran, dass der wöchentliche Ruhetag für alle keine Entsprechung in irgendeiner antiken Zivilisation hatte! Die Griechen hielten die Juden für faul, weil sie einen Tag "Urlaub" pro Woche forderten. Was für ein aussergewöhnliches Geschenk Gottes ist doch der Sabbat!

"Du sollst dich erinnern" an zwei Realitäten. Erstens: Du warst ein Sklave in Ägypten und zweitens: Der Herr, dein Gott hat dich aus Ägypten herausgeführt. Mit anderen Worten: Erstens warst du der Freiheit beraubt und zweitens hat dich der Herr befreit. Der Sabbat ist eine Erinnerung daran, dass wir dank Gott frei von Sklaverei existieren können! Das vierte Gebot befasst sich mit dem Thema der Freiheit und zwar die Freiheit von der Versklavung an die eigene Arbeit!

Alle, die sich von Gottes Geist regieren lassen, sind Kinder Gottes. Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt, führt euch nicht in eine neue Sklaverei, in der ihr wieder Angst haben müsstet. Er hat euch vielmehr zu Gottes Söhnen und Töchtern gemacht. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba, lieber Vater!«
Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind. Als seine Kinder aber sind wir – gemeinsam mit Christus – auch seine Erben. Und leiden wir jetzt mit Christus, werden wir einmal auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen. 

Römer 8,14-17

12.01.2022

D a n k e  für die Allianzgebetswoche 2022!

Jedes Jahr findet in der Schweiz seit 1846 die Allianz-Gebets-Woche statt. Ziel dieses Anlasses ist es, das Miteinander evangelischer Christen am Ort zu stärken und das Bewusstsein der weltweiten Verbundenheit zu fördern. Die Evangelische Allianz versteht sich als eine Bewegung engagierter Christen aus evangelischen Landes- und Freikirchen sowie christlichen Organisationen. Sie ermutigt zu vermehrter Zusammenarbeit und äussert sich als evangelische Stimme zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Sie lanciert und koordiniert auch in- und ausländische Projekte, die zum Ziel haben, die Gute Nachricht von Jesus Christus öffentlich zu machen.

Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) verbindet rund 600 Millionen evangelische Christinnen und Christen, die in 130 nationalen Evangelischen Allianzen organisiert sind. In der Schweiz sind es etwa 250’000 Personen, wovon sehr viele an den Gebetstreffen, Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen in dieser Woche teilnehmen. Auch die FEG Freie Evangelische Gemeinde in Kleindöttingen öffnete heute ihre Türen. Zum Thema:

Sabbat - Leben nach Gottes Rhythmus

Wir haben so viel Freizeit wie noch keine Generation vor uns. Doch mehr arbeitsfreie Zeit zu haben, heisst noch lange nicht, dass man innerlich zur Ruhe kommt. Die unaufhaltsame Beschleunigung hat schon längst in unserer Freizeit und auch im Glaubensleben, Einzug gehalten. Vielen fällt es sogar beim Gebet schwer, zehn Minuten einfach still zu sein. Wir leben in einer Zeit der totalen Reizüberflutung. Angebote boomen, die Ruhe und Entspannung versprechen: Achtsamkeitstraining, Yoga oder gar eine längere Auszeit - Sabbatical genannt.

Hier bedienen sich moderne Manager eines Wortes, das tief in der jüdisch-christlichen Tradition verankert ist. "Sabbat" bedeutet nämlich so viel wie: Aufhören. Stopp. Pause. Wenn uns Gott ein Mal in der Woche auffordert, alles zur Seite zu legen, dann will er uns damit unsere Freiheit bewahren. Wir sollen uns nicht von unseren Sorgen, Bedürfnissen oder unserer Umwelt bestimmen lassen, sondern aus der innigen Beziehung mit unserem Schöpfer leben. Der Sabbat ist folglich das beste Gegenmittel gegen Entfremdung von Gott und die beste Hilfe für ein gelingendes Leben. 

In der Allianzgebetswoche soll jede und jeder neu entdecken, wie man als befreiter Mensch leben kann. In dieser Woche wird der Fokus jeden Tag auf einen anderen Aspekt des Sabbats gelegt. So zum Beispiel Identität, Versorgung, Ruhe, Erinnerung, Freude, Grosszügigkeit und Hoffnung. Heutiges Thema war Barmherzigkeit. Durch die Gabe der Barmherzigkeit macht Gott uns bereit, untereinander Barmherzigkeit zu leben, einander zu lieben, Gutes zu tun und in dieser Welt Jesus-orientiert unterwegs zu sein, ganz im Sinn von:

Jesus sprach zu ihnen: »Angenommen, jemand von euch besitzt ein Schaf und das fällt am Sabbat in eine Grube. Wird er es nicht sofort herausholen? Und ein Mensch ist doch viel mehr wert als ein Schaf! Also ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun.« Matthäus 12,11-12

Ein grosser Dank gebührt Pastor Hartmut Giessler für diesen besinnlichen Abend mit Lobpreis, Gebet und Segen. Wärst du gerne mit dabei gewesen? Kein Problem, denn morgen abend findet ein weiterer Gebetsabend in Kleindöttingen statt zum Thema Erinnerung.

11.01.2022

D a n k e , dass wir einen gerechten Gott haben!

"Gott sieht alles!" Mit dieser Aussage wurde uns doch schon manchmal gedroht oder Angst eingejagt, nicht wahr? Auch Jesus bestätigt dies in seiner Gleichniserzählung und sagt, dass alles ans Licht kommt.

Manchmal bin ich ganz froh, dass hier auf Erden nicht alles ans Licht kommt. Nicht nur im Blick auf mich, sondern auch auf andere. Stell dir nur einmal vor, du wüsstest alles vom Gegenüber, hättest in jeden einzelnen Gedanken Einblick ... Das würde unser ZUSAMMENleben massiv erschweren. 

ABER ACHTUNG: Es ist so sicher wie das AMEN in der Kirche, dass einmal alles ans Licht kommt und zwar an Gottes grossem Gerichtstag, in einem geschützten Raum in der Gegenwart Gottes. Mir führt das deutlich vor Augen, dass ich für mein Leben selbst Verantwortung tragen muss. Was bedeutet das? Kann ich das überhaupt? Geht das nicht über meine Kraft hinaus?

Wir Menschen neigen allzu oft dazu, die Verantwortung auf andere abzuschieben; auf Menschen oder Umstände. Manchmal hat das sicher seine Berechtigung, aber doch nicht so oft, wie wir es machen. Zudem gerätst du bestimmt auch immer wieder an Situationen, wo Menschen nicht zu dem stehen, was sie zu gesagt oder getan haben. Mir hilft in solchen Momenten das Wissen, dass alles einmal ans Licht kommt. Es ist vor allem auch tröstlich und gerecht. Für mich ist das Wissen darum nichts bedrohliches. Vielmehr hilft es mir, mein eigenes Leben ehrlich zu leben.

Dass Gott alles sieht, macht mir schon lange keine Angst mehr. Ich lerne meinen Gott durch Jesus Christus immer besser kennen. Er ist ganz und gar für mich. Er liebt mich über alles.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde. Johannes 3,17

Schon der Beter in den Psalmen weiss:

Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von grosser Güte. Psalm 103,8

Vor diesem Gott kann ich ehrlich sein. Er weiss auch um meine Schwachheit und die dunklen Stunden. Er weiss aber auch, dass ich es ehrlich meine. Aus diesem Grund will ich gerne so leben, wie er es mir in seiner grossen Liebe vorgelebt hat. Das tut mir und meinen Mitmenschen gut und geREICHt zum überREICHENen Segen.

10.01.2022

D a n k e , dass die Richter einen gerechten Entscheid fällen mögen!

Aktuell reisst der Wirbel um den Tennisstar Novak Djokovic nicht ab. Wie wir über die Medienportale erfahren konnten, hatte der Serbe eine Ausnahmegenehmigung erhalten, um an den Australian Open antreten zu können. Doch dann verweigerten ihm die australischen Behörden die Einreise.

Darauf vernahm man von seinen Anwälte am letzten Samstag, dass er am 16. Dezember 2021 einen positiven Corona-Test hatte. Das grosse Problem ist nur, dass er gleichentags und einen Tag darauf an mehreren öffentlichen Events teilgenommen hat. Schutzmassnahmen wie Maskenpflicht oder Abstände galten dabei nicht. Das bringt ihn jetzt natürlich in Erklärungsnot. Zudem wäre ihm wohl eine Teilnahme an den Australian Open mit grosser Wahrscheinlichkeit eh verwehrt geblieben, denn die Frist zum Einreichen von Anträgen für Ausnahmeregelungen endete bereits am 10.12.2021, also fast eine Woche vor Djokovics angeblicher Infektion. 

Nun sitzt der Weltranglistenerste in einem Hotel für Ausreisepflichtige fest. Ein Gericht soll heute Montag über die drohende Ausweisung entscheiden. Wenn der Immigrationsbehörde falsche Dokumente oder falsche Informationen übermittelt wurden oder wenn Novak ein Risiko für die Gesundheit der Bewohnenden Australiens darstellt, dann müsste der Fall klar sein. In diesem Fall würde Novak Djokovic nebst dem Landesverweis noch einiges mehr an Unheil drohen. Es könnte gut sein, dass er für mehrere Jahre nicht mehr nach Australien einreisen darf. 

Aus dieser Geschichte können wir einiges lernen. Zuallererst möchte ICH kein Urteil abgeben. Ich kenne die Situation ja gar nicht bis ins letzte  Detail. Zudem wird ja so viel veröffentlicht. Vieles entspricht ja gar nicht den Tatsachen. Viele reimen sich ihre eigene Geschichte zusammen, spekulieren über dies und das. Sie finden im Handumdrehen Infos, um die eigene emotionale Reaktion zu füttern. So etwa jene, die ihn als diskriminiert sehen und ihn als Anti-Impfhelden feiern. Oder etwa jene, die hämische Spässe treiben und von «Novax» und «Djocovid» schreiben. Da brodelt es echt gewaltig. Andere wiederum finden, dass die australische Regierung damit allen gegenüber fair handelt. Denn warum sollte ein reicher, prominenter Sportler in das Land einreisen dürfen, wenn er nicht geimpft ist und alle anderen Ausländer müssen sich an diese Regel halten, fragt diese «Fraktion». 

Heute möchte ich definitiv nicht in der Haut der Richter stecken. Wie es auch immer rauskommt, ich weiss, es gibt für ALLES eine gerechte Strafe, weil wir einen gerechten Richter haben im Himmel! Auch für all das Unrecht, das wir hier auf Erden erleben. Denn es steht geschrieben (5. Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz Böses hervor. Ich sage euch aber, dass die Menschen von jedem unnützen Wort, das sie reden werden, Rechenschaft geben müssen am Tag des Gerichts; denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.

Matthäus 12,35-37

09.01.2022

D a n k e für diese segensreiche Predigt!

Vor zwei Tagen habe ich mir eine kraftvolle Predigt zum Thema "Endlich Heilung erleben" angehört. Ich kann sie dir von ganzem Herzen empfehlen. Sie berichtet in den 26 Minuten nicht nur über den bekannten Vers im Markus 11,23, sondern auch über die Verse zuvor und danach. 

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott!
Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Heb dich und wirf dich ins Meer!, und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen.
Darum sage ich euch: Alles, was ihr betet und bittet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteilwerden. Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Übertretungen.
Markus 11,22-26

Der Glauben ist keine menschliche Fähigkeit, sondern eine kostbare Gabe Gottes. Man kann ihn nicht erwerben; er kommt von oben. Man kann ihn nicht machen; er kommt aus der Verkündigung (oder dem Gehörten) und die Verkündigung durch Gottes Wort (Römer 10,17). Unser Herr sprach die Worte unseres Textes, als Er den Feigenbaum zum Verdorren gebracht hatte und die geistliche, prophetische Bedeutung dieses Wunders erklärte. Er lehrte die Seinen den Glauben an Gott und seine Folgen. Der Glaube ist kein passives, sondern ein aktives Element. Er lässt sich nicht überwältigen, er muss überströmen. Er lässt sich weder anhalten noch unterdrücken, weder lähmen noch einschüchtern, sondern geht immer vorwärts, gebietet und behauptet sich.

Wer die Zeiten versteht, in denen wir leben, weiss, dass er diesen Glauben braucht. Ohne ihn kommen wir heute nicht weit. Der Glaube, den man von Natur haben kann, erliegt den zunehmenden Gefahren und dem geheimen oder offenen Widerstand des Geistes der gegenwärtigen Weltzeit. Aber der Glaube an Gott handelt; er findet sich nie mit einem Misserfolg ab, sondern erstarkt unter den widerwärtigsten Umständen. Wenn er im Herzen des Gläubigen wohnt, wird er gerade durch Schwierigkeiten neu angefacht.

Auch wenn alle menschliche Hoffnung erlischt, lasst uns dennoch vorwärtsgehen in der Freude und dem Frieden des Glaubens, der sieht, dass der Feigenbaum vor ihm verdorrt und der Berg sich ins Meer wirft!

Betet aber im festen Vertrauen und zweifelt nicht; denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin- und hergetrieben werden. Ein solcher Mensch kann nicht erwarten, dass der Herr ihm etwas gibt.
In allem, was er tut, ist er unbeständig und hin- und hergerissen.

Jakobus 1,6-7

08.01.2022

D a n k e  für Gottes Güte und Gnade an jedem neuen Tag!

Vielen Menschen ist nicht wirklich bewusst, wie wichtig der Morgen ist, besonders die ersten Minuten nach dem Erwachen.

Gott lässt jeden Morgen die Sonne über uns aufgehen. Er freut sich darauf, dass wir mit einem dankbaren und hoffnungsvollen Herz aufwachen und mit ihm in Kontakt treten. Dafür gibt es bekanntlich etliche Möglichkeiten.

David, der Psalmist, hat viel über den Morgen berichtet. Er sagte:"Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; wir wollen und freuen und fröhlich sein in ihm! Psalm 118,24

David fühlte sich nicht immer danach, sich zu freuen, ABER er entschloss sich, an Gottes neuem Tag zu erfreuen.

Sobald du aufstehst, sieh dich im Spiegel an, lächle und sage:"Ich werde einen sehr guten Tag haben, weil Jesus mich liebt und den besten Plan für mein Leben hat!"

Sei voller Freude und Hoffnung!

07.01.2022

D a n k e , dass ich ein Königskind bin!

Bestimmt ist dir aufgefallen, dass ich gestern eine ganz besondere Krone auf meinem Kopf trug - eine "Königskind"-Krone! Und das Beste: Bei Jesus kann jede und jeder ein Königskind sein!

Dazu eine Geschichte: Ein König lässt sich durch eine Stadt seines Königreiches chauffieren. U.a. kommt er auch im Armenviertel vorbei. Er sieht einen kleinen schmutzigen Strassenjungen. Sofort beauftragt er seinen Oberhofmarschall, ihm folgende Nachricht zu überbringen:„Der König möchte, dass du sein Kind wirst!“ Der Junge begreift nicht ganz. „Wer? Ich? -O ja!“ Kurze Zeit später lässt ihn der König auf sein Schloss bringen. Dort wird verkündet:„Das ist des Königs geliebtes Kind!“ Es beginnt eine Säuberungsaktion. Ab in die Badewanne! Alte Klamotten weg, neue an. Für den Jungen gibt es natürlich viel Neues zu sehen und zu entdecken. Als frischgebackenes Königskind weiss er nicht, wie er sich da und dort zu benehmen hat. Und so geht immer mal was schief: Er putzt sich mit dem Ärmel die Nase, isst mit den Fingern oder schreit:„Ich will aber jetzt nicht brav sein!“ Trotz Pannen, Pech und Pleiten bleibt der Junge des Königs geliebtes Kind.

Was wäre wohl gewesen, wenn der König dem Oberhofmarschall gesagt hätte:„Sag dem Jungen, er solle zuerst lernen, wie man sich als Königskind benimmt. Wenn er das geschafft hat, dann bin ich gerne bereit, ihn auf mein Schloss zu nehmen!“? Unter diesen Voraussetzungen wäre das nie etwas geworden mit der Adoption.

Bei Gott ist das ganz anders! ER LIEBT DICH GENAU SO, WIE DU BIST - BEDINGUNGSLOS!

Im 1. Johannesbrief heisst es, dass der allmächtige Gott uns zu seinen Kindern macht. Dies geschieht nicht gegen unseren Willen. Gott hat uns den freien Willen gelassen und fragt, ob wir sein Kind sein möchten. „Wer? Ich? -O ja!“ Wir können uns die Gotteskindschaft nicht mit guten Taten oder durch religiöse Klimmzüge erarbeiten. Das wird nichts. Seine Liebe geht den ersten Schritt auf uns zu. Gott hat alles getan. Er hat seinen eigenen Sohn Jesus Christus nach Golgatha geschickt. Dort starb er für uns. Er hat die Adoptionsurkunde, den Adelsbrief mit seinem Blut unterschrieben. Wer nun von ganzem Herzen den gekreuzigten Sohn Gottes in sein Leben einlädt und um Vergebung bittet, wird augenblicklich von der belasteten Vergangenheit gereinigt. Es beginnt ein neues Leben!

Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen. 2. Korinther 5,17

Gottes Kind zu sein, ist wirklich ein Vorrecht. Das Verhältnis zum Vater im Himmel ist eine persönliche Liebesbeziehung. Wäre nämlich die Gotteskindschaft vom Wohlverhalten abhängig, würde die Angst ständiger Begleiter sein, sie zu verlieren. Nein, so ist es nicht! Sie ist abhängig von der Liebe des Vaters im Himmel, die er uns erwiesen hat. Nimm dieses Geschenk an!

Ich wünsche dir die dankbare Freude:„Ich bin ein Königskind, Sein geliebtes Kind, trotz Pannen Pech und Pleiten. 

Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so gross, dass er uns seine Kinder nennt – und wir sind es wirklich!
1. Johannes 3,1

06.01.2022

D a n k e  für den Dreikönigstag! Ganz speziell Freude bereitet hat uns auch der Besuch der Sternsinger aus Kleindöttingen!

Jesus wurde in Bethlehem geboren, einer Stadt in Judäa. Herodes war damals König. Da kamen einige Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem und erkundigten sich:"Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten." Matthäus 2,1-2

Die Geschichte von den drei Weisen aus dem Morgenland kann symbolisch dafür stehen, dass Menschen manchmal eine weite Reise unternehmen müssen, um nach dem Sinn des Lebens zu suchen und schliesslich – wie die Weisen - den König der Könige zu finden. 

HALT: Waren es jetzt Könige oder Weise? 
Werfen wir dazu einen Blick in die Bibel:

Hier ist tatsächlich nur die Rede von Weisen.  
Man kennt auch den Begriff Sterndeuter. Im Urtext heissen sie Magier. Weiter lesen wir im 
2. Kapitel des Matthäus-Evangeliums, dass es keine Könige waren. Weder deren drei noch Heilige. Man hat den biblischen Bericht einfach fantasievoll ausgeschmückt und eine eigene Geschichte aus dem Stern von Bethlehem gemacht. Weshalb im 3. Jahrhundert der Theologe Origines auf drei Weise kam, begründet er mit den drei Geschenken: 

  • Gold steht  für das Bekenntnis, dass das Neugeborene ein König ist. 
  • Weihrauch steht für seine herausragende Bedeutung als Sohn Gottes.
  • Myrrhe ist das Symbol dafür, dass das Kind als Erwachsener am Kreuz sterben wird. 

Die Zahl drei stand zugleich für alle damals bekannten Erdteile. Dazu verlieh man den drei unbekannten Magier nachträglich noch Namen:

  1. Caspar (persisch: «Schatzmeister») brachte als «schwarzer Mohr» die Myrrhe aus Afrika.
  2. Melchior («Gottesschutz») kam mit Gold aus Europa nach Bethlehem. 
  3. Balthasar («Lichtkönig») stammte aus Asien und schenkte den Weihrauch.

Sie betraten das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, fielen vor ihm nieder und ehrten es wie einen König. Dann packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe. Matthäus 2,11

Später wurde auch der Psalm 72 («Alle Könige werden ihn anbeten») als weitere Prophezeiung gedeutet: Die Magier wurden so zu königlichen Majestäten. Zu eigentlichen Königen wurden sie dann aber erst im 6. Jahrhundert nachdem sie Papst Leo I. (440-461; später der Grosse genannt) als heilig erklärte. Wie leider so oft in der knapp 2000 Jahre alten christlichen Traditionsgeschichte wurden Tatsachen aus der Bibel dem Zeitgeist, schon vorhandenem Brauchtum, oder der Willkür mächtiger Herrscher angepasst. Die Vermischung mit der christlichen Tradition und den Heiligen Drei Königen aus dem Morgenland gipfelte dann schliesslich noch zur heutigen Form des Dreikönigstages inklusive Dreikönigskuchen. Und dieser schmeckte heute besonders gut!

In der Schweiz wurde das Dreikönigsfest in den Zünften nachweislich schon seit 1311 gefeiert. Es wurde dabei eine Bohne im Dreikönigskuchen versteckt und wer sie fand, war dann König für einen Tag. Andere Quellen zeigen, dass dieser Brauch in ähnlicher Form auch in England üblich war. Im Mittelalter ging der Brauch dann mehr und mehr verloren. Erst vor etwa einem halben Jahrhundert wurde der Brauch wiederbelebt, als Max Währen aufgrund seiner Recherchen nach dem Krieg auf diese alte Tradition stiess und von der Fachschule für Bäcker schliesslich einen modernen Königskuchen entwerfen liess. Die Bäcker nahmen den alten Brauch dann aber erst 1952 wieder auf.

Die Ursprünge dieses Brauches liegen jedoch viel weiter zurück, obwohl sie letztendlich nicht ganz klar sind. So wurde bei den Römern anlässlich des winterlichen Saatenfestes durch das Los ein König bestimmt, dem sich für eine gewisse Zeit offenbar sogar der Kaiser unterwerfen musste. Spannend, nicht wahr?

Spannend ist auch, dass die Magier Gott bis zum Schluss gehorsam waren:

Im Traum befahl ihnen Gott, nicht mehr zu Herodes zurückzugehen. Deshalb wählten sie für ihre Heimreise einen anderen Weg. Matthäus 2,12

Die Gebeine der Magier liegen übrigens unter dem Chordach des Kölner Doms, das 1322 vollendet wurde und die wohl bedeutendste Goldschmiedearbeit des Mittelalters war. 30 Jahre lang soll Nikolaus von Verdun an dem Dreikönigenschrein gearbeitet haben. Einmal im Jahr wird er geöffnet, am 6. Januar. Durch das goldene Gitter sind die drei Schädel erkennbar, geschmückt mit goldenen Kronen. Die Schädel und Nähte entsprechen übrigens exakt den mittelalterlichen Legenden und Bildern, die die drei Weisen als Jüngling, erwachsenen Mann und Greis darstellen.

05.01.2022

D a n k e , dass Gott uns jeden Tag mit neuer Kraft ausrüstet. 

Bestimmt hast du auch schon den folgenden Satz gehört:"Uns wird nie mehr zugemutet, als wir (er)tragen können." Diese Thematik finden wir auch im Wort Gottes:

Was eurem Glauben bisher an Prüfungen zugemutet wurde, überstieg nicht eure Kraft. Gott steht zu euch. Er lässt nicht zu, dass die Versuchung grösser ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen. 1. Korinther 10,13

Das heisst soviel wie, dass alles, was deines Weges kommt, alles, was dir Mühe bereitet, jeder Schicksalsschlag, der über dich kommt, kann mit Gottes Kraft überwunden werden. Jesus sagte selber, dass wir in der Welt Bedrängnis haben werden. Wir tun das aber nicht als Ausgelieferte, sondern als Erlöste! Wer zu Jesus gehört, der durch sein Sterben und Auferstehen die Macht dieser Welt gebrochen hat, kann mit grösserer innerer Gelassenheit den Herausforderungen des täglichen Lebens begegnen. Lege alle deine Sorgen und Ängste Jesus hin; trau seinem Wort die Wunderwirkung zu und blick nicht mehr auf dich, sondern auf Jesus. Er möchte dir in jedem Bereich deines Lebens Gelingen schenken. So wirst du von Tag zu Tag mehr erfahren von der Wirklichkeit des Friedens, den er uns zugesagt hat.

Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich. Jesaja 26,3

Als Kinder Gottes und mit Gottes Waffenrüstung ausgekleidet, werden wir all die listigen Angriffe des Widersachers siegreich überstehen. 

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Johannes 5,4

Probleme und Versuchungen zu „überwinden“ heisst, über sie die Oberhand zu gewinnen, wie David durch Gottes Kraft über Goliath die Oberhand gewann. Lass bitte nie zu, dass missliche Umstände deinen Tag erobern, denn all die Erprobungen haben einen tieferen Grund. Frage nie weshalb, sondern WOZU.

Gebet: Lieber Herr Jesus, mir ist klar, dass Prüfungen und Versuchungen zum Leben gehören. Bitte hilf mir! Führe und leite du mich, damit ich durch deine Weisheit und Gnade jeder Versuchung widerstehen kann und ein heiliges und siegreiches Leben führen kann. Hülle mich jeden neuen Tag ein in deinen Frieden, wie durch Panzer und Schild. Lass ihn in mir quellen und wachsen, dass ich gar nicht mehr aus seiner dauernden Gegenwart herausgeworfen werde. DU bist mein Fürst des Friedens, dafür danke ich dir. Amen

Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit. Hebräer 4,16

04.01.2022

D a n k e  Roger Köppel, dem Chefredaktor der Weltwoche, für seine internationalen und topaktuellen Ausgaben der Weltwoche daily.

Ich liebe seine täglichen Beiträge, in denen sein Gerechtigkeitssinn sowie Scharfsinn wunderbar zum Tragen kommen. Obwohl er geimpft ist, sieht er sich immer beide Seiten der Medaille an. Ganz nach dem Motto: PRÜFE ALLES und das Gute behalte! In all seinen Beiträgen zieht sich ein roter Faden durch. Er betiltelt ihn selber mit den Schlagwörtern: Unabhängig, kritisch, gutgelaunt! Und gutgelaunt und topmotiviert (Vorsätze Ahoi!) war auch ich und zwar auf dem Laufband!

Im heutigen Beitrag gefiel mir besonders gut, als er sagte, dass eines der obersten Credos in diesem Jahr die friedliche Koexistenz sein sollte. Das heisst, dass anderslautende Meinungen des Gegenübers, dem Frieden zuliebe geduldet werden sollen. Leider werden viel zu oft noch andersdenkende Menschen auf's Übelste verurteilt, schikaniert und abgestempelt. Zudem fallen dann auch viele Freundschaften aus diesem Grund auseinander. Das darf NICHT sein! Wie er selber sagt, müssen wir wieder lernen, über diese Meinungsverschiedenheiten und Gegensätze hinweg ins Gespräch zu kommen und in diesem Gespräch zu bleiben und dies alles auf einer friedlichen Grundlage der Akzeptanz, auch wenn andere Sichtweisen und Andersartigkeiten bestehen. Reflektiere kurz:
Wie sieht es mit DEINER Koexistenz aus?

Zu diesem Thema eine Geschichte, die sich letzte Woche zugetragen hat und einen wahren Shitstorm ausgelöst hat. Der Amerikaner Dr. Robert Malone, ein Impfstoff-Pionier und Immunologe äusserte sich via Blogger-Netzwerk Twitter kritisch zu der – von ihm mitentwickelten ­– mRNA-Technologie. Unter anderem warnte er davor, Kinder zu impfen. Kurz darauf wurde sein Konto mit rund 500'000 Followern gesperrt. Ein Fressen für den Podcast-Giganten Rogan. Sein Spotify-Podcast «The Joe Rogan Experience» erreicht im Monat 200 Millionen Hörer und Hunderte Millionen Zuschauer auf Youtube. Es folgte ein dreistündiges Interview. Was Malone erzählt, lässt einem zuweilen das Blut gefrieren. Was lässt dein Blut gefrieren? 

Redet nicht schlecht übereinander, liebe Brüder und Schwestern! Denn wer jemandem Schlechtes nachsagt oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen, spielt er sich als Richter auf. Dabei gibt es doch nur einen Gesetzgeber und einen Richter, und das ist Gott. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen?

Jakobus 4,11-12

03.01.2022

D a n k e  für die Jahreslosung 2022!

Auch dieses Jahr möchte ich mit dir gerne die Jahreslosung teilen, die die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) schon drei Jahre im voraus ausgewählt hat:

Jesus Christus spricht:"Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." Johannes 6,37

Bestimmt hast auch DU den Moment schon mal erlebt, vor einer Türe zu stehen und nicht genau zu wissen, wer einen wie empfängt und was dich hinter dieser oder jener Türe erwartet. Gerade heute durfte ich einen solchen Moment erleben und wurde so POSITIV ÜBERRASCHT! Der Herr versteht es einfach immer wieder, uns göttliche Geschenke über den Weg zu schicken. Es gibt keine Zufälle! Es fällt einem von Gott zu!

Und so erleben wir im Laufe unseres Lebens unzählige solcher Türmomente – hinter und vor Türen. Wunderschöne und unangenehme Türen können verbinden und trennen. Meist hängt es von beiden Seiten ab – vor und hinter der Türe.

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen", ist kein leeres Versprechen. Was Jesus sagt, ist gewiss und man kann sich 100 % auf Sein Wort verlassen. Garantiert sieben Tage 24 Stunden lang. Immer!

In diesem Zusammenhang fallen mir die vielen Geschichten in der Bibel ein, die davon erzählen, wie Jesus mit Menschen umging, die zu ihm kamen. Wer zu ihm kam, krank oder gesund, fröhlich oder traurig, zweifelnd oder voller Vertrauen – keiner wurde abgewiesen, sondern fand bei ihm offene Ohren und ein liebevolles und zugewandtes Herz. Ist das heute noch so?

Klar, die Zeiten haben sich geändert. Jesus lebt schon lange nicht mehr leibhaftig auf dieser Erde. Und das wirft natürlich unweigerlich die Frage auf, wie wir heute, im Jahr 2022 zu ihm kommen können. Wo können wir ihn finden?

Wir finden ihn in seinem Wort. In den unzähligen Geschichten der Evangelien. In den zahlreichen Erfahrungen, die Menschen mit Jesus, mit Gott gemacht haben. SO AUCH ICH! Ja, Jesus lebt und ist lebendig. Und wenn ich im Gebet zu ihm ganz persönlich rede, wie mit dem besten Freund, dann spüre ich nicht nur mich selbst besser, sondern finde auch zu ihm. Die Jahreslosung versichert uns: Wenn wir durch sein Wort und im Gebet zu ihm kommen, dann wird er uns nicht abweisen, sondern uns begegnen. Aus diesem Grund ist es solch ein Segen, im Alltag regelmässig in der Bibel zu lesen und zu beten. Dies sind wirklich wertvolle Pfeiler und Kraftquellen. 

Weiter berührt mich der Gedanke, dass Jesus sehnsüchtig vor unserer Tür steht und nur eintritt, wenn er von uns nicht abgewiesen wird. Er fragt dabei auch nicht nach unseren „Gastgeberqualitäten“. Seine verschweigt er jedoch nicht. In seinen „Ich-Bin-Worten“ stellt er sich als der von Gott Gesandte vor:

„Ich bin das Brot…“

„Ich bin das Licht der Welt…“

„Ich bin die Tür…“

„Ich bin die Auferstehung und das Leben…“ …

Was für ein Angebot, was für eine Einladung! Und doch hält sich die Begeisterung vieler Menschen damals wie heute in Grenzen. Oft bleibt sie ungehört oder landet ungelesen im Müll. Vielleicht auch, weil sie den Gastgeber nicht kennen und sich lieber in ihren trauten vier Wänden aufhalten.

Wie gut, dass die Tür Tag und Nacht geöffnet bleibt und Jesus keiner Frage ausweicht und jedes unserer Gebete hört. ER hält es auch aus, wenn wir gerade viel Wichtigeres zu tun haben, als uns mit IHM und seiner Einladung zu befassen. Nur wenn ich Jesu Einladung folge, lerne ich seine Gastgeberqualitäten kennen. ER hört nicht auf, jede und jeden unermüdlich persönlich einzuladen. ER wartet und wenn wir vor seiner Tür stehen, wird er uns nie und nimmer abweisen. Amen

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich; er lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig; er erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen

Bleib behütet und gesund!

02.01.2022

D a n k e  für REAListische Vorsätze!

Der Jahreswechsel ist doch immer wieder eine gute Gelegenheit, sich zu besinnen, was man im NEUen Jahr optimieren möchte, nicht wahr? Aus diesem Grund ist für mich der 1. Januar auch mit viel Freude und Hoffnung verbunden. Gemäss einer Studie stehen die folgenden Vorsätze zuoberst:

1. Stress abbauen
2. Mehr Zeit mit den Liebsten verbringen
3. Klimafreundlicheres Verhalten
4. Mehr Sport treiben
5. Mehr Zeit für sich selber haben
6. Gesünder ernähren
7. Abnehmen
8. Weniger Handy, TV, Computer, Internetkonsum
9. Sparsamer sein 
10. Weniger Alkohol trinken 
11. Rauchen aufgeben

Darf ich dir an dieser Stelle etwas verraten? Ehrlich gesagt waren auf meiner Liste in den letzten Jahren auch immer mal wieder dieselben Punkte zu sehen, weil ich im Vorjahr kläglich versagte. Das sorgte natürlich für gehörig Frust. Wer weiss, vielleicht geht es dir ja in gewissen Punkten ähnlich. Verzage nicht! Es gibt für ALLES eine Lösung. Ich nahm mir dieses Jahr einfach weniger vor. Auch das Thema Zeitmanagement nahm ich in Angriff und trug schon mal wichtige Zeiten fix in meiner Agenda ein. 

Und zu guter letzt: Vergiss bitte NIE, dass du rund um die Uhr den besten Coach an deiner Seite hast - den Heiligen Geist. Er führt dich in alle Wahrheit und wartet nur darauf, dass er dich beim Umsetzen deiner Vorhaben ermutigen und unterstützen kann! 

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Philipper 4,6

Dieses Jahr ging ich sogar noch einen Schritt weiter und fragte Jesus, was ER für MICH gePLANt hat. Ich war erstaunt, was er mir für Eindrücke in mein Herz legte. Ich bin einfach nur begeistert. Klopfe doch auch mal an und erwarte Grosses!

Vielleicht nützt es dir auch, wenn du eine liebe Person in deine Vorhaben einweihst. Mein Schatz ist diesbezüglich DER perfekte Booster! Na dann, viel Erfolg!

Vertraue dem HERRN deine Pläne an, er wird dir Gelingen schenken.

Sprüche 16,3

01.01.2022

D a n k e  für das Neue Jahr!

Mach dich bereit für's 2022! Es wird ein Jahr, indem Gott dir dein Denken erweitern und dir Dinge offenbaren wird, wie du es dir im Moment noch gar nicht vorstellen kannst.

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!  Philipper 4,4

Lasst uns heute bewusst unsere Gedanken auf Jesus Christus unseren wunderbaren Herrn und König ausrichten und uns an all die Dinge dankbar erinnern, die ER Gutes in und durch unser Leben getan hat. Wie ER uns bewahrt hat, wie ER uns seinen tiefen Frieden im Chaos und Streit gab, wie ER uns geführt, getragen und erhalten hat. Ja, ER ist ein wunderbarer, mächtiger HERR! Und auch wenn Schweres geschehen ist und nicht alle unsere Wünsche und Träume in Erfüllung gingen, Er war und bleibt unser HERR!

31.12.2021¨

D a n k e  für das Buch des Lebens!

 

Das Jahr 2022 liegt vor uns wie ein noch nicht aufgeschlagenes Buch. Hast du gewusst, dass Gott unseren Lebensweg bereits vor Anbeginn der Zeit geplant hat? 

Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war. Psalm 139,16

Es liegt also an dir und mir, ob in diesem Buch Zeilen ermutigenden Lebens oder nur verzweifelter Enttäuschung gefunden werden: Darum ermutige ich dich und rufe dir heute zu: Gehe Gottes Weg achtsam, aufmerksam, dem Leben zugewandt und den Menschen zugetan, und erlebe, wie der Herr dich und mich auf diesem Weg siegreich zu Seiner Ehre führen wird.

Möge der Friede Gottes, welcher höher ist als all unsere Vernunft, unsere Herzen und Sinne bewahren in Jesus Christus! Gott ist mit uns und Gott ist in uns, wir können deshalb gewiss sein: Gott schenkt uns Kraft und Hilfe und ER will unser Heil auch im kommenden Neuen Jahr! Amen.

30.12.2021

D a n k e , dass du unser Schutz und Schild bist!

Gerade in diesen Tagen plagen viele Menschen Angst und Sorgen. Covid-19 ist in aller Munde und man erträgt kaum noch all die Nachrichten zu hören. Es hat die ganze Welt verändert. Die Frage ist nur, wie gehen wir grundsätzlich mit diesem Thema um. Gerate ich in Panik und Verzweiflung oder halte ich trotz allem am Glauben und an Gott fest. Gelingt es mir, den Kopf auch bei hochschlagenden Wellen über Wasser zu halten, oder lasse ich mich von alledem entmutigen und in die Tiefe ziehen? Ihr Lieben, es kommt auf die richtige Perspektive an und der Prophet Jesaja zeigt uns in der Bibel in Jesaja 51 Vers 6 eine zukunftsorientierte Ewigkeitsperspektive auf:

Hebt eure Augen auf gen Himmel und schaut unten auf die Erde! Denn der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen.

Die Gute Nachricht ist - Gottes Werte und Seine Gerechtigkeit werden die Zeiten überdauern und wir als Seine Kinder sind dieser Angst nicht hilflos ausgeliefert, denn zum Einen lebt der Geist der Furchtlosigkeit in uns:

Denn Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2. Timotheus 1,7 

Zum Anderen glauben wir an eine menschgewordene Hoffnung, die jede Angst überwindet. Das heisst konkret, wir brauchen uns nicht von der weltweiten Angst und den negativen Nachrichten anstecken und unser Leben nicht davon bestimmen zu lassen, sondern wir können der Angst unsere lebendige Hoffnung auf Jesus Christus unseren Heiland und Erlöser entgegensetzen. Gottes wunderbare und lebendige Wort ermutigt uns heute aus Psalm 91 dort steht:

Du musst dich nicht fürchten vor […] der Seuche, die durchs Dunkel schleicht, vor dem Fieber, das am Mittag glüht. Auch wenn tausend neben dir fallen, zehntausend rings um dich her, zu dir wird es nicht kommen. Psalm 91, 5-7

Diese Worte Gottes nehmen uns vielleicht nicht immer gleich die Sorgen und Ängste weg, aber wenn wir alles in Gottes mächtige Hände legen, dann legt ER uns Seinen tiefen Frieden, wie ihn die Welt uns nicht geben kann (Johannes 14,27) in unser Herz. Darum möchte ich dich heute ermutigen, bleibe im Herrn und lebe in Seinem Frieden, denn gemeinsam mit IHM überwindest du auch die schlimmste Krise, und sei es das Corona-Virus. Ergreife im Glauben diese wunderbare Wahrheit und gehe fröhlich SEINEN Weg. Der Herr gibt dir die Kraft dazu! AMEN!

Ich wünsche dir einen wundervollen und überfliessend gesegneten Tag, an der Hand dessen, der dir jeden Tag deines Lebens schenkt und der jeden Tag zum wichtigsten Tag deines Lebens macht.

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Johannes 14,27

29.12.2021

D a n k e  für das perfekte Timing!

Sicher hast du auch schon festgestellt, dass gewisse Worte zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt am Tag besser ankommen, wie zu einer anderen Uhrzeit. Zwei Beispiele: Garantiert kennst du auch so Pappenheimer, die vor der Essenszeit leicht gereizt sind. Kein Problem, wenn man es weiss! Und dann wären da noch die lieben Morgenmuffel. Heule ihnen ja nie die Ohren voll, wenn sie gerade aus ihren warmen Bettchen gekrochen sind.

Selbstverständlich hat auch der weise König Salomo zu diesem heissen Thema einen weisen Rat:

Jeder freut sich, wenn er treffend zu antworten weiss – wie gut ist das richtige Wort zur rechten Zeit! Sprüche 15,23 

Beachte, dass dieser Vers nicht nur vom gesprochenen Wort redet, sondern vom Wort, das zu seiner Zeit – zur angemessenen Zeit – gesprochen wird. Wie gut ist das!

Es ist sehr wichtig, dass Worte der Ermutigung, Worte des Trostes, Worte des Rates, Worte der Weisheit und auch Worte der Korrektur zur rechten Zeit gesprochen werden. Der Zeitpunkt ist genauso wichtig wie der Inhalt.

Ich habe einmal von einer Frau gelesen, die ihre Familie und Freunde zum Thanksgiving-Essen einlud. Als sie die Einladungen erhielten, teilten sie ihr mit, dass sie kommen würden. Ja, sie freuten sich sehr auf diesen Tag. Die Frau gab sich wirklich sehr viel Mühe. Sie backte Kuchen und Brot, bereitete einen Truthahn samt aller Beilagen zu – ein unglaubliches Mahl. Als die Ankunft ihrer Gäste näher rückte, zündete sie alle Kerzen an und gab der Dekoration in ihrem Haus noch den letzten Schliff. Das einzige Problem war, dass niemand kam.

Dann erinnerte sie sich an den Kalender, den sie sich in einem Laden im Ort gekauft hatte. In dem Kalender hiess es, dass Thanksgiving diesmal am 21. stattfindet, und nicht wie sonst üblich, am letzten Donnerstag des Monats. Sie hatte ihr festliches Bankett eine Woche zu früh zubereitet! Der Inhalt war grossartig, aber das Timing war schlecht.

So ist es auch mit unseren Worten. Manchmal kann es ein echter Segen sein, zuerst eine Nacht über eine Sache zu schlafen, bevor man seinem Unmut Luft macht. Auch kann man genau die passenden Worte für eine Person haben, ABER wenn sie nicht zur richtigen Zeit gesagt werden, ist es möglich, dass sie gar nichts bewirken.

Entwickle ein Feingefühl dafür, die richtige Zeit zu wählen und auch die richtigen Worte auszusprechen. Der Geist Gottes hilft dir dabei!

Lehre mich, so zu leben, wie du es willst, denn du bist mein Gott! Führe mich durch deinen guten Geist, dann kann ich ungehindert meinen Weg gehen!

Psalm 143,10

28.12.2021

D a n k e  für offene Ohren!

Mein Sohn, sei aufmerksam und hör auf meine Lehre, denn ich weiss, wovon ich rede! Dann lernst du, überlegt zu handeln, und an deinen Worten erkennt man, wie vernünftig du bist.

Sprüche 5,1-2

Hast du dir auch schon GeDanken gemacht über das menschliche Hörsystem? Es ist - wie ALLES in unserem Körper - einfach genial aufgebaut. Unsere Ohren nehmen die Schwingungen der akustischen Signale auf, die dann im Gehirn zu Informationen verarbeitet werden. Zusammen mit dem Auge, ist das Ohr das wichtigste Organ der Wahrnehmung, das Gott uns Menschen in die Wiege gelegt hat. 

Das hörende Ohr und das sehende Auge, der HERR hat sie alle beide gemacht. Sprüche 20,12

Jeder Mensch ist verantwortlich, auf das zu hören, was der Schöpfer ihm zu sagen hat, damit er nicht vom rechten Weg abkommt. Aus diesem Grund fordert uns der Prophet Jesaja auf:

Hört mir zu und kommt her! Ja, nehmt meine Worte an, dann werdet ihr leben! Jesaja 55,3a

Gleichzeitig verspricht uns der Sohn Gottes:

Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben. Johannes 5,24

Auf das Hören mit dem Ohr soll das Glauben mit dem Herzen folgen, damit Gott das Werk der Errettung vollbringen kann. Und so lesen wir weiter:

Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden. Apostelgeschichte 16,31

Damit beginnt ein neues Leben des Horchens und des Gehorchens. Beim Lesen der Bibel hören wir, wie Gott zu uns spricht. Dadurch bekommen wir Anweisung, Korrektur und Ermutigung für den Glaubensweg. Wir können den Fussspuren des Herrn Jesus folgen, der sich einst jeden Tag selbst das Ohr öffnen liess, um von seinem Vater im Himmel unterwiesen zu werden. Doch mit dem Hören allein ist es natürlich noch nicht getan. Gott erwartet von uns, dass wir Sein Wort auch befolgen und aktiv in die Tat umsetzen. Nur so kann sich unser Glaubensleben auch gesund und zur vollen Blüte entwickeln.

Hören ist die Aussaat Gottes.
Die Frucht der Saat ist unser Tun.
Augustinus Aurelius

27.12.2021

D a n k e  lieber Heinz, dass du mit uns diese bewegende Geschichte geteilt hast! Ganz besonders gefreut hat mich natürlich, dass sie auf einer wahren Begebenheit beruht!

Gott bereitet den Weg, wo es manchmal keinen Weg zu geben scheint 

Dr. Mark, ein über die Grenzen hinaus bekannter und begnadeter Krebsspezialist, war unterwegs in eine entfernte Stadt, um einen Preis für seine medizinischen Forschungen zu erhalten. Dafür hatte er viele Jahre hart und mühselig gearbeitet und meinte, dass er den Preis, den er bekommen sollte, wohlweislich verdiente. Und so war es ihm natürlich besonders wichtig, persönlich an dieser Konferenz teilzunehmen und so früh wie möglich dort zu sein.

Leider kam es für ihn anders als geplant ... Aufgrund eines technischen Problems musste das Flugzeug nach zwei Stunden notlanden. Kein Problem, dachte er. Nehme ich den nächsten Flieger! Leider war dieser erst in 10 Stunden startklar. Die Frau am Schalter riet ihm, ein Auto zu mieten, um so in die Konferenzstadt zu gelangen. Wie hasste er doch diesen misslichen Umstand, aber es blieb ihm keine andere Wahl, als sich vier Stunden hinter's Steuer zu setzen. Kurz nachdem er losgefahren war, schlug das Wetter aus dem Nichts um und ein heftiger Sturm brach los. Er konnte kaum noch etwas sehen. Und so geschah, was geschehen musste. Er verpasste eine Abzweigung. Erst nach zwei Stunden merkte er, dass er auf der falschen Route war. Das hatte ihm gerade noch gefehlt. Langsam aber sicher plagten ihn von der anstrengenden Autofahrt auch eine gähnende Müdigkeit und ein starkes Hungergefühl. Verzweifelt hielt er Ausschau nach einem Zeichen menschlicher Zivilisation. Endlich das rettende Licht! Da tauchte ein kleines, heruntergekommenes Haus auf. In seiner Hilflosigkeit hielt der Arzt an, stieg aus und klopfte an die Tür. Eine Frau öffnete die Türe und begrüsste ihn freundlich. Er erklärte ihr seine Situation und fragte, ob er ihr Telefon benützen könne. Die Frau antwortete ihm, dass sie weder ein Telefon noch sonst ein elektrisches Gerät besitze. Sie lud ihn jedoch ein, hereinzukommen und zu warten, bis sich der Sturm gelegt hätte. Der hungrige und erschöpfte Arzt nahm ihr Angebot dankend an. Die Frau bereitete ihm heissen Tee und etwas zum Essen.

Schnell merkte er, dass er da an einem ganz speziellen Ort gelandet war. Denn im Anschluss lud die Frau ihn ein, mit ihr zusammen zu beten. Er lächelte nur und sagte:"Das ist nichts für mich. Ich glaube nur an harte Arbeit. Bitte beten Sie alleine weiter." Während sie andächtig weiterbetete, sass er am Tisch nebenan und genoss den warmen Tee. Dabei beobachtete er die Frau, wie sie im schwachen Kerzenlicht neben etwas betete. Es sah so aus wie ein kleines Kinderbettchen. Immer, wenn sie mit einem Gebet fertig war, fing sie mit einem weiteren an. Sofort spürte Dr. Mark, dass da eine Not war. Die Frau brauchte dringend Hilfe. Dieser Eindruck liess ihm keine Ruhe mehr. Bei der nächsten Gelegenheit nahm er allen Mut zusammen und sprach die Frau an. Er fragte, um was sie Gott denn genau bitte. Er wollte auch wissen, ob sie dachte, dass Gott ihre Gebete überhaupt hören würde. Zudem wollte er wissen, wie es dem Kind, für das sie offensichtlich betete, geht. Die Frau lächelte kurz und erklärte, dass es sich hier um ihren Sohn handelt. Traurig erzählte sie weiter, dass er an einem seltenen, unheilbaren Krebs leidet und dass es nur EINEN Doktor gebe, der ihn heilen könne. Sie aber kein Geld hätte, diesen Herrn Dr. Mark zu bezahlen. Zudem wohne er in einer weit entfernten Stadt, wo sie selber nie hingelangen könnten. Sie gab auch zu, dass sie von Gott bisher noch keine Antwort auf ihr Gebet erhalten hätte. Sie wäre aber der festen Überzeugung, dass Gott eines Tages einen Weg finden würde, ihrem Kind zu helfen. Diese Hoffnung würde sie NIE aufgeben.

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Hebräer 11,1

Dr. Mark stand fassungslos und sprachlos da, Tränen liefen über sein Gesicht. Er konnte nur noch flüstern:„Gott ist gross!“

In diesem Augenblick fielen tausende Schuppen von seinen Augen. All die Ereignisse liefen wie in einem Film noch einmal vor seinem inneren Auge ab: Da war das technische Problem mit dem Flugzeug; der Sturm, der ihn vom Weg abbrachte und direkt vor die Haustüre der Frau führte. All das MUSSTE geschehen, weil Gott nicht nur Gebete erhört, sondern ihm eine einzigartige Chance gab, aus seiner materialistischen Welt herauszukommen. Seine Zeit und sein Können armen, unglückliche Menschen zu schenken, die nichts vorzuweisen haben als "nur" ein reiches Gebetsleben.

Diese wahre Geschichte soll auch dich ermutigen und dir zeigen, dass Gott JEDES deiner Gebete hört! Er sieht alles und sorgt sich um dich. Auch wenn du JETZT vielleicht gerade das Gefühl hast, dass Gott meilenweit entfernt ist von dir. Gott ist dir so nahe - glaube nur! Es ist ihm eine Freude, deine Gebete im Alltag zu erhören.

Darum sage ich euch: Alles, was ihr betet und bittet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteilwerden.

Markus 11,24

26.12.2021

D a n k e  für das göttliche Zu_fallen!

Seit Jahren gehört es zur Tradition, dass wir uns drei Schwestern mit unseren Familien und Eltern sowie mittlerweile auch mit "Anhang" treffen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Jedes Jahr öffnet eine andere Schwester ihre Türen. Heute führte uns der Weg nach Würenlos zur Familie meiner Zwillingsschwester Karin, wo wir - einmal mehr - königlich verwöhnt wurden und freudig Gemeinschaft feierten. 

Danke an dieser Stelle auch für die unzähligen Höhepunkte am heutigen Abend! Kaum zu überbieten an Spannung war das Öffnen der Wichtelgeschenke. Wichtel? Hilfe! Ja, das Wort Wichtel gefällt mir auch nicht wirklich gut, aber was soll's. Blenden wir dieses Wort doch einfach aus und erfreuen wir uns stattdessen auf den Akt des freudigen Gebens! Wen wir beschenken sollten, spukte übrigens via Zufallsprinzip ein System aus. Die Namen wurden uns dann via Mail zugeschickt. Von meinem 16jährigen Neffen Marco erhielt ich eine wohlduftende Kerze. Sie passte perfekt zu all den Kerzen, die ich an Weihnachten verschenkte und auch geschenkt erhielt. Dabei dachte ich jedes Mal an:"JESUS MEIN LICHT und MEIN HEIL!"

Auch meinerseits war die Freude gross, meine Eltern beschenken zu dürfen. Die grosse Frage war nur:"Was schenken?" Die perfekte Antwort lieferte mir, wie konnte es anders sein, der Geist Gottes! Ein kurzes Bitten genügte und kurze Zeit später wurde ich an ein Buch geführt von John Burke mit dem Titel "So ist der Himmel". Ehrlich gesagt zögerte ich anfänglich schon etwas, aber meine Eltern gaben mir am Heiligabend gleich selber die Bestätigung, dass es der richtige Entscheid war. Sie sprachen uns nämlich selber auf dieses Thema an ...

Zum Inhalt des Buches: Es nimmt uns mit auf eine inspirierende Reise durch die biblischen Beschreibungen des Himmels, verbunden mit den Geschichten von Menschen mit einer Nahtod-Erfahrung. Der Autor stellt ergreifende Geschichten von Menschen, mit einer Nahtod-Erfahrung, der Bibel gegenüber. Dieser biblische Aspekt war mir natürlich sehr wichtig! Überdies erfährt man in diesem Buch die Antworten zu den schwierigen Fragen des himmlischen Lohns und den Nahtod-Erfahrungen in der Hölle. Auch zu den folgenden Fragen bekommt man eine Antwort:"Kommen alle Menschen in den Himmel? Sehe ich dort Freunde und meine Lieben? Wie wird es dort aussehen? Wie wird Gott aussehen? Was werden wir dort in der Ewigkeit tun? Was ist mit Kindern und Haustieren?"

Ich bin überzeugt, dass sich nach dem Lesen dieses Buches, die Sicht von meinen Eltern und all den Lesern in Bezug auf das vergänglich-irdische Leben und das unvergänglich-ewige Leben nach dem Tod für immer zum Guten verändern wird. 

Jesus spricht zu ihr:"Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?"

Johannes 11.25-26

25.12.2021

D a n k e  allen guten Seelen des Alterszentrums am Hungeligraben, die dafür sorgen, dass es meinen Schwiegereltern und allen Bewohnenden rundum gut geht. Ihr macht alle einen super Job!

Heute war es uns schon etwas anders zumute, als mein Schwager so ganz alleine bei uns an der Haustüre klingelte. Die letzten knapp 30 Jahre - bis auf letztes Jahr natürlich - sassen wir nämlich immer alle gemütlich zusammen und feierten Weihnachten. Obwohl ich meine Schwiegereltern noch so gerne bei uns zuhause willkommen geheissen hätte, hatten wir alle vollstes Verständnis für den Entscheid der Geschäftsleitung. 

Auszug aus dem Infoschreiben:

"Auch wenn sich die aktuelle Lage bei uns im Hungeligraben ruhiger als vor einem Jahr anfühlt, herrscht eine gewisse Anspannung vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage. Sicher ist, dass die bereits seit 4. Dezember 2021 geltende Zertifikatspflicht (3-G-Regel) bei einem Besuch im Alterszentrum weiterhin gelten wird. Unklar und durch das Gesundheitsamt nicht geregelt ist die Frage bezüglich der Konsequenz, wenn man seine Liebsten an den Weihnachtstagen abholt und mit nach Hasue nimmt. Die Geschäftsleitung empfiehlt, von Besuchen zu Hause abzusehen. Sollten Sie dies dennoch wünschen, appellieren wir dringendst an die Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienemassnahmen. Zusätzlich müssen sich die Bewohnenden nach der Rückkehr in Alterszentrum, egal ob geimpft oder ungeimpft, in ihren Zimmern in Quarantäne begeben. Dort werden wir einen allfälligen Ausbruch von Symptomen beobachten. Bei einem negativen PCR-Test wird die Quarantäne nach fünf Tagen aufgehoben. 

So unpopulär solche Entscheidungen sind, so liebevoll und aufmerksam wollen ich und mein gesamtes Team uns weiterhin um die Bewohnenden kümmern. Für etwas Vorweihnachtsstimmung wird heute der Musiker Simon Wunderlin auf seiner Marimba sorgen. Der anschliessende Apéro und ein festliches Abendessen runden diesen Anlass ab. 

Gott segne euch und bewahre euch vor allem Übel!

Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!

Jesaja 41,10

24.12.2021

D a n k e  O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen.
Freue, freue dich, o Christenheit.

Es war für mich und meine Familie heute eine ganz besonders grosse Freude und Ehre, dass meine Eltern unserer Einladung gefolgt sind. Seit dem Tod von David haben wir nämlich den 24.12. stets gemeinsam gefeiert. Was heisst "gefeiert"? Ehrlich gesagt war uns nach dem 8.12.2011 überhaupt nicht mehr nach feiern zumute. Ein wichtiges Familienmitglied - unser Sohn David - fehlte unter uns ... Meine Eltern spürten unseren Schmerz und luden uns vor 10 Jahren spontan zu sich nach Hause ein. Ehrlich gesagt war es  DIE Rettung! Für diesen Liebesakt bin ich ihnen bis heute so unendlich dankbar.

Nachdem wir die letzten Jahre immer im Hause meiner Eltern verwöhnt wurden, lud ich sie heute zu uns nach Hause ein. Ihre Freude war sichtlich spürbar. Mein Vater überraschte mich mit einem wunderschönen Strauss Rosen und mein Mami überreichte mir ein ganz besonderes Geschenk. Wie mein Vater verriet, investierte sie für dieses "MEISTERWERK" Stunden. Es war ein dickes Album gefüllt mit herrlichen Bildern aus meinem ganzen Leben. Da tauchten Fotos auf, die ich noch nie gesehen hatte. Ich fühlte mich sofort in die guten, alten Zeiten versetzt. Einfach nur himmlisch! Unter anderem fanden sich auch Glückwunschkarten von lieben Leut! An dieser Stelle möchte ich die Briefe meiner herzensguten und vor allem auch gottesfürchtige Oma erwähnen. Sie liebte es, Karten und Briefe zu verfassen zu jedem erdenklichen Anlass. Wo ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte, war bei den nachfolgenden Zeilen. Sie schrieb sie anlässlich der Erstkommunion von meiner Zwillingsschwester Karin und mir:

Meine liebe Gabi
Nun ist es soweit. Heute kommt wohl einer der schönsten Tage Deines Lebens. Möge der liebe Gott dich reich beschenken mit all seinen Gnaden und viel Segen, dass du ein recht guter, braver Mensch wirst und diesen Tag nie vergessen mögest in deinem Leben. Sei und bleibe auch immer eine liebe Tochter und ein liebes Schwesterlein. Vergesse das beten nie, denn ohne Gebet kein Segen und Glück. So wünsche ich dir und deinen lieben Eltern mit all euren Liebsten einen recht schönen Tag.
Deine Oma und dein Opa

Wunderschön und so LIEBEvoll, nicht wahr?

Nebst dem Fotoalbum hatte meine Mutter auch zwei Hefte mit im Gepäck aus der dritten Primarklasse. Das eine war ein Aufsatzheft. War ja klar, dass ich die eine und andere Geschichte laut vorlesen musste. Wir amüsierten uns prächtig, und es war so spannend, durch diese Aufsätze in MEIN reines, kindliches Herz zu schauen.

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

Psalm 66,20

23.12.2021

D a n k e  für das WUNDERbare Licht der Welt!

Weihnachten, das schönste Fest der Christenheit steht vor der Türe, und ich freue mich wie ein kleines Kind, dieses Fest mit meinen Liebsten zu feiern und mit ihnen Zeit zu verbringen.

Hast du gewusst, dass die Geburt Jesu Christi bereits Jahrhunderte voraus prophezeit wurde? Es war nicht zufällig, dass Maria und Josef von Nazareth nach Bethlehem zogen, um sich auf Geheiss des Kaisers registrieren zu lassen: Schon 700 Jahre vorher hatte der Prophet Micha verlauten lassen:

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Micha 5,1

Auch, dass Jesus aus dem Stamm Juda und vom Hause David kommen würde, dass er von einer Jungfrau geboren und Nazarener genannt würde, all das und noch mehr haben die Propheten schon Jahrhunderte zuvor verheissen. All dies kann kein Zufall sein, sondern ist der Beweis für die Zuverlässigkeit und göttliche Inspiration der Bibel. Auf das Wort Gottes ist Verlass! Die Bibel spricht auch vom Licht, das Gott in der Finsternis der Welt angezündet hat. "Jesus ist das Licht der Welt", so wird es auch mehrfach bezeugt. Ja, das ist das Grossartige an diesem Fest, dass das Licht Jesu eine Realität ist. Dass jeder, der diesen Jesus um Hilfe anruft, auch seinen Beistand erleben darf. Das macht Weihnachten zum Fest, wenn die Lichter nicht nur am Baum, sondern vor allem in unseren Herzen brennen. Der Prophet Jesaja fordert uns auf: 

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Jesaja 60,1

Wer zum Licht kommen will, muss sich aufmachen. Wir müssen zunächst erkennen, dass wir in der Finsternis leben und Jesus als das wahre Licht brauchen. Dann braucht es eine Entscheidung, mit dem eigenen Leben in dieses Licht zu kommen. Und dann können wir erleben, wie Menschen neu werden: Licht kommt ins Leben des Verzagten, sodass er auf einmal eine übernatürliche Freude und Hoffnung erleben darf. Licht kommt ins Leben des Süchtigen, sodass er wahre Freiheit erlebt. Licht kommt in die Alltags Wirrnisse, sodass man den Durchblick und neuen Mut bekommt.

Jesus lebt und ist heute erfahrbar. Ich möchte dich ermutigen, es mit Jesus zu wagen. Du wirst hautnah erleben, wie hell es in deinem Leben wird. Ich weiss wovon ich da schreibe, denn ich habe es selber so wunderbare erlebt.

Mit Weihnachten feiern wir das Kommen von Jesus Christus. ER ist der eine ausgestreckte Arm Gottes, herab zu uns Menschen. Einem zweijährigen Kind gegenüber bleibt ein Mensch nicht aufrecht stehen und sagt dann: "Gib mir mal die Hand", sondern der grosse Mensch bückt sich und reicht dem Kind die Hand, damit es das Händchen freiwillig in die grosse Hand legen kann. Und genau so bückt sich Gott in Jesus Christus zu uns herab und sagt:"Hier hast du meine Hand, nun gib mir auch deine".

22.12.2021

D a n k e

Hast du dich auch schon mal gefragt, weshalb Gott ausgerechnet eine Gruppe von Hirten ausgesucht hat, um die Geburt seines Sohnes anzukündigen?

Es gibt nämlich nur eine Ankündigung der Geburt Jesu in der Bibel und nur eine Einladung die von Gott ausgesprochen wurde, das Kind im Stall zu besuchen. Diese Einladung geht an eine Gruppe Ungebildeter aus der Unterschicht, die sozial und religiös ausgestossen waren. Sie waren wohl die Letzten, von denen man dachte, dass Gott sie beachten würde. Viele Leute blickten sogar auf sie herab. 

Überlege kurz: Wen hättest DU ausgewählt, um die Geburt des Erlösers anzukündigen?

Ein Ereignis, das tatsächlich die ganze Welt verändert hat: Die Geburt des Retters dieser Welt. Warum hat Gott seine Engel zu den Hirten geschickt und nicht zu den Rabbis, Priester, religiösen Leiter, den Hohen Rat oder Königen?

In der Bibel können wir immer wieder sehen, dass Gott es liebt, ganz gewöhnliche und demütige Menschen auszuwählen, denn das macht seine Kraft und Weisheit noch sichtbarer. Wenn auch du dich mit den Hirten identifizieren kannst, solltest du JETZT sehr ermutigt sein! Machen wir uns doch auch auf wie die Hirten und verbreiten mit Freude die frohe Botschaft und dazu die beste aller Zeiten. Und weisst du wo? Genau an dem Ort, wo dich Gott hingesetzt hat. Sei reich gesegnet und göttlich geführt auf all deinen Wegen!

Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, aber der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!« Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten:
»Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.« Nachdem die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.« Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie es sahen, erzählten die Hirten, was ihnen der Engel über das Kind gesagt hatte. Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber sehr erstaunt. Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder darüber nach. Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten Gott und dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.

Lukas 2,9-20

21.12.2021

D a n k e , dass wir den Fokus nie verlieren.

Weihnachten steht vor der Türe und schon zum zweiten Mal feiern wir dieses himmlische Fest unter sozialen, verordneten Einschränkungen unserer Freiheit und in kleinen Gruppen. Ich bete dafür, dass es in Familien mit Geimpften und Ungeimpften nicht zu Unruhe und unliebsamen Streitgesprächen kommt. 

Freunde aus Melbourne schrieben: «Wir haben sechs Lockdowns hinter uns – einige so lange, dass Leute vergessen haben, wie man Auto fährt. Jetzt dürfen wir uns treffen, aber wir planen nur von Tag zu Tag…»

In der Schweiz ist es weniger schlimm, aber können wir uns trotzdem freuen, wenn es so viele persönliche Einschränkungen, wenn es Krankheit und Bedrohung gibt und wir uns vor Expertenratschlägen fast nicht retten können? Helfen da ein paar Kerzen?

Mitten in all dem rot-goldenen Weihnachtskitsch vergessen wir gern, in welch harte Realitäten hinein diese Weihnachts-Geburt geschehen ist. Durch einen Befehl der Mächtigen wurden Millionen von Bürgern im Römischen Reich unter Stress gesetzt: jeder musste in seine Geburtsstadt reisen, um sich dort registrieren zu lasse, auch «hochschwanger» war kein Entschuldigungsgrund – das im Zeitalter von Eseln und «zu Fuss». Persönliche Freiheit ist etwas Grossartiges, aber zur Zeit von Jesu Geburt gab es sie im kaiserlichen Rom nicht.

Trotzdem blieb dieser Einbruch Gottes in die Welt lebendig und wuchs. Das Fehlen von individueller Freiheit und Demokratie hat die Ausbreitung des Christentums nicht behindert – im Gegenteil, ihre Abwesenheit hat die Gnade Gottes gestärkt, da eine viel bedeutendere Freiheit angeboten wird, die viel grösser ist als Rom (oder Bern). Ohne sie künstlich verherrlichen zu wollen: bis heute sind Christen unter Druck die eindrücklichsten Zeugen des Neuen, das mit Jesus angefangen hat.

Erinnern wir uns bitte daran, dass Jesus kein Produkt der menschlichen Fortpflanzungslinie war, sondern ein Eingriff Gottes. Und die himmlischen Heerscharen brachen senkrecht von oben in die schläfrige Welt der Hirten ein.

«Freue dich Welt» ist mit oder ohne Corona, ist sogar in Quarantäne und Bedrohung auch heute Realität. Gott ist gekommen und geblieben. Er hat sich festgeklammert an der Welt, die ihn eigentlich gar nicht wollte. Er sagt Ja zu uns, egal was der Bundesrat sagt. Er ist ansprechbar und wert, dass man ihn sucht. Friede auf Erden kommt nicht von unten, sondern von oben: da, wo man Jesus reinlässt.

Die Köpfe gehören hoch, nicht in den Sand. Die ersten Schritte zur endgültigen und umfassenden Heilung des Kosmos sind getan. Freuen wir uns, und bleiben wir dran!

Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu. Lukas 2,14

20.12.2021

D a n k e  für den Stern von Bethlehem. Gab es ihn wirklich? Was sagen die Astronomen?

Die beiden Planeten Saturn und Jupiter kreisen wie die Erde um die Sonne. Auf ihren Bahnen kommen sie sich regelmässig nahe, schieben sich also aus Sicht der Erde voreinander. Etwa alle 20 Jahre passiert das, was Astronomen eine "grosse Konjunktion" nennen. Alle 60 Jahre kommen sie sich dabei besonders nah.

Mit einer "grossen Konjunktion" verbindet der Astronom und Naturwissenschaftler Johannes Kepler Anfang des 16. Jahrhunderts den biblischen "Stern von Bethlehem" ebenfalls, zusätzlich sogar mit einer Supernova. Er ging davon aus, dass das biblische Phänomen beides war, also eine Planetenkonstellation zwischen Jupiter und Saturn und dazu eine Explosion eines Sterns an seinem Lebensende, eine sogenannte "Supernova".

Nach heutiger Ansicht der Astronomen kommt dieses Zusammenspiel aber nicht in Frage. Auch, dass es nur eine Supernova gewesen sein könnte, hält man für sehr unwahrscheinlich.

Die dritte Variante für den "Stern von Bethlehem" ist ein Komet. Aber auch diese Variante scheidet für Wissenschaftler aus, um das biblische Phänomen zu erklären. Sie geht auf den italienischen Renaissance-Maler Giotto zurück, der den Halleyschen Kometen gesehen haben will. Dieser Komet ist etwa alle 75 Jahre für uns auf der Erde sichtbar, sagt Mädler. Giotto malte in einem Bildnis der Geburt Christi als erster den "Stern von Bethlehem" über dem Stall, mit einem Schweif in Form eines Kometen.

Aufgrund verschiedener Kalenderzählweisen sowie unterschiedlicher astronomischer Aufzeichnungen und Interpretationen ist der "Stern von Bethlehem" heute nicht wissenschaftlich nachweisbar. Während sich die Wissenschaftler also nicht ganz einig sind, habe ich eine viel wichtigere "Erleuchtung" gefunden:

In einem Büro, in dem viele Leute beschäftigt waren, kam es zu einem Gespräch über das Christentum. Die einen spotteten. Die andern sprachen ihre Zweifel aus. Da geschah es nun, dass ein junges Mädchen ein klares Bekenntnis ablegte von dem Heil in Christus. Als sie ausgesprochen hatte, folgte zuerst eine grosse Stille. Dahinein sagte eine andre: „Ich beneide Sie! Was muss ich tun, um das auch zu finden?"

Wie oft ist diese Frage gestellt worden: Was muss ich tun, um den geoffenbarten Gott zu finden? Das können wir von diesen Weisen erfahren. Zweierlei war es, was sie zum Ziel brachte. „Da sie nun den König gehört hatten..." Was hatten sie denn gehört? Ein Wort Gottes! Das wies sie nach Bethlehem. Es ist auch heute noch so: Man kann Jesus nicht anders finden, als dass man sich vom Worte Gottes leiten lässt. Nie ist ein Buch so bekämpft worden wie die Bibel. Und doch wird sie von suchenden Seelen gelesen. Denn hier sind die klaren Wegweiser zu Jesus und zum Heil.

Das andre war das Führen Gottes. Durch den Stern hatte Gott sie gleichsam hergezogen aus dem fernen Morgenland — bis zu Jesus hin. Und dies Ziehen und Führen Gottes gibt es auch heute noch. Wem es darum zu tun ist, Jesus zu finden, der soll nur recht bitten: „Zieh mich, o Vater, zu dem Sohne " Über allem steht des Herrn Verheissung: „So ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen." Amen

Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.

Matthäus 2,9-10

19.12.2021

D a n k e , dass die Macher der Netflix-Serie «The Jungle Beat», die 2020 weltweit zu den Top-10-Filmen zählte, die epische Geschichte von König David in einem Animationsfilm auf die grosse Leinwand bringen wollen.

Die Serie «The Jungle Beat» wurde in über 150 Ländern ausgestrahlt und hat Hunderte von Millionen Zuschauern erreicht. Jetzt hoffen die Filmemacher Phil und Jackie Cunningham, mit der biblischen Geschichte von König David an diesen Erfolg anknüpfen zu können.

«Unsere Vision ist ein epischer Film, der biblisch authentisch ist und in Sachen Qualität und Unterhaltungswert mit Moana und Tangled mithalten kann», so die Macher auf der Crowdfunding-Kampagnenseite des Films. Der Animationsfilm mit dem Titel «David» hat bereits über drei Millionen Dollar der angestrebten fünf Millionen gesammelt. Kurz vor Weihnachten endet die Kampagne.

«Wir haben bereits mehr als 19 Millionen Dollar in Forschung, Entwicklung, Produktionstechnik, visuelles Treatment, drei Entwürfe des Drehbuchs, Storyboards und der Animationen usw. investiert», erklären die Filmemacher, die ursprünglich Farmer aus Afrika sind. Auch in die Musik und die Rekrutierung von Hauptdarstellern sei bereits Geld geflossen. Das Produktionsbudget soll insgesamt 54,6 Millionen Dollar betragen.

«Davids Geschichte ist letztlich eine unglaubliche Reise des Glaubens und eine lebendige, atmende und weltverändernde Beziehung zu Gott», berichten die Filmemacher. Ein Ausschnitt des Films auf YouTube hat bereits Tausende von Aufrufen erhalten. Er zeigt die Qualität der Animation, des Drehbuchs und der Musik, die die Zuschauer von dem Film erwarten können.

Ziel: Meistgesehener Animationsfilm

Die Cunninghams hoffen, «den meistgesehenen Animationsfilm aller Zeiten zu schaffen, indem sie die Geschichte von David so erzählen, wie man sie noch nie gesehen hat.» Das Duo hofft auch, die von David gezeigten Prinzipien hervorzuheben, darunter Führungsqualitäten und Glaube. Die Filmemacher versprechen, dass die Heilige Schrift das Drehbuch leiten wird.

Zwar bestand auch die Möglichkeit, den Film über grosse Hollywood-Studios zu verbreiten. «Wir hatten aber das starke Gefühl, dass dies nicht der Weg ist, den Gott von uns erwartet. Wir fühlen uns verpflichtet, die kreative Leitung und den Vertrieb selbst zu übernehmen, um sicherzustellen, dass der Film authentisch mit der Heiligen Schrift übereinstimmt, in Gottes Gegenwart getränkt ist und einem möglichst grossen Publikum zugänglich gemacht wird.»

Eine prägende Bibelstelle für den Film «David» ist in Apostelgeschichte Kapitel 13, Vers 22 zu finden. Dort steht: «Ich habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der soll meinen ganzen Willen tun.» Für die Cunninghams ist klar: «Unsere ultimative Leidenschaft ist es, eine Geschichte zu leben und einen Film zu machen, der unserer Generation und kommenden Generationen Gottes Herz offenbart.»

18.12.2021

D a n k e  Christa für deine wunderschön gestalteten GOD LOVES YOU Botschaften auf rotem Papier und Elizabeth für's Ausdrucken der "frohen" Kleber, dass Jesus lebt!

Weihnachten ist für mich eine der schönsten Zeiten im Jahr. Wir erinnern uns an die Geburt von Jesus! Auch der grosse Prophet Jesaja hat dieses WUNDERbare Ereignis schon 600 Jahre vor Christi Geburt vorausgesagt.

Gerne möchte ich dich heute mitnehmen in weitere Prophezeiungen, die sich im Verlaufe der Zeit auch erfüllten:

  • In Micha 5,1 wird angekündigt, dass der Geburtsort von Jesus Bethlehem sein wird.
    In Matthäus 2, 1 steht geschrieben, dass Jesus tatsächlich in Bethlehem geboren wurde.

  • Jesaja sagt voraus, dass Jesus von einer Jungfrau geboren wird (Jesaja 7,14).
    In Matthäus 1,18 lesen wir, dass Maria, die Mutter Jesu noch Jungfrau war, als sie Jesus empfangen hat.

  • Jeremia, ein weiterer Prophet im Alten Testament prophezeit den schrecklichen Kindermord in Bethlehem (Jeremia 31,15).
    In Matthäus 2,16 können wir nachlesen, dass diese grausame Tat tatsächlich wahr wurde. Herodes hat alle Kinder von 0-2 Jahren in Bethlehem umbringen lassen.

  • Hosea war ebenfalls ein Prophet im Alten Testament. Er sagte voraus, dass Jesus nach Ägypten fliehen muss (Hosea 11,1).
    In Matthäus 2,14 können wir nachlesen, dass Jesus tatsächlich mit seinen Eltern nach Ägypten geflohen musste.

Und so sind Hunderte von Prophezeiungen der Bibel bis heute Wirklichkeit geworden. Allein im Leben Jesu haben sich über 300 Prophezeiungen des Alten Testamentes erfüllt. Ist das nicht WUNDERbar? 

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Jesaja 9,5

Das ist der schönste aller Tage,
den Gott uns schenkt, weil er uns liebt,
dass jeder nun der Furcht entsage,
sich freue, weil Gott Freude gibt.
Schenk heut, Erbarmer, Heil und Segen,
es ist dein Tag der Herrlichkeit!
Gib, dass wir all erfahren mögen,
wie hoch, Herr, deine Gnad erfreut!

17.12.2021

D a n k e , dass der Herr immer wieder Wege zusammenführt, die solch ein Segen sind!

Bestimmt kennst du auch Momente, wo du jemanden triffst und du dich mit dem Gegenüber auf den ersten Blick blendend verstehst. Man hat, wie in meinem Fall, dieselben Interessen, vertritt ähnliche Werte, hat denselben Lebenssinn und Humor, freut sich mit den Fröhlichen, fühlt mit den Leidenden, pflegt und lebt die Freude und DANKBARKEIT und liebt es, segensreiche Worte und Taten folgen zu lassen. Und immer, wenn man Zeit zusammen verbringt, fühlt man sich im Anschluss erfrischt und wohl.

Überlege kurz: Welche Werte machen für dich eine wertvolle Freundschaft aus?

Ich erinnere mich noch gut an den Moment an der Go Conference im September 2021 in Basel, als ich Judith kennenlernen durfte. Sie besuchte den Anlass mit vier Glaubensschwestern. Durch das ich eine ihrer Freundinnen schon kannte, kamen wir auch ins Gespräch. Wir Frauen entschieden uns spontan, alle zusammen, die Mittagszeit zu verbringen. In dieser grossen, göttlichen Familie fühlten wir uns ALLE sofort  wohl. Wie kann es auch anders sein?! Als wir uns verabschiedeten, wussten wir sofort, dass es nicht das letzte Mal war, dass wir uns sahen. Wenige Wochen später trafen wir uns zu einem Lobpreisabend, danach zu einem Konzert, wo unsere zwei blonden Engel im Chor mitsangen. Ich schätzte es auch sehr, dass Judith mir mit ihren göttlichen Gaben dienen konnte. Sie ist für mich DAS LEBENdige und wandelnde Lexikon, was das Wohlbefinden vom Körper angeht. Viele Tipps von ihr konnte ich bereits in die Tat umsetzen und sind mir - auch dank Vitapower.ch - so zum Segen geworden. Der Mensch ist, was er isst!!! Die Ernährung ist vor allem auch in der aktuellen C-Time ein wichtiger Pfeiler, dass es einem rundum gut geht! Check it out!

Heute lud mich Judith nach Aeschi/SO ein. Nebst unserer tollen Gemeinschaft fühlte ich mich in ihrem kleinen Heimatli wie in einem grossen Gourmettempel. Als leidenschaftliche Köchin zauberte sie mir ein Menu auf den Tisch, das ich in vollen Zügen genoss. Leider verging die Zeit viel zu schnell. Fortsetzung folgt bestimmt! Das nächste Mal im unteren Aaretal.  Danke nochmals Judith, für deine wunderbare GastFREUNDSCHAFT. Schön, dass es dich gibt und der Herr unsere Wege geKREUZt hat.

Der nachfolgende Bibelvers widme ich dir von ganzem Herzen! Möge er sich erfüllen nach deinen innigsten Wünschen. Gott hat den besten Plan und kommt NIE zu spät. Ich bleibe auf jeden Fall im Gebet mit dir verbunden.

Er gebe dir, was dein Herz begehrt, und erfülle alles, was du dir vornimmst!

Psalm 20,5

16.12.2021

D a n k e , dass Gott JEDEN unserer innigsten Herzenswünsche kennt!

HERR, du durchschaust mich, du kennst mich durch und durch. Ob ich sitze oder stehe – du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke. Ob ich gehe oder liege – du siehst mich, mein ganzes Leben ist dir vertraut. Psalm 139,1-3

Vor wenigen Wochen stiess ich via Status auf ein interesssantes Seminar von Reinhard Hirtler. Ich dachte noch so bei mir:"Da wäre ich auch gerne mit dabei. Am besten so schnell wie möglich Tickets reservieren!" Gedacht, aber leider nicht getan. Heute vormittag fragte mich eine liebe Freundin, ob ich am Nachmittag auch im Campussaal in Brugg anzutreffen sei. Ich musste ihr gestehen, dass ich sehr gerne mit dabei gewesen wäre, es ABER total verhängt habe.

Sie meinte:"Gabriela, ich kenne eine Freundin, die sich für den ganzen Tag angemeldet hat, aber erst auf den Abend kommen kann. Sie würde es für mich abklären, ob ich für sie am Nachmittag kommen könnte." Die erfreuliche Antwort liess nicht lange auf sich warten. Und so kam ich spontan in den Genuss von vier Stunden Erfrischung und Ermutigung! 

Wer ist Reinhard Hirtler? Er ist Österreicher und lebt in Brasilien. Er entwickelte eine echte Leidenschaft für diese Nation. Mit seiner Ehefrau Debi hat er drei Kinder: Daniel, Christopher und Kleiton. Wie er selber sagt, wird er seit über 40 Jahren von Gott gebraucht, um die Botschaft des Neuen Bundes weiterzugeben und Menschen zu ermöglichen, das grenzenlose Leben zu leben, das jeder Christ führen sollte. Als Philanthrop ist er auf einer Reise, um in Brasilien 100 Waisenhäuser zu eröffnen, zusätzlich zu Heimen und Unterstützungseinrichtungen für gefährdete Kinder.

Wusstest du, dass aktuell ca. 4,4 Millionen Kinder in Brasilien in extremer Armut leben und 104.000 Kinder kein Zuhause und keine Familie haben, in der sie geliebt und beschützt werden? Aus diesem Grund leben viele von ihnen in Einrichtungen in denen es häufig keine geeigneten Strukturen gibt oder sie leben direkt auf der Straße, wo sie allen Formen von physischer, psychischer und seelischer Gewalt ausgeliefert sind. Reinhard Hirtler und sein Team wollen diese Realität ändern. Mit Liebe, Würde, Ausdauer, Selbstlosigkeit, Grosszügigkeit und Einzigartigkeit ist es für sie möglich, das Leben der armen, missbrauchten und verstossenen Kinder mit Wertschätzung, Hoffnung und Zukunftsperspektive zu verändern. Wow, was für eine WUNDERbare Berufung! Na dann, weiterhin Gottes überreichen Segen.

Fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken! Gott der HERR, mein Gott, wird mit dir sein und wird die Hand nicht abziehen und dich nicht verlassen, bis du jedes Werk für den Dienst im Hause des HERRN vollendet hast.

1. Chronik 28,20

15.12.2021

D a n k e  für die heutige resp. morgige Losung!

Der erste Satz klingt lustig, nicht wahr? Wie du sicher schon bemerkt hast, schreibe ich meine Berichte - wann immer möglich - spätestens am darauffolgenden Tag. Als ich heute vormittag das Losungswort las, wusste ich sofort, dass ich es unbedingt mit DIR teilen möchte:

Jesus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Matthäus 18,20

Diese Worte richtete Jesus als Abschiedsgruss  an seine Jünger bei seiner Himmelfahrt. Jesus, der sein Leben für dich und mich gelassen hat, ist stets an unserer Seite. Wow, wie wunderbar und beruhigend ist es doch, dass einer da ist, der immer derselbe bleibt und allezeit bei uns ist. Der mitten in den gewaltigen Wogen des Lebensmeeres ein unerschütterlicher Fels ist. So oft also die Sonne aufgeht, dürfen wir es neu erfassen. Und so ist Immanuel (עִמָּנוּ אֵל „Gott (ist/sei) mit uns) bei uns in guten und in bösen Tagen. Bis an der Welt Ende, an jedem Ort, zu jeder Zeit, überall und immerdar.

Darf nun jeder von uns sich diese Verheissung zueignen? Siehe, eine grosse unausgesprochene, aber heilige Bedingung ist da. Das Wort galt damals und gilt heute noch denen, die im Glauben Jesu angehören. Ihnen ist diese  Verheissung so gewiss, dass sie darauf bauen im Leben und im Tod. Und ICH und Millionen von Menschen haben sie wahr erfunden. Menschen auf einsamen Krankenlagern, in Verfolgung und Gefängnis, in Trauer und Not, hat man von bebenden Lippen das Zeugnis vernommen: Ich bin nicht allein; denn Jesus ist bei mir. Und dies erlebte ich auch selber schon viele Male. Als Beispiel HEUTE vor 10 Jahren, als ich am Grab von unserem geliebten Sohn David stand ... Da wurde ich von einem göttlichen Trost und einer Liebe erfüllt, die all meinen Verstand überstieg. Und dies blieb auch so, alle Tage, an denen mein Herz schwer war.

Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden. Matthäus 5,4

Und ob mir will das Herze brechen, Und ob ich einsam walle hier, Ob mich der Trübsal Dornen stechen, Du hältst, o Jesu, dein Versprechen: Du bist bei mir! Dora Rappard

14.12.2021

D a n k e  für den reichen Segen!

Heute wurden wir von allen Seiten so grosszügig beschenkt, es war eine wahre Freude! Und so gab es von
- Gottenkind Desi feine, selbstgemachte Guetzli
- Schönheitskönigin Edina Mohr einen Lippenstift und eine bewegende Weihnachtsgeschichte
aus ihrer Feder
- Engelchen Sabrina eine sehr liebevolle Weihnachtskarte und von 
- Dyabohr-König Don Paulo feine Konfitüren!

Normalerweise stellt Don Paulo das Geschenk in den Milchkasten und düst dann sofort wieder ab. Heute erwischte Kater Rony genau den richtigen Moment, draussen Luft zu schnappen. Genau in dem Moment als er zur Haustüre raustrottete, fuhr Don Paulo vor. Das nenne ich perfektes Timing von unserem Herrgott! Und so hatte ich die Gelegenheit, mich persönlich zu beDANKEN und dabei noch einige Worte auszutauschen. Dabei spürte ich, wie gross seine Freude ist, seine Lieblingsmenschen zu beschenken ...
Da kann ich nur sagen:

"Geben ist seliger als Nehmen":
Diese Redewendung basiert auf der Bibel (Apostelgeschichte 20,35) und sehr viele Leute sind von diesem Prinzig überzeugt, ob gläubig oder nicht.

Wer heute glücklich sein will, MUSS schlicht und einfach geben. Und zwar nicht einfach irgendwie. Im Trend liegt der "effektive Altruismus", wie er vom australischen Philosophen Peter Singer befürwortet wird: Geben, um das Leid von Menschen in Armut zu lindern, und dabei darauf achten, dass das investierte Geld die grösstmögliche Wirkung entfaltet.

In den reichen Ländern gehen manche Menschen so weit, vergleichsweise bescheiden zu leben, um anderen mehr geben zu können. Manche bezeichnen dies als "unechten Altruismus", weil die wesentliche Motivation in vielen Fällen nicht das Wohlbefinden der Beschenkten, sondern eher der "warm glow" ist, also die positive Emotion, die wir durch das Geben empfinden.

Macht Geben wirklich glücklich? Glücklicher als Nehmen? Genau diesen Fragen ging die Psychologin Lara Aknin von der kanadischen Universität Simon Fraser gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen in einer Studie mit Kleinkindern nach. Fazit: Kinder im Alter von unter zwei Jahren sind glücklicher, wenn sie anderen Süssigkeiten geben, als wenn sie selbst welche geschenkt bekommen. Zudem macht es Kinder glücklicher, etwas aus ihrem eigenen Besitz zu schenken, als denselben Gegenstand zu verschenken, der ihnen nicht gehört.

Im Rahmen einer anderen Studie gab die kanadische Psychologin Elizabeth Dunn Studierenden eine bestimmte Summe Geld. Den Teilnehmenden einer ersten Gruppe wurde aufgetragen, das Geld für sich selbst auszugeben. Die der zweiten Gruppe aber mussten es einer Hilfsorganisation spenden oder jemandem ein Geschenk damit machen. Später erklärten die Studierenden, die für sich selbst etwas gekauft hatten, spontan Freude empfunden zu haben, allerdings ohne anhaltende Wirkung. Die anderen hingegen spürten noch immer Zufriedenheit.

Diese Studien bestätigen, dass die Zufriedenheit darüber, ein Geschenk gemacht oder jemandem geholfen zu haben, real ist. Und dass sie uns manchmal zu "prosozialen" Verhaltensweisen bewegt, auch wenn diese einen persönlichen Aufwand bedeuten. Geld macht zwar nicht unmittelbar glücklich. Geld für andere auszugeben trägt aber offensichtlich zum Glück bei.

Seid nicht hinter dem Geld her, sondern seid zufrieden mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat uns versprochen:»Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab.«

Hebräer 13,5

13.12.2021

D a n k e  D a n k e  D a n k e!

Jedes Mal ist es für mich eine riesig grosse Freude, wenn eine Bestellung auf Reisen geht, denn GOD LOVES YOU gepaart mit dem Wort Gottes in Form von Bibelvers- und Sprüchekarten sowie Postkarten haben schon manches Herz tief berührt. Anfangs November 2021 zum Beispiel zog eine Frau, mit der ich beim Anstehen am Postschalter ins Gespräch kam, eine Psalmkarte. Sofort lachte sie und meinte:"Wow, dieser Vers war mein Konfirmationsspruch!" Die Frau war in diesem Moment sichtlich bewegt ... Sie meinte weiter:"Es kommt mir gerade vor wie ein Booster. So quasi eine geistliche Auffrischung in meinem Glaubensleben.
Ja, der Herr kennt jedes Herz und weiss, was es bedarf. Er schafft es auch immer wieder, die richtigen Menschen, im richtigen Moment zusammenzuführen, damit ER seine Liebe und Nähe erweisen kann.

Habe deine Lust am HERRN, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt! Psalm 37,4

12.12.2021

D a n k e , dass Gott uns immer wieder bewahrt! 

Heute möchte ich mit dir eine Geschichte teilen, die auf einer wahren Begebenheit beruht: Um die Jahrhundertwende fuhr ein Zug in einer dunklen und nebligen Nacht Richtung London. Wer von den Reisenden nicht schlief, und hie und da einen Blick durchs Fenster warf, konnte sehen, wie draussen die grauen Schleier gespenstisch vorüberwehten. Der Lokführer meinte zu seinem Heizer:"Dieses Wetter hat wohl der Teufel zusammengebraut." Plötzlich tauchte aus dem Nichts, mitten auf den Geleisen, eine schwarze Gestalt auf, die heftig mit den Armen schwenkte. Sofort riss der Lokführer an den Bremsen. Schleifend und knirschend kam der Zug zum Stillstand. Eilends sprangen Lokführer und Heizer von der Lok. Beide riefen in den Nebel hinein, bekamen aber keine Antwort. Auch der Schaffner und Zugführer sowie erste Reisende kamen herbeigerannt. Nichts rührte sich im Nebel vor dem Zug. "Sicher ist sicher!" sagte der grauhaarige Lokführer und befahl dem Schaffner, mit der Laterne eine Strecke auf den Schienen vorwärts zu gehen, um nachzusehen, ob alles in Ordnung sei. Schon bald kam dieser ausser Atem wieder zurückgelaufen. Keuchend berichtete er, dass die vor ihnen liegende Brücke eingestürzt sei. Wenige hundert Meter fehlten also noch und der ganze Zug wäre mit all den Passagieren in den Fluss gestürzt.

Wer war der Warner in dieser Nacht gewesen? Dieses Rätsel löste sich erst, als der Zug in London ankam. Auf der Scheinwerferlampe der Lokomotive klebte ein grosser, toter Nachtfalter. Das Tier war vom Licht der Lampe angezogen worden und hatte mit wild schlagenden Flügeln versucht, sich zu befreien. Das Hin-und-Her-Bewegen der Flügel im Licht der Lampe projizierte sich auf die Nebelwand und erschien dem Lokführer wie ein warnender Mensch. So segensreich kann es also sein, sich zu irren! 

Ein Denkmal setzte man dem Nachtfalter nicht, aber er hängt, aufgespiesst auf einem seidenen Kissen, unter Glas an der Wand des Britischen Museums in London. Eine Tafel unterhalb berichtet von seiner ehrwürdigen Rettungstat. Gott sei Lob und Dank kann man da nur sagen, dass Gott Seine Hände auch noch im Spiel hatte und das Tier geschickt hatte, um das Leben dieser Menschen zu retten. 

Denn du hast mich vor dem Tod gerettet, vor dem Sturz in die Tiefe hast du mich bewahrt. Ich darf weiterleben – in deiner Nähe. Du hast mir das Leben neu geschenkt.

Psalm 56,14

11.12.2021

D a n k e  für die Einladung zum alljährlichen Weihnachtsessen!

Einmal mehr konnten wir im Jurablick-Stübli des Alterszentrum am Hungeligraben in Niederlenz ein vorzügliches Essen geniessen, das mit viel Liebe zubereitet war. Ja, wir können uns wirklich sehr glücklich und dankbar schätzen, dass  die Schwiegereltern an einem so familiären und gut geführten Ort ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Frage: Hast du dir auch schon Gedanken gemacht, wie es bei dir aussehen könnte, wenn du kein selbständiges Leben mehr zuhause führen könntest? Sehr viele ältere Menschen schieben dieses Thema auf die lange Bank und möchten gar nichts damit zu tun haben. Dabei ist diese Frage heute wichtiger denn je. Wir leben nämlich in einer Gesellschaft, die immer älter wird. 

Leider hört man viel zu oft noch sagen:"Mich bringt ihr mal nie in ein Altersheim!" Ja, was ist, wenn man wider Erwarten trotzdem von heut auf morgen auf Pflege und Betreuung angewiesen ist? Sei es durch eine schwere Erkrankung oder einen plötzlichen Unfall. Da bleibt dann nicht viel Zeit zum Überlegen. Ein Aufenthalt in einem Altersheim muss nämlich noch lange kein Abschied vom Leben sein. Im Gegenteil! Mit dem richtigen Mindset kann man es sogar noch richtig geniessen. Das sehen wir aktuell bei meinem Schwiegermami. Sie war und ist immer noch solch eine Frohnatur und verleiht ihrer Dankbarkeit so viel Ausdruck. In ihrer kleinen Wohngruppe für Demenzkranke fühlt sie sich sichtlich wohl. Zu dieser Zufriedenheit trägt natürlich auch das Pflegepersonal bei, das sich mit viel Liebe, Freundlichkeit, Engagement und Aufmerksamkeit um sie und die anderen Mitbewohner kümmert. Es ist eine Betreuung rund um die Uhr! Das könnte man zuhause gar nie in diesem Umfang machen. Viele haben es zwar trotzdem aus tiefer Liebe und einem grossen Pflichtgefühl schon selber versucht und sind - früher oder später - selber an ihre Grenzen gestossen. Das muss nicht sein ...

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön all dem Pflegepersonal für den unermüdlichen und unbezahlbaren Einsatz. Eure Arbeit ist bestimmt nicht immer einfach und verlangt vieles von euch ab. Wir wünschen euch weiterhin nur das Beste, viel Kraft und Musse. Macht weiter so!

Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. 

2. Korinther 5,1

10.12.2021

D a n k e , dass der Mensch denkt und Gott lenkt.

Heute erfüllte sich eine HERRliche Verheissung direkt vor meinen Augen: 

Wer reichlich sät (das macht Sarah!), wird reichlich ernten. Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber. 2. Korinther 9,6-8

Kaum hatte Sarah fröhlich gegeben, wurde sie kurze Zeit später überreich beschenkt. Ich freute mich so mit ihr. Ja, wer Gott gehorsam ist, wird reich beLOHNt. 

Denn jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. Jakobus 1,17

Das gilt auch für den eingangs erwähnten Satz. Weshalb? Weil es da eine Macht gibt, die stärker ist als der Mensch. Gott lenkt das Leben. Der Mensch muss sich fügen.

Das fiel den Menschen früher leichter. Sie erlebten noch nahezu täglich, wie sehr sie abhängig von Kräften waren, die ausserhalb von ihnen lagen. Weitgehend machtlos standen sie nämlich schlechtem Wetter und schlechten Ernten gegenüber, Krankheiten und dem Tod. Aus diesem Grund haben die Menschen früher unter ihre Pläne oft drei Buchstaben gesetzt: s.C.J. Diese Abkürzung steht für sub Conditio Jacobea. Zu Deutsch: Unter der Bedingung des Jakobus. Das geht zurück auf den biblischen Brief des Jakobus. Der Verfasser des Briefes warnt vor allzu grosser Selbstsicherheit. Er empfiehlt, hinter alle Pläne diese Bemerkung zu setzen: „So Gott will und wir leben.“ Das ist die Conditio Jacobea: eine demütige Einschränkung aller Pläne: „So Gott will und wir leben.“ Das haben früher viele beherzigt und ihre Briefe mit dem Kürzel sCJ beendet. Sie wussten, wie schnell Pläne in Schall und Rauch aufgehen können.

Inzwischen ist dieses sCJ weithin aus der Mode gekommen, denn zumindest in unserem Land können die meisten Menschen ein Leben führen, das relativ verlässlich ist. Viele Gefahren lassen sich heute bannen, vieles lässt sich tatsächlich planen und das funktioniert dann auch. So war das zumindest, bevor das Corona-Virus kam und viele das Fürchten lehrte – und auch die Demut.

„Der Mensch denkt und Gott lenkt.“ In diesem Satz schwingt noch ein anderer Gedanke mit, ein boshafter Gedanke: Dass Gott Spass daran haben könnte, menschliche Pläne zu durchkreuzen. Ein ironischer Spruch bringt das auf den Punkt: „Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von deinen Plänen.“ Als würden Pläne Gott geradezu anstacheln, sie zu hintertreiben. Ich glaube nicht, dass das stimmt. Gottes Zugang zu uns Menschen ist nicht der eines bösartigen oder gar sadistischen Durcheinanderbringers. Gottes Zugang ist Liebe, ist die Idee eines gelingenden Lebens. Dazu mag manchmal auch gehören, dass Pläne scheitern. Vielleicht erweist sich das im Nachhinein sogar als gut, auch wenn es im ersten Moment ganz anders erscheint. Menschen machen viele Pläne. Nicht selten durchkreuzen sie die Pläne anderer oder sind allein auf den eigenen Vorteil bedacht. Daran wird Gott kaum Freude haben. Vielmehr wird Gott denen nahe sein, die dabei zu Opfern werden.

Wie also menschliches Tun und Gottes Handeln zusammengehen, darüber gibt es einen starken Vers, der dem norddeutschen Dichter Gorch Fock zugeschrieben wird:„Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, dass ihr den Hafen gewinnt, sind euer.“ Ein starkes Bild – gerade jetzt in stürmischen Zeiten, die mehr als sonst deutlich machen: Gefahren, auch Krankheit und Tod, gehören zum Leben. Daran, am Wind und an den Wellen kann man nichts ändern, aber man kann sich darin klug bewegen: mit Segel und Steuer. Darauf kommt es jetzt an. Und nicht zu vergessen ist dabei der beste Kapitän, den es gibt: Jesus Christus! Was auch immer kommen mag, ER lenkt unser Boot sicher in den Hafen!

Ich weiss nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiss, dass er mich führt. Gorch Forck

09.12.2021

D a n k e , dass Gott uns immer wieder züchtigt.

Dass Gott auch Menschen braucht, um zu uns zu reden, bewies ER heute einmal mehr durch einen 10minütigen Input von einer meiner ehemaligen Bibelschullehrerinnen. Und das Beste: Die Worte passten genau in meine Situation. Da gab es nämlich auch schon längere Zeit etwas, das meine Seele unnötig in Unruhe versetzte. Und so nahm ich allen Mut zusammen und stellte mich der Sache. Wow, war ich erleichtert, als das ganze auf dem Tisch war und mir seitens meiner lieben Freundin so viel Liebe, Güte und Barmherzigkeit entgegenströmten. Gott sei Lob und Dank!

Mit den heutigen Zeilen möchte ich auch dich ermutigen, unLIEBsame Dinge, die du schon länger vor dir herschiebst, anzugehen. Wie wäre es, wenn ...
- ... du den ersten Schritt zur Versöhnung machst, damit Vergebung geschehen kann?
- ... du dich von einer Sucht beFREIst, die dich belastet? Für Gott ist übrigens KEIN Ding unmöglich!

Wenn du diese Zeilen liest, bin ich überzeugt, dass der Geist Gottes GERADE JETZT den Finger auf eine ganz bestimmte Sache in deinem Leben legt. Pack es an und schiebe es nicht weiter auf die lange Bank! Du wirst danach sehr dankbar sein und eine gewaltige Freiheit erleben! 

Und er hat zu mir gesagt: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.« Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft von Christus an mir. 2. Korinther 12,9

In diesem Sinne wünsche ich dir, dass all deine Vorhaben gelingen mögen. Lass dich nicht vom guten Weg abbringen. Sei mutig und entschlossen. Richte deinen Blick stets auf Jesus und nicht auf die Lügen des Widersachers, der dir eh nur Negatives einflüstern will.

Gebet: Vater im Himmel, ich danke dir für dein mächtiges Wirken in jeder einzelnen Person, die diese Zeilen liest. Schenke du ihr eine reich gesegnete Zeit in der Kraft des Heiligen Geistes, damit sie sich vor nichts und niemandem fürchten muss und JEDE Herausforderung voller Hoffnung, Freude und Friede meistern wird. Im Namen Jesus Christus AMEN.

Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn. 

Psalm 143,10

08.12.2021

D a n k e , dass Gott jede Träne abwischt!

Man kann es kaum glauben, dass schon 10 Jahre vergangen sind seit dem Unfalltod unseres Sohnes David. Wenn ich heute zurückblicke, kann ich nur staunen und Gott danken, dass er uns so kraftvoll durch die letzten Jahre getragen hat. Immer wieder erfuhren wir solch einen grossen Trost und Frieden. Man kann es gar nicht in Worte fassen. Auch heute waren viele liebe Menschen mit uns in Gedanken und im Gebet verbunden. Ihr Mitgefühl zeigten sie in Form von Taten und Worten. An dieser Stelle ein herzliches DANKEschön an alle! Wir wissen das wirklich sehr zu schätzen.

Ich erinnere mich übrigens noch sehr gut an den Moment, als ich den nachfolgenden Bibelvers las. Diese Wahrheit drang mehr als tief in mein Herz und ich wusste sofort, dass dieser Vers auf den Grabstein muss.

Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen. Dann wird sich euer Herz freuen und eure Freude wird niemand von euch nehmen.

Johannes 16,22

Dieser Vers schenkt uns ja so viel Hoffnung und Vorfreude auf ein Wiedersehen! Zudem gibt es noch einen weiteren, der so wahrhaftig ist:

Glücklich sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. Matthäus 5,4

Jesus preist diejenigen glücklich, die trauern. So ist es immer auch eine Einladung, dass wir mit all unserem Leid zu Jesus kommen dürfen. Er lädt uns ein, all unsere Sorgen auf IHN zu werfen. Nimm dir also diese kostbare Zeit, still zu werden und auf Gottes Stimme zu hören. 

Ich kenne so viele Menschen, die das Leiden bitter gemacht hat. Das ist die eine Möglichkeit, wie wir auf Leiden reagieren können. Dann sind wir voller Anklagen gegen Menschen und Gott. Was meinst du? Bringt dich das im Leben weiter?

Das Leiden hat auf der anderen Seite Menschen auch demütig und barmherzig gemacht. Das sind die, die es erfahren haben, dass aus dem Leiden auch ein grosser Segen erwachsen kann. Leiden kann ein Ruf sein, auf Gott zuzugehen. Jesu Wort ist keine leere, fromme Verheissung. Es ist ein kraftvoller Zuspruch. Eine Verheissung, die auch dir gilt: Du wirst getröstet werden! Gib nicht auf. Jesus tröstet durch sein Wort. Und er tröstet durch Menschen, die Gott gebraucht. Mache dich also auf und sei ein Segen! Du entscheidest, ob dein Leid ewig währt oder nicht.

Eines ist sicher:"Nach jedem Räge schint au wieder d'Sunne".

Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Offenbarung 21,4

07.12.2021

D a n k e  für unsere Freundschaft!

Zu meiner grossen Freude lud mich heute eine liebe Freundin zum Abendessen in eines ihrer Lieblingsrestaurants in Baden ein. Sie hatte davon im Vorfeld schon etliche Male in den höchsten Tönen geschwärmt. Und ich muss sagen, sie hatte nicht zuviel versprochen. Es war genau so, wie sie es beschrieben hatte. Auch ich schätzte den freundlichen Empfang, genoss die friedvolle Atmosphäre, die nette und gleichzeitig aufmerksame Bedienung, das ausgezeichnete Essen (auch für's Auge ein Schmaus!) sowie die sanfte Weihnachtsmusik im Hintergrund.

Einmal mehr hätte ich mir gewünscht, die Zeit anhalten zu können ...

Andrea zu kennen und in meinem Freundeskreis zu haben, ist wirklich ein Geschenk Gottes. Dank der Freundschaft über die letzten 20 Jahre ist auch das Vertrauen gewachsen. Sie kennt mein Herz und kann sich sehr gut in jede Situationen hineinfühlen. Mit ihr kann man wirklich über alles offen und ehrlich diskutieren. Sie ist auch interessiert an all den facettenreichen Themen des Lebens. Umschifft nicht sofort schwierige Themen, sondern fragt nach und geht in die Tiefe. Dabei begegnet sie JEDER Person STETS mit Achtung und Respekt. Das ist in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr - immer und überall - selbstverständlich. Umso mehr schätze ich die Zeit mit ihr.

Mit dem heutigen Eintrag möchte ich auch dich ermutigen! Jage auch DU dem Frieden nach mit aller Achtung und allem Respekt. Geniesse jeden kostbaren Augenblick. Vor allem auch mit deinen Liebsten! JUST DO IT! Das Glück und der Segen liegen so nah ...

Zum Abschluss gab es für Andrea noch ein ganz besonderes Hand-und-Herz-Geschenk. Es widerspiegelt so schön ihre Wesensart. Dazu möchte ich gar nicht viel mehr schreiben. Der Geist Gottes wird dir die liebevolle Antwort bestimmt auch ohne meine vielen Worte ins Herz legen ...

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Matthäus 5,7-9

06.12.2021

D a n k e  für den Buchser Chlaus!

Zurzeit bin ich ja so gesegnet mit vorweihnächtlichen Geschenken. Es ist eine wahre Freude! Heute abend überraschte mich eine junge Nachbarsfamilie mit einem reich gefüllten Samichlaus-Schlitten. So lieb!

Den «Samichlaus» kennt man heute als Mann mit weissem Bart und Geschenken im Gepäck. Doch der ursprüngliche Nikolaus hatte mehr als Mandarine, Nuss und Schokolade im Sinn. Er war ein Mann, der sich leidenschaftlich für seinen Glauben einsetzte. Um den Bischof aus Myra ranken sich viele Legenden. Belegt ist aber, dass es ihn tatsächlich gab, den tiefgläubigen Nikolaus. Geboren wurde er etwa im Jahr 280 in Patra in der Türkei. Seine Familie war sehr reich, was ihm später ermöglichte, den Armen auch durch seinen Reichtum zu helfen.

Der Glaube war für Nikolaus mehr als eine Religionszugehörigkeit. Als Bischof studierte er die Bibel und sie berührte ihn nicht nur intellektuell. Dort las er, wie Gott ist: liebend, gut, gerecht, voller Gnade, fürsorglich wie ein Vater, ein Helfer in der Not. Er las, was Jesus über Nächstenliebe predigte und wie er mit den Verachteten der Gesellschaft umging. Und das inspirierte ihn und formte sein Wesen. Aus den zahllosen Geschichten und Legenden schält sich das Bild eines ungewöhnlich menschenfreundlichen Kirchenmannes heraus, volksnah und von einer enormen Ausstrahlung.

Am bekanntesten wurde die Geschichte von den drei Jungfrauen: In der Nähe der berühmten Basilika Saint-Nicolas-de-Port in Lothringen gibt es heute noch eine Rue des Trois-Pucelles, eine Drei-Jungfrauen-Strasse.

Ein Witwer, so berichtet die Legende, hatte ohne eigenes Verschulden sein Vermögen verloren und konnte seinen drei Töchtern im heiratsfähigen Alter keine Aussteuer mitgeben, was damals von entscheidender Bedeutung war. Schon hatte er sich entschlossen, die Mädchen in die Fremde zu schicken, da erfuhr der Bischof von seiner Not und warf ihm nachts unbemerkt einen Beutel mit Geld durch das Fenster. Genug, um die älteste Tochter zu verheiraten. Das tat der Bischof – aus Freude über den umsichtigen Umgang des Vaters mit der Spende – noch zwei Mal, bis ihn der dankbare Mann erkannte.

Welche Legenden über den heiligen Nikolaus nun wahr sind, weiss man nicht. Fest steht aber, dass er sich für die einsetzte, deren Rechte mit Füssen getreten wurden: Kinder, Frauen und die Armen. Was heute fast sozialromantisch dargestellt wird, war die Reaktion auf eine bittere, fürchterliche Wirklichkeit.

In allen Zeiten haben sich die Starken über die Schwachen gestellt. Leider gibt es das auch heute noch. Kindersklaverei, Kinderarbeit, Verwahrlosung, Kinderprostitution, fehlende Schulbildung, Hunger, Flucht, Missbrauch...

Wie sehr bräuchten wir auch heute noch einen Nikolaus, dem sein eigener Reichtum egal ist und der sich mit dem, was er hat, einsetzt für die Schwachen. Der die Worte von Jesus nicht nur hört, sondern auch tut!

Der Nikolaus-Tag sollte für uns mehr sein als ein gemütlicher Tag mit romantischem Brauchtum. Ein Tag, an dem wir an die Rechte der Unterdrückten denken und uns auch überlegen, was wir, die Gewinner der Gesellschaft, ändern können. Wie Nikolaus sollten auch wir unser Herz für die Botschaft Gottes öffnen und uns verändern lassen.

Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.

Kolosser 3,14

04.12.2021

D a n k e , dass wir "Alle Jahre wieder" so WUNDERbar, LIEBEvoll und himmlisch überrascht werden. 

In diesem Kurzvideo möchten wir uns bei allen bedanken, die unsere Sinne in der beSINNlichen Adventszeit zum Schmelzen gebracht haben und immer noch bringen. So zum Beispiel Claudia mit ihrem süssen Schoggihasen-Adventskalender; die Weltwoche mit ihrem interaktiven Video-Adventskalender mit 24 ewigen Weisheiten aus der Bibel; Jasmine, die unser Herz erfreut mit jedem einzelnen Adventskalender-Geschenk, das sie auspackt. Wir schätzen ihre grosse Freude und Dankbarkeit.

Ja, ich liebe es einfach, Geschenke zu machen - nicht nur meinen Familienangehörigen, auch rundherum. Auch David freute sich immer schon Wochen zuvor auf den ganz speziellen Adventskalender.  Was uns  dieses Jahr - einmal mehr - ganz speziell freute, war der heutige Besuch von Senta und Erich. Senta war ja die letzten Tage wieder soooo fleissig! Im Gepäck hatte sie viele köstliche Guetzli aus ihrer eigenen Hausbäckerei. Alles war liebevoll eingepackt! Auch die Karte war äusserst kreativ von Hand gefertigt. Ich möchte ja nicht wissen, wie viele Stunden sie für alle Arbeiten aufgewendet hat ... Boah, wir sind einfach nur überwältigt und freuen uns natürlich riesig, dass wir zum Kreise der Glücklichen gehörten! Nebst dem obligaten, sehr spannenden Jahresrückblick aus dem Hause Schneider, gab es noch folgende Worte in Silberschrift zu lesen:

Liebe Gabriela
Lieber Peter

Wir danken Euch für Eure Freundschaft auch wenn wir uns nicht so oft sehen, aber man spürt gute und hilfsbereite Menschen. Wir wünschen Euch eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und für's 2022? Ein erfüllendes Rentnerleben, aber vor allem gute Gesundheit.
Herzliche Grüsse Senta + Erich

Ja, du hast DAS eine Wort richtig gelesen! Die Frage mit dem Rentnerleben entscheidet sich in gut einer Woche. Mal schauen, ob sie Peter bereits am 31.12.2021 ziehen lassen oder erst am 31.3.2022. Zurzeit ist er nämlich noch in ungekündigter Stellung. Die Restrukturierung macht eben auch bei der Deutschen Bank nicht halt ... Kein Problem, wir sind vorbereitet! Der Herr hat uns in den letzten Jahren so viel Gunst erwiesen. Wir freuen uns riesig auf die bevorstehende Zeit und sind gespannt, was der Herr noch alles bereithält für uns. Es bleibt spannend ...

Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Epheser 2,10

03.12.2021

D a n k e  für den wunderschönen Tag, der uns noch lange in bester Erinnerung bleiben wird!

Heute feierte mein Schatz sein 56. Wiegenfest. Wie immer, nahm er auch in diesem Jahr einen Tag frei. Zu unserer grossen Freude auch Tochter Jasmine! Und so konnten wir es alle zusammen in vollen Zügen geniessen.

Der Auftakt des Tages machte ein feines Zmorge in der Bäckerei Frei in Döttingen. Dort trafen wir zufällig noch zwei liebe Frauen und ein Ehepaar. Die eine Frau feierte an diesem Tag auch gerade ihren Geburtstag. Am Abend ging es ab nach Zürich ins Restaurant Schützengasse. Während Peter das Lokal schon sehr gut kannte, feierten Jasmine und ich Premiere. Ich habe wohl noch nie ein Lokal gesehen, in dem alle so "chillig" drauf waren.

An diesem Abend gab es für mich übrigens noch ein weiteres Novum: Ich bestellte zur Vorspeise einen Spinatsalat mit Ei, Speck, Granatapfel und Pinienkernen! Boah, das war echt köstlich! Kurze Zeit später folgte der Hauptgang mit Hackbraten und superfeinem Kartoffelstock. Dazu durfte natürlich ein edler Tropfen Wein nicht fehlen. Kaum fertiggegessen wurde es dunkel im Saal und liebliche Weihnachtsmusik ertönte über die Lautsprecher. Es wurden an jedem Tisch Wunderkerzen entfacht und während die Leute die Wunderkerzen hin und her schwenkten, erfüllte eine ganz besonders friedliche Atmosphäre den Raum. Nach diesem Lichtspektakel folgte das nächste Highlight. Die ganze Crew vom Restaurant sang für meinen Schatz das Happy Birthday Lied. Während dieser Zeit funkelte der kleine Vulkan auf dem Stück Schokoladekuchen in den glitzerndsten Farben. Einfach toll!

Von da an verstummte die Musik mit tollen Liedern nicht mehr. Es gab auch viele Lieder, die zum Tanzen anregten, wie z.B. Macarena. Da gab es kein Halten mehr für Tochter Jasmine, Schwager Bruno und mich. Wir standen auf und schwenkten unseren Körper und machten dazu die bekannten Armbewegungen. Im ganzen Restaurant liessen sich die Gäste mitreissen von der guten Stimmung. Es hat echt Spass gemacht und wir hätten uns keinen besseren Geburtstag wünschen können. So verging die Zeit wie im Flug und der Zug Richtung Döttingen wartete wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt. Es war aber kein Grund, um traurig zu sein, denn wir kommen schon bald wieder! 

Güte und Treue begegnen einander, Gerechtigkeit und Friede küssen sich. Euer Herz soll ewiglich leben. Liebe ist stark wie der Tod. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn, so dass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können.

Hohelied 8

02.12.2021

D a n k e  für den Weltwoche Adventskalender!

Heute landete bei uns der Adventskalender im Briefkasten aus der Ideenkiste von Roger Köppel! Der interaktive Video-Adventskalender mit 24 ewigen Weisheiten aus der Bibel - der unerschöpflichen Schatzkammer der Menschheit. Ausgewählt und präsentiert von Gottfried Locher. Am 1. Dezember wurde der folgende Bibelvers thematisiert:

Für alles gibt es eine ⟨bestimmte⟩ Stunde. Und für jedes Vorhaben unter dem Himmel ⟨gibt es⟩ eine Zeit. Prediger 3,1

Alles hat seine vorgegebene Zeit. Zeiten sind verschieden. Jede Zeit hat ihre ganz eigene Herausforderung. Jede Zeit ist endlich. Jede Zeit ist anders. Alles hat seine Zeit. Lieben und Hassen, abbrechen und bauen, suchen und verlieren, reden und schweigen, geboren werden und sterben. Zeiten sind verschieden. 

Auf einmal gibt es die Zeit nach Corona und die Zeit vor Corona. Weihnachten in Coronazeiten. Diese Zeit haben wir  uns  nicht ausgesucht.  Sie war einfach da und plötzlich mussten wir entsprechend handeln. Wir wissen nicht, wann es  vorbei sein wird. Zeit formt  Erfahrungen: Wie die der leeren Strassen, Hörsaale und Kirchen. Wie das Tragen von Mundschutz und all die Vorsichtsmassnahmen. Wie das Zuhause-sein-Müssen, das Nichtbesuchen-Dürfen und das Nicht-umarmen-Dürfen. Wie die Unsicherheit, denn: Was kommt als nächstes?

So oft haben wir doch Pläne gemacht und mussten sie wieder verwerfen. Wie wird dieser Winter sein?  Wie wird das nächste Semester sein? Alles hat seine Zeit. Alles. Das ist eine alte Weisheit. Es beschreibt die Welt aus Jugend und Alter, Liebe und Hass und Anfang und Ende. Der Wandel, der gefühlt von heute auf morgen stattfand und der uns alle trifft, uns alle verändert. Das  „Alles  hat  seine  Zeit“  ist die Überschrift unserer momentanen Gegenwart. Alles hat seine  Zeit. 

01.12.2021

D a n k e  für den 1. CGS-Marktplatz für Unternehmerinnen! Auch heute galt einmal mehr das Motto: Gegenseitiges Vernetzen und alte Beziehungen pflegen sowie neue aufbauen.

Und so lud Powerfrau Andrea Schöni zu sich ein in die Schöni Swissfresh nach Oberbipp. Nach der Begrüssung wurden wir mit einem feinen Geschäftsapéro verwöhnt. Zudem backte sie für uns extra noch eine Sauerkrautwähe. Diese war so lecker, dass ich anderntags gleich selber noch eine backte. Danach lag nicht nur ein Wohlgeruch vom Apéro in der Luft, sondern auch von den geladenen Gästen. Ich war echt fasziniert von jeder Lebensgeschichte. Auch Andrea Schöni gab uns offen und ehrlich Einblick in ihr berufliches sowie privates Leben. Ihre positive, fröhliche und aufgestellte Art haben wir sofort alle liebgewonnen. Ich bin auch voll und ganz überzeugt, dass sich ihre 70 Angestellten unter ihren Fittichen wohl fühlen. Wie sie selber sagt, schätzt sie die Arbeit ihrer Angestellten wirklich sehr. Vor allem auch jener Personen, die Tag für Tag an der Maschine arbeiten und nie Tageslicht sehen. 

Die Firma wird übrigens in vierter Generation geführt und es ist eine absolute Ehre und verpflichtet natürlich auch. Die Mission von Andrea ist und bleibt, die Kreation von möglichst natürlichen und feinen Spezialitäten für Gross und Klein wie auch für den Profikoch. Und so ist die Balance zwischen der Pflege des Erreichten und dem Streben nach Innovationen schon noch eine Herausforderung.

Frage: Kennst du den berühmt berüchtigten Sauerkraut aus dem Hause Schöni? Den Besten! 1920 stellte Ernst Schöni zum ersten Mal Sauerkraut her und vertrieb dieses mit Velo und Anhänger in den Nachbardörfern von Rothrist. Damit setzte er den Grundstein zum Familienunternehmen. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass sich die Firma in bald 100 Jahren zur Marktführerin in unserem Land entwickelt hat. Das hatte mit viel Weitsicht, Sorgfalt, Mut und Unternehmertum zu tun.

Man ist auch sehr dankbar für die loyalen und engagierten Mitarbeiter, auf welche sie täglich aufs Neue zählen dürfen. Auch ohne die langjährigen Produzenten, die sie mit gesunden und frischen Rohwaren beliefern, gäbe es die Spezialitäten nicht. Dank den starken und partnerschaftlichen Kundenbeziehungen sind ihre Produkte fast in jedem Regal oder jeder Profiküche anzutreffen. Na dann, en Guete mit der Sauerkrautwähe!

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Johannes 6,35

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