AKTUELL

Lieber Gott,  D A N K E  für jeden neuen Tag!

Denn dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat! Seien wir fröhlich und freuen wir uns in ihm!  Psalm 118,24
 

Sei auch DU mit dabei! Vom 16. Mai bis 5. Juni 2022 nehme ich dich mit auf eine Reise durch das Johannesevangelium mit seinen 21 Kapiteln. Ich pflücke aus jedem Kapitel ein Thema heraus und vertiefe es. Schnapp dir also auch gleich deine Bibel oder dein Handy und lies mit! Und weil es so ermutigend und erbauend ist, empfehle ich dir, am besten gleich das ganze Kapitel zu geniessen. Auch wenn du das Buch vielleicht schon in- und auswendig kennst, wirst du bestimmt noch viele, viele weitere kostbare Nuggets entdecken. Gott segne dich dabei!

22.05.2022

D a n k e  für das Kapitel 7 im Evangelium nach Johannes!

Dieses Kapitel verdeutlicht die unterschiedlichen Reaktionen der Menschen auf Jesus. Sie bezeichneten ihn als guten Menschen (7,12), dämonisch Besessenen (7,20), den Christus (7,26) und den Propheten, dessen Kommen Mose vorausgesagt hatte (7,40). Wir müssen selbst schlussfolgern, wer Jesus ist und in dem Bewusstsein tun, dass dass unsere Entscheidung ewige Konsequenzen haben wird, wie immer sie ausfällt. 

Vergiss nie: Jesus kam mit dem grössten Geschenk an dich auf diese Welt. Viele lehnten sein Geschenk der Erlösung ab, ohne zu prüfen, was er gesagt oder getan hatte. Je mehr Jesus damals in der Öffentlichkeit lehrte und wirkte, desto mehr hassten ihn die führenden Juden. Der Widerstand wuchs und wuchs gegen Jesus und seine Jünger. Aus diesem Grund war es vonnöten, dass Jesus ohne allzu grosses Aufsehen lehrte und arbeitete.

Nachdem seine Brüder nach Jerusalem gereist waren, ging auch Jesus dorthin, allerdings heimlich und ohne öffentlich in Erscheinung zu treten. Johannes 7,10

Was für ein Vorrecht ist es doch, wenn heute Menschen in der Öffentlichkeit lehren, predigen und Gott anbeten können, ohne mit grösserer Verfolgung rechnen zu müssen. Wo kannst DU heute, morgen und alle Tage die gute Botschaft weitergeben? Es gibt so viele Möglichkeiten! Wer weiss, vielleicht flüstert dir gerade JETZT der Geist Gottes eine Möglichkeit ins Ohr. Vielleicht begegnest du auch heute noch einer Person, der du ein EET Wort schenken kannst. EET = Wort der Erbauung, Ermutigung, Tröstung!

Habe ich dir nicht geboten: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst.

Josua 1,9 

21.05.2022

D a n k e , dass wer bittet, dem wird gegeben werden; wer sucht, der wird finden und wer anklopft, dem wird aufgetan werden! Matthäus 7,7

Da fragten die Jünger Jesus: »Was sollen wir tun, um Gottes Willen zu erfüllen?« Johannes 6,28

Viele Menschen, die aufrichtig nach Gott suchen, fragen sich, was er von ihnen will. Die Religionen der Welt sind menschliche Versuche, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Die Antwort von Jesus ist kurz und einfach: Wir müssen an ihn glauben, den Gott gesandt hat. Gottes Wohlgefallen finden wir nicht durch die Dinge, die wir tun, sondern dadurch, dass wir glauben.

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es. Durch eigene Leistungen kann ein Mensch nichts dazu beitragen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden.

Epheser 2,8-9

Der erste Schritt besteht darin, anzuerkennen, dass Jesus tatsächlich der ist, der er zu sein behauptet. Jede geistliche Entwicklung gründet auf dieser Feststellung. Erkläre Jesus:"Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes" (Matthäus 16,16) und breche in ein Leben des Glaubens auf, über das sich dein Schöpfer und Erlöser so sehr freut! GOD LOVES YOU sooooo sehr ...

Jesus erwiderte: »Nur eins erwartet Gott von euch: Ihr sollt an den glauben, den er gesandt hat.«

Johannes 6,29

20.05.2022

D a n k e  für die Heilung am Teich Betesda!
Willst DU gesund werden? JA, ich will! Jesus, sprich nur EIN Wort und meine Seele wird gesund ...

Hast du auch schon über eine Bibelpassage länger nachSINNiert, nachdem du sie gelesen hast? Dich gefragt:"Gott, was möchtest du mir damit sagen?" Es gibt Verse, die habe ich schon x-Mal gelesen und auf einmal schiesst mir ein anderes Wort, das plötzlich an Gewicht gewinnt ins Auge und berührt mein Herz. Bestimmt geht es dir ähnlich, wenn du dich regelmässig mit dem Wort Gottes beschäftigst. In diesem Zusammenhang erinnert mich einer meiner Lieblingsverse immer wieder daran, wie wichtig es ist, über dem Wort nachzuSINNen:

Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachSINNen, damit du darauf achtest, nach alle dem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben. Josua 1,8

Heute möchte ich dich bitten, die nachfolgende Geschichte zu lesen und Gott zu fragen:"Was möchtest du mir durch diese Worte sagen?" Ich wünsche dir von Herzen ein offenes Herz und offene Ohren für das Reden Gottes!

Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem. Es ist aber in Jerusalem beim Schaftor ein Teich, der heißt auf Hebräisch Betesda. Dort sind fünf Hallen; 3-4 in denen lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Ausgezehrte. Es war aber dort ein Mensch, der war seit achtunddreißig Jahren krank. Als Jesus ihn liegen sah und vernahm, dass er schon so lange krank war, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber Sabbat an diesem Tag. Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Heute ist Sabbat, es ist dir nicht erlaubt, dein Bett zu tragen. Er aber antwortete ihnen: Der mich gesund gemacht hat, sprach zu mir: Nimm dein Bett und geh hin! Sie fragten ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm dein Bett und geh hin? Der aber geheilt worden war, wusste nicht, wer es war; denn Jesus war fortgegangen, da so viel Volk an dem Ort war. Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre. Der Mensch ging hin und berichtete den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe. Darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat getan hatte. Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch. Darum trachteten die Juden noch mehr danach, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch sagte, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich.

Johannes 5,1-18

19.05.2022

D a n k e , dass du, Gott, die Quelle des Lebens bist!

Herr, bitte gib mir von diesem Wasser!«, sagte die Frau. »Dann werde ich nie mehr Durst haben und muss nicht mehr hierher kommen, um Wasser zu schöpfen. Johannes 4,15

Zu vielen geistlichen Funktionen gibt es eine physische Parallele. Wie unser Körper hungert und dürstet, so hungert und dürstet auch unsere Seele. Aber unsere Seele braucht geistliche Nahrung und geistliches Wasser. Die Samaritanerin verwechselte die beiden Arten des Wassers vielleicht deshalb, weil noch niemand mit ihr über ihre geistlichen Bedürfnisse gesprochen hatte. Wir würden wohl kaum auf den Gedanken kommen, unserem Körper Nahrung und Wasser vorzuenthalten, wenn er Hunger und Durst leidet. Warum sollten wir dann unsere Seele verkümmern lassen? Das lebendige Wort, Jesus Christus, und das geschriebene Wort, die Bibel, können unsere hungrigen und durstigen Seelen stillen.

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

Psalm 36,10

18.05.2022

D a n k e  für die segensreiche Geschichte mit Nikodemus!

Eines Nachts kam ein Pharisäer mit Namen Nikodemus zu Jesus. Er zählte zu den führenden Juden. "Meister", sagte er, "wir alle wissen, dass Gott dich gesandt hat, um uns zu lehren. Die Wunder, die du tust, beweisen, dass Gott mit dir ist." Jesus erwiderte:"Ich versichere dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen." "Was meinst du damit?", rief Nikodemus aus. "Wie kann denn ein alter Mensch wieder in den Leib seiner Mutter zurückkehren und zum zweiten Mal geboren werden?" Jesus erwiderte:"Ich sage dir: Niemand kommt in das Reich Gottes, der nicht aus Wasser und Geist geboren wird. Menschen können nur menschliches Leben hervorbringen, der Heilige Geist jedoch schenkt neues Leben von Gott her. Darum wundere dich nicht, wenn ich sage, dass ihr von Neuem geboren werden müsst. Johannes 3,1-7

Nikodemus war ein Pharisäer und gehörte zum obersten Rat. Die Pharisäer waren eine Gruppe führender Männer, die oft von Jesus und Johannes dem Täufer wegen ihrer Heuchelei kritisiert wurden. Obwohl Nikodemus ein sachkundiger Lehrer war, kam er zu Jesus, um sich belehren zu lassen. Er wollte Jesus selbst kennenlernen, um zwischen Wahrheit und Gerüchten zu unterscheiden. Er brauchte eine ganze Weile, bis er aus der Dunkelheit ins Licht trat, aber Gott hatte Geduld mit ihm, dem "heimlichen" Christen. Aus Angst vor Entdeckung entschied sich Nikodemus, Jesus nachts aufzusuchen. Obwohl Menschen noch so gebildet und intelligent sein mögen, müssen sie mit offenem Verstand und Herzen zu Jesus kommen, damit er ihnen die Wahrheit über Gott aufschliessen kann.

Als Nikodemus später erkannte, dass Jesus wahrhaftig der Christus war, meldete er sich mutig zu Wort, um ihn zu verteidigen. Wie Nikodemus müssen auch wir Jesus selbst kennenlernen - das können andere für uns nicht tun. Wenn wir dann glauben, dass er ist, was er von sich behauptet, dann wird es uns auch wichtig werden, uns für ihn einzusetzen. Die Schrift verrät uns nicht so viel über ihn, aber wir wissen, dass er als veränderter Mann aus dieser nächtlichen Begegnung hervorging. Sowohl sein Gottesbild als auch sein Selbstverständnis hatten sich völig verwandelt. Als nächstes lesen wir von Nikodemus als Mitglied des Hohen Rates. Als die führenden Männer darüber diskutierten, wie sie Jesus beseitigen könnten, warf Nikodemus die Frage der Gerechtigkeit auf. Sein Einwand wurde zwar überstimmt, aber er hatte sich zu Wort gemeldet. Er hatte angefangen, sich zu ändern.

Die letzte Erwähnung von Nikodemus zeigt auf, wie er gemeinsam mit Josef von Arimathäa um den Leichnam von Jesus bat, um für seine Bestattung zu sorgen. Dies war ein riskanter Schritt, der sehr viel Mut erforderte. Nikodemus entwickelte offenbar immer mehr Reife. 

Gott fragt nach einem beständigen Wachstum, nicht nach augenblicklicher Vollkommenheit. Inwiefern enspricht die gesitliche Reife, die du inzwischen erreicht hast, der Zeitspanne, in der du Jesus kennst?

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Johannes 3,17

17.05.2022

D a n k e  für das Wort Gottes!

Heute vormittag ging es um 06.30 Uhr weiter mit Bibellesen. Im zweiten Kapitel las ich vom ersten Wunder, welches Jesus wirkte und zwar an der Hochzeit von Kanaa. Jesus verwandelte Wasser in Wein.

Noch bevor von der Einladung Jesu und seiner Jünger die Rede ist, heisst es:„und die Mutter Jesu war dabei“. Sie ist es auch, die Jesus darauf aufmerksam macht, dass der Wein ausgegangen ist. Mit diesem Hinweis wendet sie sich vertrauensvoll an Jesus. Er weist sie  zurück. Den Grund für die Zurückweisung finden wir in der Aussage Jesu:„Meine Stunde ist noch nicht gekommen“ (Joh 2,4). Im Kontext des Johannesevangeliums verweist uns die Rede von der „Stunde“ auf den Willen und Plan des Vaters, von dem Jesus sich leiten lässt.

Es zeigt sich, dass Maria die Antwort Jesu nicht als Abweisung versteht, sondern umgehend den anwesenden Tischdienern den Hinweis gibt: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,4). Daraufhin gibt Jesus den Tischdienern den Auftrag, die Krüge mit Wasser zu füllen. Dann aber fällt auf, dass die angegebenen Masse alles übertreffen. Sechs Krüge mit je hundert Litern, und dies, nachdem die Hochzeitsgäste schon viel getrunken haben. Die Dorfhochzeit von Kana wird im Johannesevangelium offensichtlich zum Ausgangspunkt und Anknüpfungspunkt für die grosse, messianische Hochzeit, wie sie die Propheten im Bild des Festmahles mit Wein im Überfluss angekündigt haben.  Auch für die messianische Hochzeit, die mit Jesus angebrochen ist, dürfen wir festhalten: „Und die Mutter Jesu war dabei.“ Marias Wort an die Tischdiener bringt die Geschichte der Hochzeit von Kana und die messianische Hochzeit voran: „Was er euch sagt, das tut“, galt damals den Tischdienern und gilt auch für uns, die heute das Evangelium hören.

Marias Aufgabe hat vorbereitenden und hinführenden Charakter. Jesus hat das Sagen, und es ist ganz Seine Sache, das Wunder zu wirken. Er allein wird das Zeichen wirken, das seine Herrlichkeit offenbart und die Jünger zum Glauben bringt.  

Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.

1. Johannes 3,18

15.05.2022

D a n k e , dass der Herr unsere Zuversicht ist!

Ich segne jeden, der seine Zuversicht auf mich, den HERRN, setzt und mir ganz vertraut. Er ist wie ein Baum, der nah am Bach gepflanzt ist und seine Wurzeln zum Wasser streckt: Die Hitze fürchtet er nicht, denn seine Blätter bleiben grün. Auch wenn ein trockenes Jahr kommt, sorgt er sich nicht, sondern trägt Jahr für Jahr Frucht. Jeremia 17,7-8

Unser Gott ist ein eifriger Gott; er duldet es nicht, dass wir, seine Geschöpfe, auf Fleisch vertrauen und von ihm weichen. Er spricht den Fluch aus über alle, die Fleisch für ihren Arm halten; dagegen den Segen auf alle, die ihm vertrauen. Wenn wir das Menschenherz kennen, so wissen wir gar wohl, wie leicht man sich auf Menschen, auf Sichtbares überhaupt verlässt. Der gefallene Mensch will nicht im Glauben, sondern im Schauen wandeln. Da gibt es dann viele Täuschungen. Hier nimmt der Herr eine Stütze weg; dort wird eine Hoffnung vereitelt, und man kommt buchstäblich in die Wüste und Einöde. Alle, die der Herr zum Glauben erziehen will, denen er alles werden will, bekommen Zeiten, in denen sie sich verlassen fühlen von Menschen. In solchen Stunden legt der Herr den Glaubensgrund tiefer in der Seele; da kann er mehr, als sonst sich uns nahen, und uns stärken durch seinen Engel mit dem Trostwort: Du bist nicht allein, ich bin bei dir. Man ist gesegnet worden und das Glauben, das sich auf den Herrn Verlassen wird leichter, wird ausschliesslicher. In der Schule des Glaubens gibt es ein Loslösen vom Scheinhalt, den der Mensch gehabt hat und ein Gebundenwerden an die Realität göttlicher Treue, so dass Vertrauen und Hoffnung allein auf den Herrn geht. So werden wir eingewurzelt in den Lebensgrund der Liebe Gottes. Unser Stand ist nicht mehr ein Suchen, weil wir darben; wir haben gefunden und ziehen unsere Kraft aus dem Herrn, mit dem wir durch seinen Geist verbunden sind. Wasser und Bach mögen vor unsern Augen verschwinden, der Herr ist doch da, sein Name ist in unser Herz geschrieben, und die Wurzeln des Glaubens bekommen täglich Saft, der nicht nur Blätter, sondern auch Früchte treibt, die die Müden erquicken.

14.05.2022  

D a n k e  Ladies!

Heute vormittag begrüsste Elizabeth Knechtli aus Ehrendingen 14 wundervolle Perlen zur ersten ARISE Ministry Frauenkonferenz in Tegerfelden.

Was ist www.ARISE Ministry? ARISE Ministry will die gute Nachricht von Jesus Christus durch den Aufbau des „Leibes Christi“ hier in der Schweiz und auf der ganzen Welt verbreiten. Ziel ist es, dass sich Frauen noch tiefer in Jesus verwurzeln und durch den Heiligen Geist führen und verändern lassen. Was Gott für uns in Seiner grossen Liebe vollbracht hat, wollen wir mit Freuden unseren Mitmenschen verkünden, damit auch sie diese Wahrheit erkennen, die jede und jeden FREI macht. Und wovon bekanntlich das Herz voll ist, geht der Mund über. Über zum Nächsten und Nächsten und Nächsten ...

Durch Christus seid ihr dazu berufen, frei zu sein, liebe Brüder und Schwestern! Aber benutzt diese Freiheit nicht als Deckmantel, um eurem alten selbstsüchtigen Wesen nachzugeben. Dient vielmehr einander in Liebe. Galater 5,13

Heute haben wir uns auch wieder gegenseitig ermutigt, gestärkt und beflügelt. Schliesslich hat Jesus für jeden von uns - schon vor Anbeginn der Zeit - einen wunderbaren Plan für's Leben bereitet. Vergiss das nie ...

Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. 
Epheser 2,10

Der heutige Tag stand unter dem Thema:"Back to the roots - zurück zu den Wurzeln!" Wo sind deine Wurzeln? Wie sieht dein Lebensbaum aus? Ist er eher am Sterben oder gedeihen? Trägt er viel Frucht?

Ich, der HERR, sage: Mein Fluch lastet auf dem, der sich von mir abwendet, seine Hoffnung auf Menschen setzt und nur auf menschliche Kraft vertraut. Er ist wie ein kahler Strauch in der Wüste, der vergeblich auf Regen wartet. Er steht in einem dürren, unfruchtbaren Land, wo niemand wohnt. 

Jeremia 17,5-6

Dazu gab das Kernteam mit Deborah, Elizabeth, Lillian und mir kostbare Inputs. Um das Ganze noch zu vertiefen, füllten wir in einem ersten Teil alleine Fragen aus und in einem zweiten Teil in Dreiergruppen. Natürlich durfte am heutigen Tag auch der Lobpreis, das Gebet und die Gemeinschaft nicht fehlen. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt!

Besonders freue ich mich auf nächsten Montag um 06.30 Uhr. In unserer zugelosten Gruppe (Gott ist wunderbar!) wussten wir sofort, was dran ist, als wir zu folgender Frage kamen:

Was möchtest du während der nächsten 21 Tage aktiv tun, um deine Wurzeln im richtigen Boden zu verankern, damit gute Frucht hervorkommt?

Für Dianna, Lillian und mir war sofort klar: Es ist das WORT GOTTES, DAS Fundament, in das wir uns noch mehr vertiefen möchten! Wir haben vereinbart, dass ich am Sonntagabend eine What'sApp Gruppe eröffne. Wir uns gegenseitig ermutigen und wenn uns der Geist Gottes etwas auf's Herz legt, sei es ein Bibelvers oder sonst etwas, wir dies in diesen Chat stellen. Und so freut sich Kine, im Buch Daniel zu starten, Dianna im Brief an die Philipper und ich im Evangelium nach Johannes. 

Während ich diese Zeilen schreibe, legt mir der Geist Gottes spontan folgendes auf's Herz: Falls DU gerade JETZT denkst:"Wow, was für eine tolle Idee!" Dann möchte ich dich erMUTigen! Schreib mir am besten gleich JETZT eine Nachricht und ich werde dich gerne in unseren Chat nehmen. Zusammen sind wir stark! 

Andacht: Was könntest DU in den nächsten 21 Tagen (be)wirken? Pack es an! Gott hilft dir dabei. Du bist nie alleine. YOU NEVER WALK ALONE ...

13.05.2022

D a n k e  Theologe Roger Liebi für die äusserst spannende und aufschlussreiche Predigt zum Thema "Was kommt auf uns zu" resp. "Was sagt die Bibel über die Zukunft der Welt"?

In der Bibel finden sich Hunderte von Prophezeiungen, die sich präzise erfüllt haben. Weil sich die Voraussagen in der Vergangenheit so genau erfüllt haben, ist es klar, dass auch die noch zukünftigen Prophezeiungen mit derselben Genauigkeit erfüllt werden! Was sagt die Bibel über die Zukunft der Welt? Was kommt auf Europa zu? Welche Voraussagen finden sich im Buch der Bücher über die Grossmacht Russland? Steht die Menschheit in Gefahr, sich selbst zu vernichten? Welche Schlüsselrolle spielt dabei der Nahe Osten? Was sagt die Bibel über die Zukunft Israels und der islamischen Länder? Welche Botschaft der Hoffnung und der Zuversicht vermittelt uns die Bibel in einer Zeit dunkler Wolken und zahlreicher Ängste?

Der HERR der Heerscharen hat geschworen und gesprochen: Wahrlich! Wie ich es vorbedacht, also geschieht es; und wie ich es beschlossen habe, also wird es zustande kommen! 

Jesaja 14,24

12.05.2022

D a n k e  für unsere kostbaren Freunde!

Ich staune immer wieder, wie wunderbar doch unser "Daddy" im Himmel ist! Er hat stets das perfekte Timing. Vor fünf Jahren durften wir während unseren Rennradferien auf Mallorca zwei wundervolle Menschen kennenlernen. Wir schlossen sie sofort ins Herz und es kam, wie es kommen musste: Die Freundschaft währte auch über unsere Ferienzeit hinaus.

Heute trafen wir uns im schönen Kanton Obwalden, in Kägiswil resp. in Sarnen, dem Wohnort von Renato. Vor zwei Jahren ist sein WUNDERbares "Baby" am Sonnenberg geboren resp. fertiggestellt worden.

Freut euch mit den Fröhlichen! Weint aber auch mit den Trauernden! Römer 12,15

Während er uns durch sein Bijou führte, verriet er uns so viele kleine und grosse Details. Ja, die Früchte seiner überaus grossen Kreativität und Leidenschaft wiederspiegelten sich so schön in und rund um's Haus.

Sein Ziel war es unter anderem auch, dass man von jedem Raum aus, Ausblick auf die fantastische See- und Berglandschaft hat. Das ist ihm perfekt gelungen. Wir liefen auch an Dingen vorbei, die wir zuvor noch nie gesehen hatten: Ein modernes, elektrisches Schattenspendesystem vor den drei Meter hohen Frontfenstern (seine Idee!); ein vertieftes Induktionskochfeld für das Kochen mit einer WOK Pfanne; eine Schublade, die sich als ausgeklügeltes Wäscheleinensystem entpuppte und und und. 

Dass er sich diesen und viele weitere Träume erfüllen konnte, dafür hat er hart und fleissig gearbeitet. Er verstand es zudem, mit viel Geschick und Weisheit sein Geld zu verwalten. Wie er selber sagt, ist er für diese Gunst und diesen Segen so dankbar. Susanne meinte: "Kein Wunder! Wer so grosszügig ist und immer wieder so viel gibt, bekommt auch viel (sehr viel!) zurück!" Diesen Worten konnten wir nur beipflichten!

Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.

2. Korinther 9,6

Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen und sind sehr gespannt, was "Daddy" in der Zwischenzeit so alles WUNDERbares wirkt in euren Leben ... Na dann, viel Freude beim Lesen und Staunen!

11.05.2022

D a n k e  für das Wort ...

Am Anfang war das Wort – So beginnt das Johannesevangelium. Am Anfang war das Wort. Nicht das Bild. Nicht der Geruch oder der Geschmack. Das Wort. Ein Klang. Im Johannesevangelium wird Jesus zuerst mit einem Wort verglichen, das man hören kann. Erst dann wird er als Licht bezeichnet – als etwas Sichtbares.

Hast du gewusst, dass auch das menschliche Leben mit dem Hören beginnt? Das Ohr ist das erste Sinnesorgan, das beim Embryo ausgebildet wird. Er ist noch nicht einmal einen Zentimeter gross, da kann man unter dem Mikroskop schon die Ansätze der Ohren erkennen. Noch bevor das Gehirn und das Herz funktionieren, hat der Mensch also schon Ohren. Monate, bevor ein Baby das Licht der Welt erblickt, kann es Stimmen und andere Geräusche unterscheiden. Die Stimme seiner Mutter ist ihm schon lange vertraut, wenn das Baby sie zum ersten Mal sieht.

Und vielleicht ist das Verhältnis vom Menschen zu Gott ganz ähnlich? Wir tappen, was unseren Schöpfer betrifft, ja auch im Dunkeln. Wir sind nicht in der Lage, ihn zu sehen, aber wir haben bereits einen gut entwickelten Hörsinn. Wir können Gottes Stimme hören. Wir können seinen Klang wahrnehmen, auch wenn wir keine Ahnung haben, wie sein Licht aussieht.

Vielleicht werden wir erst mit unserem Tod neu geboren. Verlassen dieses diffuse Dunkel des Lebens mit den dumpfen, verzerrten Tönen. Dann erst werden sich alle unsere Sinne richtig entfalten. Wir sehen das Licht und, wir hören, wie Gottes Stimme wirklich klingt.

Das wahre Licht ist der, der in die Welt gekommen ist, um für alle Menschen das Licht zu bringen.

Johannes 1,9

10.05.2022

D a n k e  für das spannende Leben der Spargel!

Heute gab es ein Lieblingsgericht von Tochter Jasmine und zwar eine leckere Spargelwähe. Hast du gewusst, dass Spargeln erst zu wachsen beginnen, wenn der Boden etwa zehn Grad warm ist? Bei zwölf Grad wachsen sie dann etwa einen bis zwei Zentimeter am Tag. Bei 18 Grad rund fünf Zentimeter täglich und bei Tropennächten von 30 Grad müssen die Spargeln gar zwei Mal am Tag geerntet werden. Spannend, nicht wahr?

Die Erntezeit beginnt im April und dauert bis zirka Mitte Juni. Wie Verena Bottlang aus Hettenschwil der Regionalzeitung berichtet, waren die Spargeln in der Coronazeit sehr gefragt, denn es wurde viel mehr zuhause gekocht. Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich persönlich schätze es sehr, wenn ich einheimische Lebensmittel direkt ab Hof resp. Wochenmarkt kaufen kann. Damit unterstütze ich das einheimische Gewerbe, das auch um jeden Rappen kämpft. Was ich toll finde ist, dass die Spargeln direkt vom Feld - ohne Umwege - in den Hofladen kommen. Das ist auch beim Hofladen von Bottlang's so. Ein weiteres Argument, dort einzukaufen ist, dass laut Berechnungen des WWF man mit dem Verkauf eines Kilos Schweizer Spargeln 4,7 Liter Erdöl spart, im Vergleich zu eingeflogenen Spargeln aus Mexiko.

Unterstütze doch auch DU das einheimische Gewerbe! Bei Bottlang's in Hettenschwil kannst du Spargeln noch bis spätestens 21. Juni 2022, das heisst zur Sommersonnenwende, kaufen. An diesem Tag endet dann auch die Spargelsaison. Hernach brauchen die Pflanzen Ruhe, damit der Spargel genug Zeit hat, Kraft für die nächste Saison zu tanken, um im kommenden Jahr wieder gut ausschiessen zu können. Und wie geht dies vor sich? Man lässst den Spargel auf dem Feld austreiben und erntet ihn nicht mehr. Er wächst dabei auf eine Höhe von gegen zwei Meter an. Wenn die Spargeln schliesslich im Herbst dürr sind, werden sie abgeschnitten und mit dem Maishäcksler zerkleinert. Die Wurzeln überwintern im Boden und spriessen dann im Frühling erneut. 

Wissenswertes: Spargel ist reich an Kalium und enthält weitere Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium sowie das wichtige Spurenelement Eisen. Der typische Spargelgeschmack kommt von den enthaltenen schwefelhaltigen Stoffen, die unter anderem entzündungshemmende Eigenschaften haben. Spargel ist ausgesprochen gesund. Er besteht zu 93 Prozent aus Wasser, zu etwa zwei Prozent aus Proteinen, etwa vier Prozent sind Kohlenhydrate und nur 0,2 Prozent sind Fette. Spargel hat lediglich 150 Kalorien pro Kilogramm.

Zum Abschluss ein kostbarer Tipp, damit deine Spargeln nach dem Kauf noch einige Tage länger frisch bleiben: Lagere sie im Kühlschrank und stelle sie mit der Schnittstelle ins Wasser, wie Schnittblumen. Wenn sie warm sind, wachsen sie im Wasser sogar noch ein bisschen weiter. Na dann, EN GUETE!

Und Gott sprach: Siehe, ⟨hiermit⟩ gebe ich euch alles Samen tragende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem Samen tragende Baumfrucht ist: es soll euch zur Nahrung dienen; aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, ⟨habe ich⟩ alles grüne Kraut zur Speise ⟨gegeben⟩. Und es geschah so. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

1. Mose 1,29-31

09.05.2022

D a n k e  für Gottes Schönheit, Pracht und Herrlichkeit!

Nimm dir einen Moment Zeit, um aus deiner eigenen Welt hinaus und in Gottes Welt hinein zu treten. Wenn du innehältst, um sie zu geniessen, lobst du Gottes herrlichen Namen und nimmst dir gleichzeitig auch die Zeit, dich an Seinen Wundern und Schönheiten und an Ihm selber zu erfreuen.

Was für ein köstlich Ding ist es doch, im Anblick solcher Pracht den 104. Psalm zu lesen, der schon vor Jahrtausenden einem gläubigen Herzen entsprungen ist. O, die wahren Gotteskinder sind keine Kopfhänger, keine Schwarzseher, die für irdische Schönheit keinen Sinn haben. Im Gegenteil.

O Herr, welch unermessliche Vielfalt zeigen deine Werke! Alle hast du sie mit Weisheit ausgeführt, die Erde ist erfüllt von dem, was du geschaffen hast!

Psalm 104,24

Aktuell geniessen wir ja gerade die WUNDERbare Frühlingszeit. Welche Pracht hat doch der Schöpfer auf die Erde ausgegossen! Überall grünt und blüht es. Welcher Maler würde es je schaffen, die Zartheit und Mannigfaltigkeit dieser himmlischen Farben wiederzugeben?

Einigen von uns werden noch herrlichere Zeiten und Anblicke zuteil. Bergesgipfel in blendend weisser Majestät, das Meer mit seinen schäumenden Wellen, rauschende Ströme, blaue Seen, herrliche Wälder. Wahrlich, einen lieblichen Wohnort hat der Vater seinen Menschenkindern für ihre kurze Spanne Erdenzeit bereitet!

Wessen Auge in der Schöpfung den Schöpfer erkennt, wer voll Dank und Anbetung seinen Vater ihn nennt: O wie froh ist sein Sinn! Diese irdische Pracht zieht ihn mit zartester Macht zum Himmel hin.

Und wie herrlich stimmt dazu der Schlusssatz: Die Erde ist voll deiner Güte! Welche Güte liegt schon allein im Sonnenschein, in der Mannigfaltigkeit der Speisen, im Wechsel von Tag und Nacht. Ja, voll, voll ist die Erde von deiner Güte, du herrlicher Gott!

Lobe den Herrn, meine Seele, und alles, was in mir ist seinen heiligen Namen! Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

Psalm 103,1-2

08.05.2022

D a n k e  liebes Mami (83)!

Ich wünsch dir heut das Beste zum Muttertag
und möcht dir sagen, dass ich dich so sehr mag!

Ich danke dem Herrgott ganz fest für dich,
denn eine bessre Mama wie dich gibt's gar nicht.

Danke für deine bedingungslose Liebe und manch wertvolle Gabe,
die ich von dir im Leben empfangen habe.

Im stillen Kämmerlein hast du ja so viel zum Herrgott gefleht,
das er mich und meine Liebsten behüte und es uns wohl ergeht.

Deine Gebete haben mich WUNDERbar begleitet
und Gottes Arm bewegt, der mich treu geleitet.

Du bist für mich ja so kostbar in meinem Leben.
Mögen wir zusammen noch gar Vieles erleben.

Doch noch viel kostbarer ist Christi reines Herz,
es gab für uns sein Leben und weist uns himmelwärts.

Drum wollen wir Gott immerdar loben
bis wir dereinst selber sind im Himmel droben.

Möge Gott eure Wege weiter richtig lenken
und euch ein reich gesegnetes und langes Leben schenken.

Hab euch fest lieb und bin immer da für euch!

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, auf dass du lange lebest und dass dir's wohl gehe in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.

5. Mose 5,16

07.05.2022

D a n k e  für den unvergesslichen GeburtsTAG!

Heute wurde ich von A-Z verwöhnt, beschenkt und genoss jeden einzelnen Augenblick! Was sich bereits vor drei Jahren - anlässlich meines 50. Wiegenfestes - abSPIELte, wiederholte sich dieses Jahr erneut. Um 13.00 Uhr begrüsste ich 36 meiner besten DOG Freunde zum zweiten Geburtstags-DOG-Turnier. Natale Ieraci und Liana Pisanetti vom Ristorante Linde in Kleindöttingen öffneten extra für uns ihre Türen und verwöhnten uns mit ihrer liebevollen, italienischen Gastfreundschaft und einem REICHhaltigen Dessertbuffet. Alle hatten sichtlich Freude und Spass! Am Schluss gab es ein weiteres Highlight für meine Liebsten:
"Es ist alles schon bezahlt!" hiess es.

Hast du gewusst, dass nicht nur heute der Preis bezahlt wurde, sondern auch schon auf Golgatha? Ja, am Kreuz hat Jesus für dich den Preis für die Sünde bezahlt, aber dort wird auch die Macht der Sünde gebrochen. Am Kreuz finden wir Vergebung, aber auch Erneuerung. Das Kreuz erinnert uns an unsere Schwachheit, aber es ist auch ein Ort der Kraft. Wir kommen beschämt, aber wir gehen als Sieger!

Als Sieger marschierten wir dann auch am Abend ins Schloss Schartenfels in Wettingen. Meine liebe Freundin und Wirtin, Denise Riederer hiess uns herzlich willkommen. Im kleinen Kreis genossen wir ein exzellentes Nachtessen, wurden super bedient und liessen den Tag gemütlich ausklingen.

Ich danke allen, die meinen Tag verSÜSSt haben! HAB EUCH LIEB!

Denn Gott hat gesagt: »Ich will dein Gebet erhören. Es wird eine Zeit der Gnade für dich geben, einen Tag, an dem du meine Hilfe erfährst!« Genau diese Zeit ist jetzt da, der Tag der Rettung ist nun gekommen. 

2. Korinther 6,2

 

 

06.05.2022

D a n k e  für den EINblick in den Himmel!

Die Autoren der Bibel sprechen sehr deutlich von einem zukünftigen Himmel. Es geht an diesen Stellen um die Ewigkeit bei Gott, die wir normalerweise mit dem Begriff Himmel verbinden. Es geht um einen Ort, an dem wir Menschen noch nicht sind (z.B. Matthäus 7,21). Eine noch so verbesserte oder gerechtere Gegenwart ist also mit der Ewigkeit bei Gott nicht gleichzusetzen.

Auch der künftige Himmel wird mit vielen Bildern beschrieben. Er gleicht einem Schatz, einer Perle und einem Netz, sagt Jesus (Matthäus 13,44-47). Diese Vergleiche drücken aus, dass es Aufwand und Entschlossenheit braucht, um in das künftige Reich Gottes zu kommen – aber auch, dass es ein grosses Geschenk und eine riesige Freude ist, zu dieser Bewegung dazuzugehören. Weitere Aspekte macht Jesus im Vergleich mit dem Handeln eines Hausherrn und eines Königs klar.1 Hier geht es mehr um das Thema vom Lohn im Himmel und den Auswirkungen für das Handeln in der Gegenwart für denjenigen, der zu Jesus gehört: Er soll mit anderen Menschen schon jetzt so gnädig umgehen und ihnen vergeben, wie Gott es mit ihm tut. Der Himmel wird auch mit einer Stadt verglichen (Hebräer 11,10; 13,14) und in der Offenbarung ist die Rede vom neuen, endzeitlichen Jerusalem (Offenbarung 21,2 ff.). Jesus spricht davon, dass er viele Wohnungen für diejenigen bereithält, die ihm nachfolgen, an anderer Stelle steht ein Hochzeitsmahl für den Himmel (Johannes 14,2Matthäus 22, 2 ff.)

All diese Bilder vom Himmel können den Eindruck erwecken, konkretes Reden vom Himmel sei unmöglich. Es ist aber ein Trugschluss zu denken, dass es sich lediglich um Bilder ohne wirklichen Bezug handelt. Über den Himmel lässt sich Konkretes sagen, wie die folgenden Absätze zeigen werden. Zudem machen all diese Bilder jeweils einen Aspekt des Himmels deutlich – der für die Autoren der Bibel ganz sicher kommen wird.
 

Der Himmel ist ein realer Ort

Erstens beschreiben viele biblischen Texte, dass der Himmel ein realer Ort sein wird und nicht nur ein besonderer Seelen- bzw. Geisteszustand. Seine Bewohner werden also nicht als ätherische Geistwesen auf rosa Wolken schweben. Vielmehr wird es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben – eine neue Schöpfung! (2. Petrus 3,13 u.a.) Mit Wolken, Bäumen und Bergen. Mit Menschen in realen, greifbaren Auferstehungsleibern (Römer 8,23Johannes 20,11-21,14). Johannes spricht davon, wie eine Stadt auf die neue Erde herabkommt, die auf einem Berg steht und die ein Engel genau vermisst und beschreibt (Offenbarung 21,9 - 27) – ein diffuser Geisteszustand sieht anders aus. Der Himmel ist ein Ort.
 

Ende gut, Schöpfung gut

Das Ende der Zeit verheisst landläufig nichts Gutes. Unzählige Male wurde das Weltende in Filmen und Büchern mit viel Gewalt und Zerstörung beschworen. Sicher, diese Bilder stammen nicht zuletzt aus der Bibel, allen voran der Offenbarung des Johannes. Das letzte Ende indes sieht in der Bibel anders aus.

In einem grossen Bogen malt die Bibel den Lauf der Geschichte: Von der Schöpfung der Welt durch Gott, über die folgenschwere Abkehr des Menschen von Gott und die Entartung der guten Schöpfung – hin zu einer neuen Schöpfung. Sprechen die ersten Verse der Bibel also von der Erschaffung einer Welt, die sehr gut war, beschreiben die letzten Kapitel, wie diese Schöpfung wieder erneuert wird: 

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Offenbarung 21,1 

Diese Vorstellung der Wiederherstellung der Schöpfung findet sich in mehreren Passagen der Bibel.2

Nicht nur der Mensch hat demnach unter der Abkehr von Gott zu leiden. Der Mensch hat die gesamte Schöpfung in die unheilvolle Entwicklung des Sündenfalls hineingezogen (Römer 8,20). Am Ende der Zeit steht die Erlösung der gefallenen Schöpfung. Nicht nur Menschen werden erlöst werden, sondern die gesamte Schöpfung, der gesamte Kosmos wird von der Vergänglichkeit befreit werden (Römer 8,21). Dieser Wiederherstellung wird wohl das Vergehen, die Umgestaltung der jetzigen, vom Sündenfall gezeichneten Schöpfung vorangehen.3 Die neue Schöpfung bleibt aber das letzte Ziel.

Damit schließt sich der grosse Kreis der Geschichte, Gott gibt seinen ursprünglichen Plan mit der Schöpfung nicht auf. Kein Wunder, Gott bezeichnet seine Schöpfung ursprünglich als sehr gut. Es gibt keinen Grund, die Grundidee der Schöpfung zu entsorgen. Gott wird die Schöpfung nach ihrem Vergehen wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen und ihrem ursprünglichen Zweck zuführen. Der Himmel wird also mehr mit der Erde zu tun haben, als uns gemeinhin bewusst ist. Christen erwartet letztlich nicht die Erlösung von der Erde, sondern auf der Erde.
 

Auferstanden mit einem realen Körper

Die Vorstellung, dass eine verstorbene Person als Geist weiterlebt, ist weit verbreitet. Oder die Idee des buddhistischen Ziels, dem Nirwana, in dem das Individuum aufgeht und erlischt. Die Bibel zeichnet ein anderes Bild und spricht von einer konkreten, leiblichen Auferstehung. Allerdings nicht einfach im Sinne einer Rückkehr, wie bei Lazarus in Johannes 11, sondern im Sinne einer Auferstehung in einem neuen, geistlichen Leib (1. Korinther 15,44) – was nicht die Existenz als körperloses Wesen meint, sondern den völligen Einklang mit dem Charakter des Heiligen Geistes.4

Die Identität derjenigen im Himmel ist demnach nicht ausgelöscht. Vielmehr werden wir als einzelne, erkennbare und unverwechselbare Individuen auferstehen. Das verdeutlichen einige Passagen der Bibel. Im Gleichnis vom armen Lazarus ist dieser eindeutig erkennbar (Lukas 16,23). Auch Jesus spricht davon, dass Abraham, Isaak und Jakob im Himmel zu Tisch sitzen werden (Matthäus 8,11) – eine Aussage, die nur Sinn macht, wenn diese noch als erkennbare Personen existieren.

Dieser Auferstehungsleib wird also Elemente unseres bisherigen Körpers haben. Schließlich war Jesus in seinem Auferstehungsleib als Jesus erkennbar,5 auch trug er noch die Nägelmale der Kreuzigung (Johannes 20,27). Trotzdem wird der neue Körper auch völlig neue Eigenschaften haben. Es wird ein vollkommener Körper sein, der unverweslich ist, der völlig verwandelt erscheint, weil alle Elemente der Vergänglichkeit durch den Sündenfall fehlen. Er wird herrlich sein und vor Kraft strahlen, nicht altern oder krank sein (1. Korinther 15,42-43).

Um zu verstehen, wie das Leben nach der Auferstehung sein wird, ist der Blick auf die Berichte von Jesus nach seiner Auferstehung sehr hilfreich. Er war zu erkennen, war physisch erlebbar. Er wanderte, ass und trank und grillte für die Jünger (z. B. Johannes 21,9-14). Paulus bestätigt in Philipper 3,21, dass Christen einen Auferstehungsleib wie Jesus bekommen werden: „… der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.” (s. a. 1. Johannes 3,2). Jesus ist Christen also in der Art seiner leiblichen Auferstehung vorausgegangen. Diejenigen, die zu ihm gehören, werden ihm auf dieselbe Weise folgen (vgl. 1. Korinther 15,20-23).
 

Alles andere als langweilig

Nehmen wir die bisherigen Punkte zusammen, wird deutlich, dass es alles andere als langweilig im Himmel sein wird. Eintöniges Harfespielen auf einer Wolke wird nicht zum Programm gehören! Die Auferstandenen werden auch nicht ausschließlich vor dem Thron Gottes stehen und tagein tagaus Halleluja singen, oder in einer kalten und sterilen Stadt aus Gold und Edelsteinen gefangen sein und das auch noch toll finden müssen. Gott ist nicht langweilig, daher wird es der Himmel auch nicht sein, der von seiner kreativen Gegenwart durchdrungen sein wird. Der Himmel wird uns sehr vertraut sein, wir werden vieles tun, was wir hier auf der Erde tun – nur mit positivem Vorzeichen, ganz ohne die Auswirkungen der Trennung von Gott. Er selbst wird wieder unter den Menschen wohnen (Offenbarung 21,3). Wir werden uns dort zutiefst zuhause fühlen.

Wir werden Luft zum Atmen haben, Früchte zum Essen (Offenbarung 22,2), werden zusammen essen und trinken.6  Wir werden in einer umwerfend schönen Schöpfung leben, ohne Leid, mit genügend zu essen, in ungehinderter Freundschaft mit Gott und mit sinnvollen Aufgaben (z. B. Lukas 19,11-19Offenbarung 22,3). Es wird Berge zum Wandern, Instrumente zum Musizieren, Wälder zu erkunden und vieles mehr geben. Für eine Schöpfung ohne Berge, Musik und Wälder hat Gott uns Menschen einfach nicht gemacht.

Somit wird der Himmel unendliche Möglichkeiten bieten, sinnvolle Momente zu erleben. In Stress wird das Ganze aber nicht ausarten, denn wir werden auch Zeit zur Ruhe haben (Hebräer 4,1-11Offenbarung 14,13). Mit allem was wir tun, werden wir Gott loben. Der Himmel wird auf ewige Zeit eine Folge stimmiger Momente sein. Wir werden die Person sein, die Gott in uns schon immer gesehen hat. Die Geretteten werden mit dem zusammen sein, der uns gemacht hat und für den wir gemacht wurden: Gott. Und wir werden an dem Ort sein, für den wir eigentlich geschaffen wurden – und somit in vollkommener Weise zur Ruhe kommen.
 

Auf die himmlische Welt ausrichten

Daher hat Leid in dieser neuen Schöpfung keinen Platz mehr. Gott wird im Himmel jede Träne höchstpersönlich wegwischen (Offenbarung 21,4). Die Aussicht auf diese wunderbare Zukunft bedeutet nicht, dass jetzt schon alles Leid verschwinden sollte oder dass jetziges Leid völlig unbedeutend wäre. Vielmehr kann ich mit der Erwartung einer herrlichen Zukunft manches umso beherzter jetzt schon anpacken. Schließlich habe ich eine klare Vision davon, wie die Dinge eigentlich laufen könnten. Das Wissen um eine hoffnungsvolle Zukunft bewahrt mich aber auch davor, die Gegenwart zu überfordern und alle Befriedigung im Diesseits zu suchen  – und um jeden Preis dem Leid auf dieser Welt aus dem Weg zu gehen.

Christen brauchen diese Perspektive auf den Himmel. Nicht umsonst ruft Paulus dazu auf: „Da ihr nun also zusammen mit Christus auferweckt worden seid, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten, in der Christus auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite sitzt.“ (Kolosser 3,1) Eine Ausrichtung auf die Zukunft, die gut tut und nicht ohne Auswirkungen in der Gegenwart bleibt. Und bis es so weit ist, wird Gott einen wunderbaren Ort vorbereitet haben: den Himmel.

1 vgl.  Matthäus 20,1Matthäus 18,23
2 vgl. Offenbarung 21,12. Petrus 3,13Jesaja 65,17Apostelgeschichte 3,21
3 vgl. 2. Petrus 3,12Offenbarung 21,1Hebräer 1,11-12
4 Gemeint ist also nicht geistlich im Gegensatz zu körperlich, sondern die Qualität und Grundlage dieses Lebens. Ähnlich wie auch mit dem „geistlichen Gesetz“ in Römer 7,14 keine unklaren Anweisungen gemeint sind, sondern ein Gesetz, das völlig vom Charakter des Heiligen Geistes durchdrungen ist. 
5 vgl. Johannes 20,28Johannes 21,12Lukas 24,31Johannes 20,16
6 vgl. Lukas 22,18Lukas 22,29-30Matthäus 8,11Lukas 14,15

05.05.2022

D a n k e  für die VORfreude!

Bestimmt hast du in deinem Leben auch schon unzählige Vorfreuden erlebt.

Ein Sprichwort (Bonmot) besagt 'Vorfreude ist die beste (oder: schönste) Freude'. Antoine de Saint-Exupéry illustriert in seinem Werk Der kleine Prinz die positiven Effekte von Vorfreude wie auch die negativen Auswirkungen bei Enttäuschung:

„Es wäre besser gewesen, du wärst zur selben Stunde wiedergekommen", sagte der Fuchs. "Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen. Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen und beunruhigen; ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist. Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen, wann mein Herz da sein soll ... Es muß feste Bräuche geben.“

– Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz

Heute als Beispiel erlebte ich schon ein Stückchen (Vor)freude auf meinen Geburtstag am Samstag. Ich traf mich nämlich mit meinen Eltern, meiner älteren Schwester sowie meiner Zwillingsschwester. Was für eine WUNDERbare Zeit ... Ich genoss jede Sekunde!

Wenn ich an das Stichwort Vorfreude denke, kommt mir natürlich unweigerlich auch DIE Vorfreude in den Sinn, die all mein Denken und Sehen übersteigt und auf die ich mich heute schon riesig freue. Es ist DIE Vorfreude auf die Zeit im Himmel! Sie währt für immer und ewig ...

In der Lutherbibel findet man über 700 Treffer, wenn man in ihr nach dem Begriff Himmel sucht. Unweigerlich kommt die Frage auf, welche Vorstellung die Autoren der Bibel mit diesem Ausdruck verbinden. Ist damit immer das Leben nach dem Tod bei unserem Schöpfer Gott gemeint?

Schon ein Blick auf den ersten Vers der Bibel macht deutlich, dass das nicht der Fall ist: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ An dieser und an vielen anderen Stellen in der Bibel ist ganz profan der Himmel gemeint, in dem die Wolken fliegen, an dem die Sterne stehen und in den sich die Bäume recken. Es geht schlicht um den Raum über der Erd- bzw. Wasseroberfläche.

Zudem gibt es noch einen anderen Himmel und zwar beschreibt er den Wohnort Gottes (z.B. Psalm 2,4). Hier ist er gegenwärtig, hier steht sein Thron (Offenbarung 4,2), von hier aus herrscht er. Es ist auch der Ort seines Hofstaats, der ihm dient und ihm Lob und Anbetung bringt (Offenbarung 4,8). Dieser Himmel befindet sich in einer anderen Dimension von Zeit und Raum als die jetzige, sichtbare Erde. Nur in wenigen, besonderen Situationen können Menschen einen Einblick bekommen. Dieser Himmel ist aber nicht völlig von der menschlichen Welt getrennt. Da Gott in die menschliche Welt hineinwirkt, stehen diese himmlische Welt und die irdische Welt in engem Zusammenhang.

Nicht zuletzt kommt die für diesen Beitrag massgebliche Bedeutung ins Spiel: Der Himmel als ewiges Leben in der Gegenwart Gottes. Diese Vorstellung wird in sehr unterschiedlichen Bildern entfaltet. Zum einen in Bildern, die von einem Himmelreich sprechen, das bis in die Gegenwart hineinreicht, also nicht nur in der Zukunft liegt. Zum anderen in Bildern, die von dem zukünftigen, endgültigen Himmel bei Gott sprechen.

Der Himmel schon jetzt

Gottes Gegenwart ist in einer Beziehung zu ihm heute schon erfahrbar. Deshalb finden wir ein grundlegendes Prinzip des Neuen Testamentes wieder, wenn wir uns mit dem Himmel beschäftigen: Das Schon-Jetzt und Noch-Nicht. Der Himmel hat schon begonnen, er ist schon teilweise da. Jetzt, hier, ganz real. Wo Gottes Gegenwart sich zeigt, fängt der Himmel an, auch wenn er noch nicht völlig vollendet ist.

Dieser gegenwärtige Aspekt des Himmels begegnet uns schon am Anfang der Verkündigung von Johannes des Täufers:

Tut Busse, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!, Matthäus 3,2

ruft er seinen Zeitgenossen zu. Mit demselben Satz beginnt auch Jesus sein öffentliches Handeln. Dieses Königreich der Himmel scheint man an vielen Stellen mit ähnlichen Wendungen, wie z.B. dem Reich Gottes (z.B. Lukas 22,16) oder schlicht dem Reich (Matthäus 13,19), gleichsetzen zu können.

Über 100 Mal kommen diese Begriffe in den Evangelien vor. Jesus spricht von diesem gegenwärtigen Charakter des Himmels in mehreren Gleichnissen. Gerade durch die Verkündigung der Frohen Botschaft durch Jesus hat der Himmel, Gottes Gegenwart und Herrschaft, schon jetzt angefangen (z.B. Matthäus 13,24-30). Wo also Christen einander vergeben, für Arme sorgen oder schädliche Verhaltensweisen aufgeben, beginnt der Himmel. Es ist zudem ein Kennzeichen dieses himmlischen Reiches, dass es schon jetzt klein anfängt und doch eine enorme Durchsetzungskraft besitzt. Das machen die Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig deutlich (Matthäus 13,31-35).

Morgen werde ich mich nochmals diesem himmlischen Thema widmen und über den künftigen Himmel schreiben.

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. 

Matthäus 24,35

04.05.2022

D a n k e , dass wir das Kind in uns nie verlieren.

Heute morgen hatten wir im Hotel Besuch von einem zuckersüssen Maskottchen. Beim Anblick wurde ich ehrlich gesagt auch wieder zum Kind. Ja, Kinder gehen auf jeden offen zu, wenn sie noch keine schlechte Erfahrungen gemacht haben und sind dabei hemmungslos ehrlich. Dabei musste ich an folgenden Bibelvers denken:

Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reichnder Himmel hineinkommen. Matthäus 18,3

Was meinte Jesus mit diesem Satz? Er sagte ihn zu seinen engsten Freunden, als sie sich über ihre Rangordnung stritten. Dabei stellte er ein Kind in die Mitte. «Wer es auf sich nimmt, vor den Menschen so klein und unbedeutend dazustehen wie dieses Kind, ist in der neuen Welt Gottes der Grösste», sagte Jesus zu seinen  Jüngern.

Warum also sollen wir werden wie die kleinen Kinder? Was ist das Besondere an ihnen? Ist es etwa die besondere Unschuld und Reinheit von kleinen Kindern? Sicherlich nicht, denn kleine Kinder können auch ganz bösartig sein. Was ist es also dann? Es geht Jesus um den Kontrast zwischen Ehrgeiz und Eifersucht seiner Jünger, die nur nach Grösse, Stärke und Belohnung schielen, ihr Leben immer noch nur an ihren eigenen Fähigkeiten orientieren und sich das Reich Gottes immer noch selbst verdienen wollen.

Jesus setzt etwas voran: «Wenn ihr nicht umkehrt...» Er legt den Finger auf einen entscheidenden Punkt. Leben mit Gott, mit Weisheit und Kraft von oben - wer möchte das nicht? Aber umkehren, die eigenen Verhaltensmuster hinterfragen, zurücklassen und neu anfangen - wie ein Kind, abhängig vom Vater im Himmel?

Schwach und Hilfsbedürftig

Dass kleine Kinder schwach und hilfsbedürftig sind, ist offensichtlich. Sie sind unfähig, all die Dinge zu erledigen, die ihre Eltern für sie tun. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Hilfe ihrer Eltern als Geschenk anzunehmen. Das wissen sie auch und deshalb versuchen sie gar nicht erst, eigene Stärke zu beweisen.

Bedürfnis nach Liebe

Kinder können ohne Liebe nicht leben. Wie oft kommen Kinder zu ihren Eltern und sagen ihnen, dass sie sie lieb haben? Gerade dann, wenn es einmal einen Streit gegeben hat, kommen sie nach einer Weile an und möchten wissen, ob ihre Eltern ihnen noch böse sind. Wie wichtig ist es für sie zu wissen, dass ihre Mutter und ihr Vater sie wieder lieb hat.

Bedingungsloses Vertrauen

Kinder vertrauen ihren Eltern völlig. Wenn ihr Vater Ihnen etwas gesagt hat, dann ist es für sie unumstössliche Wahrheit. Sie machen sich dann keine Sorgen darum, ob das auch wirklich eintritt. Sie Vertrauen, dass ihr Vater es gut mit ihnen meint, ganz ungeheuchelt und sie machen sich keine Gedanken darüber, was wäre, wenn er sie im Stich lassen würde. Deshalb müssen Eltern darauf achten, dass dieses kindliche Vertrauen nicht durch Versprechungen zerstört wird, die sie später nicht einhalten können. Denn das Vertrauen in Gott hängt später in einem hohen Masse davon ab, inwieweit ein Kind seinen Eltern vertrauen konnte.

So zu werden wie die Kinder. Es geht dabei um innere Haltungen und Einstellungen, die wir uns wieder angewöhnen sollten, wenn wir sie verlernt haben: ein anspruchsloseres Denken; ein Akzeptieren unserer Schwachheit und Hilfsbedürftigkeit gekoppelt mit der Bereitschaft, uns von Gott beschenken zu lassen; eine stärkere Orientierung an unserem meist tief vergrabenen Bedürfnis nach Liebe; und schliesslich ein bedingungsloses Vertrauen in Gottes Versprechungen.

03.05.2022

D a n k e , dass du der Gott allen Trostes bist!

Heute hörte ich von Radlerfreundin Friederike eine zutiefst berührende Geschichte. Sie wiederspiegelte unsere eigene Geschichte mit  unserem Sohn David. Ja, es ist immer etwas ganz Spezielles, wenn man sich mit jemandem ausstauschen kann, der auch viel zu früh von einem Kind Abschied nehmen musste. Jeder durchlebt diesen Schmerz anders ...

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass die Freundin von Friederike und ihre Liebsten eine göttliche Begegnung erfahren, ER sie trösten und all ihre Tränen abwischen möge. Dazu all ihre quälenden Fragen auf Seine Weise beantwortet und sie vollständig heilt. 

Friederike, es war solch ein Geschenk, dich hier auf Mallorca kennengelernt zu haben. Ich schätze deine offene und liebevolle Art sehr. Mit dieser Art warst und bist du bestimmt immer noch deiner Freundin, ihrer Familie und natürlich auch deinen Liebsten eine grosse Stütze und ein Segen. 

Vergiss nie: So, wie Gott dein Herz damals während dem Trauergottesdienst verändert hat, so wird Gott auch Steffis Herz berühren. FÜR GOTT IST  N I C H T S  unmöglich! Ich bleibe auf jeden Fall im Gebet mit euch verbunden und freue mich jetzt schon, wenn wir uns wiedersehen!

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er ist der barmherzige Vater, der Gott, von dem aller Trost kommt! In allen Schwierigkeiten ermutigt er uns und steht uns bei, so dass wir auch andere trösten können, die wegen ihres Glaubens angefeindet werden. Wir ermutigen sie, wie Gott uns ermutigt hat.

2. Korinther 1,3-4

02.05.2022

D a n k e  für all die Überraschungen, die der Herr jeden Tag für uns bereithält!

Heute morgen war es ja auch wieder spannend. Mein Schatz und ich stürtzten uns in dieselben Radklamotten. Ich meinte:"Wenn wir schon mal einen Partnerlook tragen, muss das unbedingt verewigt werden!" Peter antwortete:"Das Foto knipsen, muss schnell gehen. Bin jetzt schon knapp. Meine Radgruppe startet um 09.45 Uhr."

Schnell schickte ich in Gedanken eine Bitte zum Himmel:"Herr, du luegsch bitte, dass bim Usgang grad öpper det isch, wo das Foti vo ois chönnti mache!" Der Herr dachte sich wohl:"Nichts leichter als das!" Tatsächlich schickte er uns einen ganz speziellen Engel über den Weg. Den lieben Hans Gerd (73) aus der Nähe von Köln. Das Foto hatten wir schnell im Kasten resp. im Iphone. Als Dank durfte sich Hans Gerd eine Bibelverskarte aus meinem Stapel ziehen. Als er die Rückseite sah mit meinem Logo, lachte er und outete sich freudig als wiedergeborener Christ. Wow, war das ein heiliger Moment! Er meinte:"Ich habe mir so sehr gewünscht, dass ich hier auf Mallorca mal jemanden antreffe, der ebenfalls mit Jesus unterwegs ist. Heute war SEIN Augenblick! Grossartig, nicht wahr? Wir trafen uns dann nochmals zum gemeinsamen Abendessenmit Peter. War richtig spannend, was er alles zu erzählen hatte. 

Ich freue mich jetzt schon, wenn wir morgen zusammen in derselben Gruppe Rad fahren. In diesem Sinne wünsche ich dir, lieber Hans Gerd, weiterhin Gottes überreichen Schutz und Segen.

Wer ist weise und klug unter euch? Der zeige mit seinem guten Wandel seine Werke in Sanftmut und Weisheit.

Jakobus 3,13

01.05.2022

D a n k e  für jeden Baum, der seine eigene Geschichte schreibt!

Die letzten Tage sind wir an so etlichen, wunderbaren Bäumen vorbeigekommen. Gerne möchte ich mit dir heute das eine und andere Bild teilen. Ich denke dann viel:"Diese Bäumen haben sicher auch eine Menge zu erzählen ...!" Auch in der Bibel finden wir zum Stichwort Baum so viele kostbare Stellen. Wie jeder weiss, fängt es schon im 1. Mose 2-3 an! Nimm dir doch heute einmal Zeit und lies diese Geschichte! Auch der nachfolgende Vers berührt immer wieder mein Herz! Bestimmt auch deines!

Gesegnet sind alle, die sich auf den HERRN verlassen und die ihre Zuversicht auf den HERRN setzen. Sie sind wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte. Jeremia 17,7-8

Und vergiss nie:

Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber eine lügenhafte bringt Herzeleid.

Sprüche 15,4

Versprühe doch heute ein Extraheil ...

30.04.2022

D a n k e  für die sensationelle Fahrt!

Heute kann ich einfach nur stolz und glücklich sein über die grandiose Leistung, die mein lieber Schatz Peter auf's Tapet gelegt hat. 313,16 km, 4'518 Höhenmeter in einer Zeit von 11:24:02 mit dem Rennrad über die halbe Insel von Mallorca. Wow!

Vor allem bin ich Gott so unendlich dankbar, dass er mir meine bessere Hälfte wieder heil ins Ziel gebracht hat. Das ist überhaupt nicht selbstverständlich. Gab es doch da und dort einige Stürze zu verzeichnen. An dieser Stelle gute Besserung auch von unserer Seite.

Freue mich jetzt schon auf morgen, an dem wir den Tag von A-Z zusammen geniessen dürfen. 

Ach ja, und einen Ausflug am Strand entlang in die Altstadt von Alcudia kann ich jedem von euch nur wärmstens empfehlen! Es gab so viel zu sehen und zu entdecken. An dieser Stelle möchte ich der App Komoot ein Kränzchen winden!

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!

Psalm 113,3

29.04.2022

D a n k e , dass wir durch Leiden zur Herrlichkeit gelangen!

Heute morgen unternahm ich eine Wanderung auf den Hausberg von Alcudia, den Puig de Sant Marti. Man könnte fast schon behaupten, dass ich durch kurzes Leiden zur Herrlichkeit auf über 266 Meter ü.M. gelangte.

Wenig später musste ich schmunzeln, als ich an der Expo vom Radevent Mallorca 312 auf einem Plakat folgende Worte las:

PAIN IS TEMPORARY, BUT THE GLORY LAST FOREVER.
SCHMERZ IST VORÜBERGEHEND, ABER DER RUHM DAUERT FÜR IMMER. 

Diesem Satz fügte ich in Rot noch OF GOD hinzu. Das musste so sein, denn die Frau am Rapha-Stand bat mich, unser Foto doch bitte auf Instagram zu stellen. Diese Werbung mit göttlichem Zusatz machte ich noch so gerne.

Zum Thema Leiden: Leiden festigen unseren Glauben, sie lehren uns, Gott zu vertrauen und führen uns dahin, dass wir von Christus und seinem Wort abhängig werden und uns auf ihn verlassen. Leiden stärken uns aber nicht nur im Hier und Jetzt, sondern wirken sich auch auf unseren zukünftigen Dienst aus. Darum lenkt Paulus unsere Aufmerksamkeit auch weg vom Jetzt und hin zur Zukunft: „... da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“

Je grösser also unser Ausharren in Leiden ist, desto grösser wird unser ewiger Lohn ausfallen.

Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange. Es ist leicht zu ertragen und bringt uns eine unendliche, unvorstellbare Herrlichkeit. Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zurzeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.

2. Korinther 4,17-18

28.04.2022

Heute zog ein ganz besonderer Mensch diese wunderbare Karte aus meinem Stapel. 

Wenn unsere göttliche Zuversicht angefacht werden soll und wir gestärkt und getröstet werden wollen, dann ist es nötig, die Stimme unseres Hirten kennenzulernen und alle anderen Stimmen fahren zu lassen. Solche Stimmen führen uns nur in die Irre und hetzen und jagen uns hin und her.

Was heisst denn, Gottes Stimme hören? Mit Gott im Austausch sein, wie mit dem besten Freund. Mit ihm verbunden zu sein in der Stille genauso, wie im Alltag. Zu wissen, dass er immer da ist, mich an der Hand nimmt und mich führt und leitet. Bei wichtigen Entscheidungen ebenso wie bei der Frage, wem ich heute eine kurze Grussnachricht schreiben soll. Das Schöne daran ist, dass Gott das ebenso toll findet und es sein Herzenswunsch ist, dass wir in einer natürlichen Verbundenheit mit ihm leben. Nicht nur am Sonntag im Gottesdienst, sondern jeden Tag auf's Neue. Die Verheissung, die er uns gibt, ist genauso schlicht:

Meine Schafe hören meine Stimme.
Johannes 10,27 

Und es wird angefügt:

Sie kennen mich und sie folgen mir.

Als guten Startpunkt hat sich für mich das Gebet erwiesen. Gebet ist ja an sich ein Gespräch mit Gott, das nicht nur das Reden, sondern auch das Hören beinhaltet. Ich habe angefangen, Gott bewusst zu fragen:„Für wen soll ich heute beten?“ Und wenn mir jemand in den Sinn kommt, frage ich weiter: „Was soll ich beten?“ Dieses „Was soll ich beten?“ hat sich als viel besser erwiesen, als Gott meine eigenen Wünsche und Vorstellungen zu erklären.

Eine andere Form, mit Gott ins Gespräch zu kommen, ist, beim Lesen der Bibel nur so lange zu lesen, bis ich durch einen Vers, ein Wort, einen Ausdruck berührt werde, und den dann zu vertiefen.

Andere Menschen

Wen soll ich heute anrufen? Wem eine Nachricht schreiben? Braucht die Person eine Ermutigung? Manchmal schreibe ich kurz, was ich ihm oder ihr für den heutigen Tag wünsche. Wenn ich ein Geschenk suche und Zeit genug habe, warte ich auf das innere „Klicken“, das mich aufhorchen lässt. Ist immer spannend, was für Eindrücke einem so auf's Herz gelegt werden. Manchmal macht es überhaupt keinen Sinn, aber später erweist sich es als wahrer Segen. Alles schon erlebt!

Manchmal, wenn mir jemand etwas erzählt, kommen mir Gedanken und Assoziationen, Fragen oder Ideen. Nicht selten sind es Dinge, die ich kurz zuvor gehört hatte, erkannt oder gelesen hatte. Sie drängen sich dann in meine Gedanken, während ich zuhöre, und ich werfe sie ins Gespräch ein:„Da kommt mir gerade in den Sinn, was jener Autor in seinem Buch über das und das schrieb …“. Wie „prophetisch“ diese Eingebungen sind, weiss ich nicht, aber hin und wieder höre ich im Nachhinein, dass der Gedanke perfekt in die Situation gesprochen hat. Überhaupt, im Gespräch mit Menschen empfinde ich oft, dass meine äusseren Ohren bei der Person sind und meine inneren an Gottes Herz. Das kann sich darin äussern, dass ich plötzlich ein grosses Mitgefühl und Erbarmen für eine Person spüre, oder Liebe oder eine Not.

Gott voll und ganz vertrauen

„Meine Schafe hören meine Stimme. Sie kennen mich und sie folgen mir.“ Ich habe gehört, dass Schafe sofort auf die Stimme ihres Hirten reagieren, wenn sie ihn gut kennen. Damit sie ihm folgen, müssen sie ihm voll und ganz vertrauen. Für mich heisst das: Ich will Gott in jedem Bereich meines Lebens vertrauen, und da, wo ich es noch nicht tue, will ich ihm erlauben, mich zu berühren, zu erneuern, zu lehren und zu verändern. Das kann ich jeden Tag erleben.

„Nicht unsere Worte, sondern unser Leben wird am lautesten von Gottes Güte und Liebe sprechen!“

Unserem Gott in den kleinen und grossen Dingen unseres Lebens zu vertrauen und eine nahe Herzensbeziehung mit ihm zu haben, das ist sowohl die Voraussetzung wie auch das Ziel des Hörens von Gottes Stimme. Nicht unsere Worte, sondern unser Leben wird am lautesten von Gottes Güte und Liebe sprechen! Wir werden geliebte Liebende und ermutigte Ermutigerinnen. Nicht, weil wir uns stark fühlen, sondern weil wir unseren Hirten kennen und ihm vertrauen.

Ich wünsche dir Gottes überreichen Segen!

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.

Johannes 10,27-28

27.04.2022

D a n k e  für deine Grosszügigkeit!

Paulo ist einer unserer kostbaren Freunde, die im wahrsten Sinne des Wortes sein letztes Hemd geben würde für seine Freunde. Er versteht es immer wieder, uns allen seine bedingungslose Liebe zu schenken. Dies ist in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr selbstverständlich, umso mehr wissen wir es sehr zu schätzen. Ja, und vielfach reichen Worte und Taten gar nicht aus, um zu danken.

Wir hatten schon einen Plan, wie wir einen Radkoffer plus zwei weitere Reisekoffer von Kleindöttingen zum Flughafen transportieren. Gott hatte einen anderen Plan, DEN perfekten Plan! Kein Wunder, wenn man wenige Stunden zuvor mit den Gebetsfrauen um den Reisesegen bittet ...  

"Zufällig" rief ein guter Freund von uns an und erkundigte sich, ob Peter fit und munter wäre für das bevorstehende Rennen auf Mallorca. Am Ende des Gesprächs hatten wir nicht nur den noch besseren Radkoffer, sondern er lieh uns auch gleich noch seinen grossen Van für die Fahrt zum Flughafen. Einfach so! Wow, was für ein Geschenk?! Das war noch nicht alles Er half Peter auch noch beim Verladen des Rennrades!

Schon der weise Salomo wusste um das göttliche Geschenk guter Freunde. Was zeichnet für dich eine gute Freundschaft aus? Es gibt viele Punkte. Acht Punkte möchte ich mit dir gerne teilen:

1. LIEBEvoll

Es ist immer gut, im Leben Freunde zu haben, die dich bedingungslos lieben und dies mit all deinen Ecken und Kanten. Da zu sein in guten, wie auch in schlechten Zeiten.

2. VERTRAUENswürdig

Wenn du jemandem nicht (mehr) vertrauen kannst, ist die Freundschaft bekanntlich zum Scheitern verurteilt. Freundschaften, in denen das Vertrauen bröckelt, werden immer eine Last sein, insbesondere wenn sie nicht vorsichtig behandelt werden.

3. Ehrlich

Ehrlichkeit ist ein wichtiger Pfeiler für eine gute Freundschaft. Wenn du Freunde im Leben hast, die die Wahrheit nicht vor dir verstecken und auch mal Dinge ansprechen, die nicht so einfach sind, dann kann das ein echter Segen für dein Leben sein. Frage doch auch mal nach, wie dich dein Nächster sieht. Sei dabei offen und kritikfähig!

4. Vergebend

Gnade ist extrem wichtig, wenn eine Freundschaft lange halten soll. Freunde, die einander vergeben können, bleiben zusammen.

Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus. Epheser 4,32

Obwohl es manchmal schwierig ist, den Groll loszulassen, so bringt Vergebung doch immer Befreiung und Frieden. Sie ist stets die bessere Wahl. 

5. Zuverlässigkeit

Niemand verbringt seine Zeit gerne mit jemandem, der ständig einen Rückzieher macht, Pläne absagt und zu spät kommt. Natürlich ist niemand perfekt, aber wir möchten doch Leute in unserem Umfeld haben, die zuverlässig sind und auf die man sich verlassen kann.

6. Motiviert

Wenn du dich mit Menschen umgibst, die froh, motiviert und zielorientiert durchs Leben gehen, wird dich das ständig dazu bekräftigen, selbst dein Leben, deine Ziele und Träume zu überdenken. Motivierte Menschen sind gute Freunde. Weshalb? Weil sie dich ermutigen, einen Schritt vorwärts zu machen, zu deinem Wohl und dem deiner Nächsten.

7. Unterstützend

Ob es um deine Ziele, Träume oder deine Beziehung mit Gott geht, du brauchst Freunde, die dich unterstützen. In dieser Hinsicht habe ich schon sehr, sehr gute Erfahrungen in meinem Gebetskreis gemacht. Es bringt nichts, Zeit mit Leuten zu verbringen, die dir alle Kraft rauben und das, was du bist oder was du tust nicht unterstützen.

8. Bescheiden

Es ist nicht falsch, Freunde zu haben, die selbstsicher sind in dem, wer sie sind und was sie tun, aber ich würde dir raten, von Leuten Abstand zu halten, bei denen sich alles immer nur um sie selbst dreht. Du solltest dich mit Menschen umgeben, die zwar selbstbewusst sind, aber auch bescheiden genug, um den Erfolg anderer anzuerkennen und zu loben.

Ich bin mir sicher, dass es noch viele andere gute Eigenschaften gibt, die gute Freunde ausmachen. Was ist für dich wichtig?

26.04.2022

D a n k e  für stürmische Tage! Das sonnige Wetter schätzt man im Nachhinein umso mehr.

Als ich die heutigen Wetterkapriolen hautnah miterlebte, erinnerte es mich ehrlich gesagt an das wahre Alltagsleben. Manchmal donnert und blitzt es doch auch gewaltig. Aus heiterem Himmel kann da plötzlich etwas ins Leben donnern und nichts mehr ist so, wie es einmal war. Manchmal braucht es Zeit, manchmal sehr viel Zeit, bis sich der Sturm wieder gelegt hat und man zur Ruhe kommt.

Wenn es ganz deftig kommt, schmerzt nicht nur die Seele, sondern schwappt dieser Schmerz auch auf den Körper über. Heute als mich die Hagelkörner eiskalt auf der Haut erwischten, war das nicht gerade angenehm. 

Das Schöne am Ganzen ist: Nach dem Regen scheint auch wieder die Sonne! 

Danke Gott, dass ...

... du dich um alles sorgst, was ich brauche!
1. Petrus 5,7

... du meine Wunden und Verletzungen heilst!
Psalm 147,3

... du mir Zukunft und Hoffnung schenkst!
Jeremia 29,11

... ich dein Eigentum bin und ich mich nicht zu fürchten brauche!
Jesaja 43,1

... du mir ewiges Leben schenkst!
Johannes 10,28

... du immer bei mir bist, bis ans Ende der Zeit!
Matthäus 28,20

... du mich über alles liebst!
1. Johannes 4,1

25.04.2022

D a n k e für die täglichen Freuden des Lebens!

Wann hast du dich zum letzten Mal so richtig gefreut? Wo würdest du sagen:„Wow, das war jetzt richtig schön.“ Etwas, wo du dich so richtig wohl gefühlt hast und du dich gerne daran zurückerinnerst?

Bestimmt kannst du dich an so einen freudigen Moment erinnern, wo tiefe Freude dein Herz erfüllt hat und dir das Gefühl gab, dass Gott es gut mit dir meint. Gerade solche Augenblicke der Lebensfreude machen unser Leben so liebens- und gleichzeitig lebenswert. Diese Freude gibt uns Mut und Zuversicht für die Zukunft. Dabei verziehen sich die Wolken der negativen Umstände sofort und die Sonne scheint wieder.

Jesus selbst möchte, dass wir uns freuen und im Johannesevangelium sagt Jesus zu seinen Jüngern:

Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr nach meinen Geboten lebt, wird meine Liebe euch umschließen. Auch ich richte mich nach den Geboten meines Vaters und lebe in seiner Liebe. Das alles sage ich euch, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude dadurch vollkommen wird. Und so lautet mein Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. Johannes 15,9-12

Auch der Apostel Paulus ruft uns heute neu zu: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: freuet euch!"

Wir Christen sind dazu aufgerufen, einen Lebensstil der Freude zu leben, um uns gegenseitig Freude zu bereiten. Deshalb sagt Paulus hier nicht:
Freu dich!, sondern: Freut euch! Im Plural – die ganze Gemeinde Jesu ist angesprochen.

Die Freude ist ein grosses Thema in unserem Leben und es ist ein ganz grosses Thema der Bibel und nicht zuletzt des Philipperbriefes. Denn gleich 14 Mal kommt das Wort Freude in diesen vier kurzen Kapiteln vor. Gott will unsere Freude – die Freude ist Gottes Thema mit uns.

Darum will ich dich heute ermutigen und dir zurufen: Unsere Freude ist nicht abhängig von den Menschen um uns herum oder den Umständen – sie ist abhängig von unserer Perspektive. Entscheide dich täglich, das Gute im Leben zu sehen und aufzustehen, denn immer, wenn wir uns für die Freude und das Positive entscheiden, begeben wir uns in den Segensstrom Gottes. Jesus ist gekommen, um uns zu befreien und zu erlösen vom Bösen, von unserer Sünde, damit wir in Freiheit leben und uns wieder freuen können!

Paulus führt uns zum Ursprung, zur Quelle aller Freude. Es ist nicht die Freude auf oder an etwas – sondern es ist DIE Freude im Herrn Jesus Christus.

Wir sollen JEDEN neuen Tag geniessen, die schönen Blumen, die Sonne, den Wind, die Wolken, die Sterne, das Wasser … ja, alles, was Gott geschaffen hat, dankbar geniessen. Es ist zu unserer Freude geschaffen – Musik, Farben, Bewegung, alles hat ER für uns getan. Jemand hat es mal so formuliert:„Ich erbat alles, um mich des Lebens zu erfreuen. Ich erhielt das Leben, um mich an allem zu erfreuen.“ Das ist der Schlüssel zur wahren Freude! Es ist eine Freude, die nicht erst in der Zukunft auf uns wartet, sondern jetzt, HEUTE da ist. 

Ich wünsche dir einen wundervollen und überfliessend gesegneten Tag, an der Hand dessen, der dir jeden Tag deines Lebens schenkt und der jeden Tag zum wichtigsten Tag deines Lebens macht. Hallelujah AMEN!

24.04.2022

D a n k e  für die grosse Auswahl!

Zugegeben, etliche Jahre hielt ich es mit Kochen genau so, wie mit der täglichen Wahl der Kleider. Meistens das Gleiche, obwohl die Auswahl an Rezepten resp. Kleidern ja so gross ist. 

Wenn ich heute zurückblicke, bin ich so dankbar, dass mich Jasmine während der Coronazeit auf neue Rezepte aufmerksam gemacht hat. Und weisst du was? Seither vergeht keine Woche, wo ich nicht etwas Neues ausprobiere. Es macht richtig Spass und Tochter Jasmine ist ein echt dankbares Versuchskaninchen! Vor allem staunen wir beide immer wieder, wie viele tolle Sachen es auf dem Markt gibt. Hie und da steht auf der Liste auch etwas, was wir noch nie gekostet haben. Ja, hier in der Schweiz sind wir wirklich sehr gesegnet, was die Auswahl und Frische der Lebensmittel angeht.

Und so fischte ich gestern ein Rezeptblatt aus meiner Sammlung, das ich einmal in der COOP Zeitung entdeckte und ging auf Einkaufstour. Heute setzte ich das Ganze dann um und einmal mehr lohnte sich der Aufwand. Mmmmmmhhh, einfach HERRlich!

Heute möchte ich auch DICH ermutigen, mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Ich hoffe, du hast auch so dankbare Versuchskaninchen, wie ich ... Na dann, viel Spass und en Guete! 

Bei der Bibelstellensuche bin ich auf etwas sehr, sehr Wichtiges gestossen! Es trägt den Titel:

Einander annehmen

Nehmt auch den ohne Vorbehalte an, dessen Glaube schwach ist und der meint, bestimmte Speisevorschriften befolgen zu müssen. Verwirrt ihn nicht noch dadurch, dass ihr über unterschiedliche Ansichten streitet. So essen die einen guten Gewissens alles, während andere glauben, kein Fleisch essen zu dürfen. Niemand sollte deswegen auf die verächtlich herabschauen, die bestimmte Speisen meiden. Diese wiederum dürfen niemanden verurteilen, weil er alles isst. Denn Gott hat jeden Einzelnen von ihnen in seine Gemeinschaft aufgenommen.
Du bist nicht der Herr des anderen. Mit welchem Recht willst du ihn also verurteilen? Ob er im Glauben standfest bleibt oder ob er fällt, ist eine Sache zwischen ihm und Gott, seinem Herrn. Und er wird im Glauben festbleiben, denn der Herr hält ihn. Für manche Leute sind bestimmte Tage von besonderer Bedeutung. Für andere wieder sind alle Tage gleich. Jeder soll so leben, dass er mit voller Überzeugung dazu stehen kann. Wer nämlich bestimmte Tage als heilig achtet, der will damit Gott, den Herrn, ehren. Und wer alles ohne Unterschied isst, der ehrt Gott auch, denn im Gebet dankt er ihm für das Essen. Meidet aber jemand bestimmte Speisen, dann tut er es aus Liebe zu Gott, und auch er dankt Gott im Gebet und erweist ihm dadurch die Ehre.

Römer 14,1-6

23.04.2022

D a n k e  für die grosse Freude!

Heute war es eine wahre Freude zu sehen, welch grossen Spass die kleinen und grossen Kinder hatten. Der Ferienpass unteres Aaretal feierte sein grosses 40jähriges Jubiläumsfest in Form eines Spasstages mit vielen Attraktionen für die ganze Familie. Auf dem Schulareal der Schule Böttstein wurden viele verschiedene Eventspiele und Wettbewerbe durchgeführt, die für Action und Spannung sorgten.

Ich persönlich durfte zwei Posten betreuen. Zum einen das Memoryspiel und zum anderen das Torwandschiessen. Beide Spiele erinnerten mich fest an die unvergessliche Zeit und vor allem auch eigene Ferienpasszeit zurück, als David und Jasmine noch im schulpflichtigen Alter waren. Da konnten wir uns auch stundenlang mit Spielen, Gesellschaftsspielen und dem Fussballspiel verweilen. 

Auch heute konnte ich wieder so wunderbar beobachten, wie Kinder freudig, ehrlich und offen, voller Enthusiasmus auf alles und jeden zugehen. Ja, "werdet wie die Kinder", sagt schon Jesus in der Bibel. Dieser Ratschlag hat mehrere Aspekte.

Jesus nahm die Kinder sehr ernst -
zu einer Zeit, als den meisten von ihnen wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde. Jesus fügte noch an:"Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen." Was meinte Jesus wohl mit diesem Satz? Er sagte ihn zu seinen engsten Freunden, als sie sich über ihre Rangordnung stritten. Dabei stellte er ein Kind in die Mitte. "Wer es auf sich nimmt, vor den Menschen so klein und unbedeutend dazustehen wie dieses Kind, ist in der neuen Welt Gottes der Grösste", sagte Jesus zu seinen ehrgeizigen Jüngern.

Warum also sollen wir werden wie die kleinen Kinder? Was ist das Besondere an ihnen? Ist es etwa die besondere Unschuld und Reinheit von kleinen Kindern? Sicherlich nicht, denn kleine Kinder können auch ganz anders sein. Was ist es also dann? Es geht Jesus um den Kontrast zwischen Ehrgeiz und Eifersucht seiner Jünger, die nur nach Grösse, Stärke und Belohnung schielen. Ihr Leben immer nur an ihren eigenen Fähigkeiten orientieren und sich das Reich Gottes immer noch selbst verdienen wollen.

Jesus setzt etwas voran:"Wenn ihr nicht umkehrt ..." Er legt den Finger auf einen entscheidenden Punkt. Leben mit Gott, mit Weisheit und Kraft von oben - wer möchte das nicht? Aber umkehren, die eigenen Verhaltensmuster hinterfragen, zurücklassen und neu anfangen - wie ein Kind, abhängig vom Vater im Himmel?

Bedingungsloses Vertrauen

Kinder vertrauen ihren Eltern völlig. Wenn ihr Vater oder ihre Mutter ihnen etwas gesagt hat, dann ist es für sie unumstössliche Wahrheit. Sie machen sich dann keine Sorgen darum, ob das auch wirklich eintritt. Sie vertrauen darauf, dass ihre Eltern es gut mit ihnen meinen, ganz ungeheuchelt und sie machen sich keine Gedanken darüber, was wäre, wenn er sie im Stich lassen würde. Deshalb müssen Eltern darauf achten, dass dieses kindliche Vertrauen nicht durch Versprechungen zerstört wird, die sie später nicht einhalten können. Denn das Vertrauen in Gott hängt später in einem hohen Masse davon ab, inwieweit ein Kind seinen Eltern vertrauen konnte.

So zu werden wie die Kinder. Es geht dabei um innere Haltungen und Einstellungen, die wir uns wieder angewöhnen sollten, wenn wir sie verlernt haben: ein anspruchsloseres Denken; ein Akzeptieren unserer Schwachheit und Hilfsbedürftigkeit gekoppelt mit der Bereitschaft, uns von Gott beschenken zu lassen; eine stärkere Orientierung an unserem meist tief vergrabenen Bedürfnis nach Liebe; und schliesslich ein bedingungsloses Vertrauen in Gottes Versprechungen.

Ihr Kinder, seid gehorsam den Eltern in allen Dingen; denn das ist wohlgefällig in dem Herrn.

Kolosser 3,20

22.04.2022

D a n k e  Herr für all die Gaben und Talente, die du in uns hineingelegt hast.

Heute freuten wir uns ganz besonders über den Besuch von Christa und André. Mit im Gepäck hatten sie drei neue Kissen, die Christa im wahrsten Sinne des Wortes zu neuem Leben erweckte. Zuvor lagen sie nämlich schon im Abfalleimer, weil der herzförmige Stoff komplett beschädigt war. Der rettende Engel kam genau im richtigen Moment und nähte ein neues Stück Stoff hinein, das Christa und ich zuvor in einem tollen Stoffladen aussuchten.

Ich möchte ja nicht wissen, wie viele Stunden sie hinter den Kissen verbracht hat. Deine bedingungslose Arbeit und Liebe wissen wir wirklich sehr zu schätzen. Einfach unbezahlbar! Vielen, vielen herzlichen Dank nochmals! Ich werfe dann gerne bei Gelegenheit ein Kissen in euren Garten ...

Ich bewundere eh immer wieder Leute, die keine Zeit und Mühe scheuen, anderen Gutes zu tun und dabei noch so flink sind. Vor allem mit Nähen und dem Umgang mit der Nähmaschine. Darin bin ich nämlich eine richtige Banause. Gott sie Dank hat mir der Herr andere Gaben in die Wiege gelegt ... 

Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielfältigen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, setzt ihr sie richtig ein. 1. Petrus 4,10

Spannend an dieser Stelle ist auch das Gleichnis von den anvertrauten Talenten (Lukas19,12-27). Es zeigt, was passiert, wenn Menschen ihre Talente einbringen und was, wenn sie nichts tun. Wer im Kleinen treu ist, den setzt Gott über mehr ein. Entscheidend ist auch hier nicht, wie viel jemand mitbringt. Unsere Voraussetzungen im Leben mögen verschieden sein. Klar, Paulus war, längst bevor er Jünger von Jesus wurde und seine herausragenden Briefe schrieb, ein äusserst kluger Theologe in der Partei der Pharisäer. Gott brauchte seine Begabung, scharf zu denken, um wichtige Lehren von Jesus und seiner Erlösung am Kreuz in Worte zu fassen. Aber egal, ob wir viel oder weniger mitbringen und können: Entscheidend ist, dass wir es wagen, uns von Gott dort gebrauchen zu lassen, wo er uns hingestellt hat: in der Familie, im Beruf, im Verein, unter Freunden, in der Politik etc. Wo wir das wagen, werden wir erleben, wie Gott uns mehr anvertraut!

Vergrabe deine Schätze von Gott bitte NICHT! Lass sie hell leuchten vor deinen Mitmenschen. Welche Gabe willst DU als nächste einbringen? Vergiss nie: Jede und jeder ist wichtig!

Bist du dazu berufen, vor der Gemeinde zu reden, dann soll Gott durch dich sprechen. Hat jemand die Aufgabe übernommen, anderen Menschen zu helfen, dann arbeite er in der Kraft, die Gott ihm gibt. So ehren wir Gott mit allem, was wir haben und tun. Jesus Christus hat uns dies ermöglicht. Gott gebührt alle Ehre und Macht in Ewigkeit. Amen.

1. Petrus 4,11

21.04.2022

D a n k e , dass wir in solch einer grossen Familie Gottes eingebettet sind!

Mit meiner lieben Glaubensschwester Judith aus Aeschi/SO verbrachte ich zwei segensreiche Tage an den Gestaden des Vierwaldstättersees. Die Zeit in Vitznau und Weggis verging wie im Flug, und wir erlebten viel WUNDERbares - Heisses und Eiskaltes. Letzteres meisterte ich Dank den motivierenden Worten von Judith ohne mit der Wimper zu zucken - nicht ganz ... Der Film verrät dir mehr!

Nachdem wir heute kurz vor 12.00 Uhr ausgecheckt hatten, genossen wir noch etwas Zeit und Ruhe in der tollen Wellnessanlage des Hotels. Autsch, plötzlich stellte ich fest, dass der Zimmerschlüssel ja noch in meinem flauschigen Bademantel steckte. Bevor ich Richtung Rezeption abzottelte, fragte ich Judith, ob ich ihr noch etwas zum Trinken mitnehmen sollte. Sie meinte:"Wämmer no de Wi vo geschter fertigtrinke?" Ich erwiderte:"Für mich eher weniger, aber ich kann dir den Wein gerne mitnehmen." 

DER HERR KENNT JEDEN UNSERER GEDANKEN UND HERZENSWÜNSCHE! Du wirst gleich sehen weshalb ...

Am Empfang angelangt, mussten eine Frau und ich uns noch etwas gedulden, bis wir an der Reihe waren. Und so kam es, wie es kommen MUSSTE. Ava und ich kamen ins Gespräch und obwohl ich schon lange kein Englisch mehr redete, glitten die Worte nur so über meine Lippen. Interessanterweise fühlten wir uns vom ersten AUGENblick an, sofort tief miteinander verbunden. Das hatte seinen göttlichen Grund. Zum einen erfüllte sie Judith's Herzenswunsch, indem sie mich fragte:"Do you wanna drink a glass of wine with me?" Wow, der Herr sorgt wirklich für ALLES! 10 Minuten später sassen wir zu Dritt auf der Terrasse, und genossen eine überfliessend göttliche Gemeinschaft mit HERRlicher Aussicht.

Es war so spannend, was uns Ava aus New York alles zu erzählen hatte. Und jetzt kommt das Beste: Stell dir den Moment vor, wenn du erfährst, dass dein Gegenüber eine Schwester im Herrn ist. Die Freude war unbeschreiblich gross! Es folgte ein "Freudenschrei" in amerikanischer Manier und ein "High Five" (das ist eine Geste, bei der zwei Personen jeweils eine Hand heben, um sie in die erhobene Hand des Gegenübers zu schlagen. Sie dient normalerweise dem Ausdruck gemeinsamer Zufriedenheit über einen Erfolg oder dazu, jemandem zu gratulieren). Diese überschwängliche Freude schwappte unweigerlich über auf die Gäste, die ebenfalls auf der Terrasse sassen ...

Ava war so begeistert, dass sie mit uns unbedingt ein Video für ihre Followers auf Instagram aufnehmen wollte. Diesen Wunsch erfüllten wir ihr natürlich noch so gerne - Bademantel hin oder her. Was macht man nicht alles aus Liebe ... Im Gegenzug schenkte sie uns eine göttliche Videobotschaft. Mit ihrer Erlaubnis teile ich sie gerne mit euch! Diese musst du dir unbedingt ansehen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die uns die letzten zwei Tage zu einem WUNDERbaren und unvergesslichen Erlebnis haben machen lassen. Sei es während dem Essen, der Massage, den Saunagängen (ob in den HEISSEN Kabinen und auch während des EISKALTEN Tauchgangs) und und und. Ja, für jedes einzelne Wort, jedes HEISSE Gebet und jedes Lachen! Wir kommen wieder ...

Ich schäme mich nicht für die rettende Botschaft. Denn sie ist eine Kraft Gottes, die alle befreit, die darauf vertrauen; zuerst die Juden, aber auch alle anderen Menschen. Durch sie zeigt Gott, wie er ist: Er sorgt dafür, dass unsere Schuld gesühnt wird und wir mit ihm Gemeinschaft haben können. Dies geschieht, wenn wir uns allein auf das verlassen, was Gott für uns getan hat. So heißt es schon in der Heiligen Schrift: »Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut.«

Römer 1,16-17

20.04.2022

D a n k e  Francesca und Renato für euren kostbaren und unbezahlbaren Gottes_DIENST!

Ich war ja so begeistert, als ich euer neues, göttliches Projekt sah:

Pizza for Jesus
Gratis Pizza

Wir wollen ein Segen sein, weil wir die Liebe Jesu erfahren haben. Wir lieben und dienen Menschen, weil wir die Liebe von Jesus erfahren haben. Umsonst haben wir empfangen, umsonst geben wir. 

Donnerstag und Freitag, 21./22.04.2022
11.30 - 14.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 23.04.2022, 11.30 bis 20.00 Uhr

Katholische Kirche, Kirchgasse 15, 5742 Kölliken

Macht weiter so! Ihr seid solch ein Segen. Nicht nur auf der Strasse und im Pizzamobil, sondern auch in eurer Gemeinde, dem Prayercenter Schweiz in Kölliken. 

Lieben=Dienen

Lieben ist eine Entscheidung,
nicht ein gutes Gefühl.

prayercenter

Jedes Mal, wenn ich euch sehe, kommt mir unweigerlich unsere gemeinsame, segensreiche Bibelschulzeit in Brugg in den Sinn. Eine Zeit, die ich nie mehr missen möchte und die nicht nur mich in meinem Glaubensleben geprägt und einen riesengrossen Schritt weitergebracht hat, sondern auch viele, viele andere wertvolle Glaubensgeschwister.

Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, wenn wir uns irgendwann und irgendwo wieder einmal sehen.

Oichi Pizza würd mi also scho au no gluschte ...

Glücklich sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten. Denn sie sollen satt werden!

Matthäus 5,6

19.04.2022

D a n k e  für die WUNDERbare Schöpfung Gottes!

Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich kann immer wieder nur staunen, was die Natur in den letzten Wochen so alles WUNDERbares hat hervorspriessen lassen. Jedes Jahr erfüllt es mein Herz mit noch grösserer Dankbarkeit und Freude. Einfach HERRlich! 

Ja, beim Betrachten der Natur kommen wir doch alle in unserem Leben an einen Punkt, wo uns eine liebliche Stimme zuflüstert:„Hey, das alles kann doch einfach kein Zufall sein. Da muss jemand seine Hand im Spiel haben.“ An diesem Punkt hat dann jeder Mensch ganz persönlich die Wahl, diese Wahrheit zu unterdrücken oder sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Eine Wahrheit abzulehnen bedeutet, dass jemandem die Wahrheit vor Augen gehalten wurde, derjenige aber nicht damit konfrontiert werden wollte. Er wollte zu keiner Veränderung gezwungen werden. Also unterdrückte er die Wahrheit und weigerte sich, sich mit ihr zu beschäftigen. Im Brief an die Römer lesen wir:

Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben. Römer 1,20

Wow, was bedeutet denn das? Wir können Gott also an den Werken der Schöpfung wahrnehmen. Jeder Mensch kann diese Wahrheit unterdrücken oder sich mit ihr auseinandersetzen.

Ich bin überzeugt, dass für jeden, der diese Wahrheit nicht unterdrückt, wird Gott Himmel und Erde in Bewegung setzen, um diesem Menschen auch die Erkenntnis des Evangeliums zu vermitteln. Das ist deshalb so wichtig, weil selbst am Jüngsten Tag niemand sagen kann: „Ich habe nie etwas davon gehört. Ich hatte keine Chance.“ Gott wird jeden daran erinnern, dass er - nicht zuletzt auch - durch die Natur zu ihm ganz persönlich gesprochen hat.

 

18.04.2022

D a n k e , dass Gott unser Tröster ist.

Selig (glücklich) sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Matthäus 5,4

Wie bitte? Kann denn ein unerfreulicher oder belastender Lebensumstand wirklich das Prädikat „glücklich“ bekommen? Ja, denn die Seligpreisungen in der Bergpredigt stellen das Leid der Gegenwart in das Licht einer verheissungsvollen Zukunft. Und in diesem Licht kann der Leidende jetzt schon „glücklich“ sein. Auch hier geht es nicht um Erlösung in der Ewigkeit. Jesus meint ein irdisches Glück.

Genau das ist auch die Aussage gegenüber dem Zweifler Thomas. Die Seligkeit in Johannes 20,29 bezieht sich nicht auf das selige Leben bei Gott, sondern ein Glücklich-Sein auf Erden: „Wer’s glaubt, wird selig. Das Versprechen von Jesus zielt auf die Erde.

Glück war für damalige Menschen aus der griechisch-römischen Kultur etwas durchaus Greifbares. Mit ihrem Wort für „glücklich“ – makarios – meinten sie Erfahrungen, die auch mit den Sinnen erfasst werden konnten. Sie dachten nicht bloß an irgendetwas in der Seele.

Genau hier entsteht eine weitere Schwierigkeit mit unserem Wort „selig“. Es klingt eben so sehr nach Seele. In früheren Jahrhunderten wurde dieses Wort tatsächlich noch mit zwei e geschrieben; da sprach die Kirche jemanden „seelig“ und man fragte sich, wie man „seelig“ sterben könne. Gemeint war: so sterben, dass man in die Erlösung eingeht. Wir würden das also als „errettet“ bezeichnen, das griechische Wort sōthēsesthai steht im Hintergrund.

Nun bezieht sich aber die biblische Auferstehungshoffung durchaus nicht nur auf die Seele. Paulus spricht von körperlicher Auferstehung. Das Wort „seelig“ verdeckt diesen Aspekt. Und auch heute noch sind die Seligpreisungen von Jesus diesem Missverständnis ausgesetzt, dass Jesus nur etwas Seelisches meine. Doch so ist es keineswegs. Egal ob das Glück auf Erden gemeint ist oder das Gerettet-Sein bei Gott – die Seligkeit hat in ihrer germanischen Wortherkunft nichts mit der „Seele“ gemeinsam. Von einer bloßen Innerlichkeit kann nicht die Rede sein. „Selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören“, sagte Jesus zu seinen Jüngern (Matthäus 13,16). Und was sahen ihre Augen, wovon hörten ihre Ohren? Doch zum Beispiel auch die Heilungswunder von Jesus. Etwas sehr Irdisch-Greifbares also. Daran beteiligt zu sein, auch das ist Glück.

17.04.2022

D a n k e , dass Gott JEDE unserer Tränen sieht!

Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wieder sehen: dann wird sich euer Herz freuen und eure Freude wird euch niemand nehmen. Johannes 16,22

Gestern abend zur späten Stunde erreichte mich eine unendlich traurige Nachricht. Unsere ganze Familie ist auch heute immer noch tief betroffen. Wir können gar nicht glauben, was geschehen ist. Aus dem Nichts wurde ein lieber Freund im Schlaf aus seinem Leben gerissen - viel zu früh. Er hinterlässt nebst seiner lieben Ehefrau drei wunderbare Kinder im Alter zwischen 11 und 16 Jahren. 

An dieser Stelle sprechen wir unser herzlichstes Beileid aus. In unseren Gedanken und Gebeten sind wir fest mit euch verbunden. 

Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! Philipper 4,7

Möge Gott eure kostbaren Erinnerungen segnen.
Möge Gott euch einen hellen Sonnenstrahl schicken, der eure traurigen Seelen wärmt und euren unaussprechlichen Schmerz lindert.
Möge Gott euer Seufzen segnen und es zu gleichmässigen, tiefen Atemzügen führen, die euch alle neu beleben.
Möge Gott die Menschen segnen, die euch aufrichten und mit Liebe, Weisheit, Geduld und Barmherzigkeit begleiten.
Möge Gott euch und euren Liebsten jede Träne abwischen, euch trösten und euch neue Hoffnung und Zuversicht schenken.
Möge Gott euch umhüllen mit seiner unendlich grossen und grenzenlosen Liebe.
Möge Gott euch denselben Frieden und Trost schenken, den wir vor zehn Jahren beim Tod von unserem Sohn David erfahren durften.

GOD LOVES YOU 

16.04.2022

D a n k e  für das Gnadenwunder am Schächer! Fortsetzung folgt ...

Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein! Lukas 23,43

Jesus gibt dem Schächer eine felsenfeste und bestimmte Zusage. Am Anfang des Satzes setzt er zudem noch ein "Wahrlich" hinzu. Es ist wie ein Siegel, das aufgedrückt wird. Sein Wort ist gewiss und hält, was es verspricht. Eher fallen Himmel und Erde dahin, als dass ER Seine Verheissung bricht. Nun wusste es der Schächer ganz gewiss: Ich bin bei Gott angenommen, und ich werde zu ihm kommen.

Sein Leib war zwar in einer Hölle der Schmerzen, ABER seine Seele war bereits im Himmel. Sind wir ehrlich: Leiden ohne Trost ist grausam und schrecklich. Wenn wir jedoch Leiden mit dem Trost der Liebe Gottes, dann wird uns das schwere Joch von den Schultern genommen.

Allerdings musste die Heilsgewissheit des Schächers einige Proben bestehen. Der Ruf Jesu:"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" konnte ihn stutzig machen. Wie? Der Jesus, der mir den Weg zu Gott aufgeschlossen hat, ist nun selbst von Gott verlassen? Was wird nun aus mir? Doch die zwei letzten Worte Jesu am Kreuz gaben wieder Trost. Nun folgte die zweite Probe: Jesus verschied. Und nun war der Schächer ganz allein auf sich gestellt und konnte sich nicht mehr an seiner sichtbaren Gegenwart stärken und aufrichten. Sein Glaube war lediglich auf das Wort angewiesen, das ihm der Heiland gesagt hatte. Doch das muss genügen. Die Gefühle wechseln. Der Glaube muss sich darum auf das immer gleiche und nicht wankende Wort der Verheissung verlassen. Glaube, der sonst keine Stützen hat als das Wort, ist vollendeter Glaube. Schliesslich kam die letzte Probe. Ihm und seinem Genossen wurden von den Soldaten die Beine mit Knüppeln zerschmettert. Es war das Gegenteil von einem sanften Ende. Doch er wusste und hatte die feste Zuversicht:

"Ich komme zu meinem Jesus ins Paradies!" 

Ein sogenannter sanfter Tod ist noch lange kein seliges Ende. Es ist nicht immer so, dass man ruhig und friedlich sterben kann, ABER die Hauptsache ist die feste Gewissheit der bevorstehenden seligen Heimkehr. Zu ihr können wir ebenso gelangen wie der Schächer. Wir müssen - wie er - allein auf die Gnade bauen, die den Sünder ohne jedes eigene Verdienst selig macht, und an dieser Gnade festhalten bis ans Ende. Die Begnadigung des Schächers ist von alters her ein Trost für solche, die noch in der letzten Stunde zum Heiland kommen. Es ist wirklich wahr: Wer ihm in aufrichtiger Busse naht, für den ist es NIE zu spät.

Doch das Beispiel des Schächers kann auch missbraucht werden zu gefährlicher Sicherheit. Hüten wir uns vor dem Gedanken: Es eilt nicht! Es ist noch Zeit, Gnade zu erlangen auch kurz vor Torschluss! Vergessen wir nicht, dass der Schächer auf Golgatha zum ersten Mal mit Jesus in Berührung kam! Und bei dieser ersten Begegnung ergab er sich ihm. Wie oft ist Jesus uns schon nahegetreten! Überlege kurz ... 

Je öfter wir unser Ohr dem Ruf der Gnade verschliessen, desto tauber werden wir. Wer die Umkehr aufschiebt, versperrt sich am Ende den Weg dazu. Wenn du Gottes Hand zu deiner Rettung nicht schon ergriffen hast, dann ergreife sie heute. Er streckt sie dir schon LIEBEvoll entgegen ...

Schon viele Unverständige fanden ein schlimmes Ende, weil sie mich verachteten, und viele Dummköpfe täuschten sich selbst durch ihre Sorglosigkeit. Wer aber auf mich hört, lebt ruhig und sicher, vor keinem Unglück braucht er sich zu fürchten.

Sprüch 1,32-33

15.04.2022

D a n k e  für das Gnadenwunder am Schächer!

Oben am Kreuz war ein Schild angebracht mit der Aufschrift: »Dies ist der König der Juden!« Auch einer der Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren, lästerte: »Bist du denn nicht der Christus, der versprochene Retter? Dann hilf dir selbst und uns!« Aber der am anderen Kreuz wies ihn zurecht: »Du bist genauso zum Tode verurteilt worden wie dieser Mann. Fürchtest du Gott nicht einmal jetzt?
Wir werden hier zu Recht bestraft. Wir bekommen, was wir verdient haben. Der hier aber ist unschuldig; er hat nichts Böses getan.«
Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!« Da antwortete ihm Jesus: »Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.«

Lukas 23,38-43

Die beiden Übeltäter, in deren Mitte Jesus gekreuzigt wurde, sind ein Bild der Menschheit. Beide sind Jesus gleich nahe, hören und sehen das gleiche. Doch nur einer kommt zum Glauben. Der andere holt sich bei Jesus den ewigen Fall, von dem es kein Wiederaufstehen gibt. So scheiden sich an ihm die Herzen und die Wege der Menschen. Nichts bringt den innerlich harten, trotzigen, auch am Verbrecherpfahl noch immer hochmütigen Menschen zur Umkehr. Aus dem Hochmut fliesst auch sein Spott. Der Spötter fühlt sich überlegen und erhaben über den Verspotteten. Daher prallen auch die Zurechtweisung und das aufrichtige Schuldbekenntnis seines Mitgenossen an seinem Herzen wirkungslos ab. Es beseelt ihn nur ein Verlangen: aus dieser schmerzlichen Lage befreit zu werden. Etwas Höheres kennt er nicht. 

Da sind viele seinesgleichen, die nie über sich, sondern nur über ihre traurigen Umstände betrübt sind, die keine Gnade für ihre Sünden, sondern nur Hilfe aus der leiblichen Not begehren. Darum sind ihre Ohren taub für das Wort vom Kreuz. - Der bussfertige Schächer war zuerst auch so eingestellt. Er hat, wie Matthäus berichtet, mitgespottet über Jesus. Wie gar viele mittun, was andere tun, mitschreien, wenn andere schreien (Apg. 19,32), nachsagen, was ihnen andere vorsagen: so auch er. ABER DANN wurde er still und nachdenklich. Das Gebet Jesu am Kreuz um Gnade für seine Peiniger und noch mehr sein Benehmen, das so ganz anders war als das Verhalten der Leute seines Schlages, machten einen tiefen Eindruck auf ihn. Gute Worte sind Goldes wert. Doch muss das gute Beispiel oder der Anschauungsunterricht dazukommen.

Der Schächer änderte seinen Sinn. Es ging ihm ein Licht auf über seine Sünde. Die Not seines Gewissens machte ihm zuletzt mehr zu schaffen als seine furchtbaren Schmerzen. Er erkennt, dass er es nicht besser verdient hat, und bittet um Gnade. - Man könnte meinen, das sei eigentlich selbstverständlich bei jemandem, dessen Schuld gerichtlich festgestellt worden war. Und doch ist's ein Wunder. Denn gerade die gröbsten Sünder haben das geringste Sündengefühl. Je mehr der Mensch sündigt, desto abgestumpfter wird er. Die, welche am weitesten von Gott abgekommen sind, empfinden den Abstand am wenigsten. Nach ihrer Meinung ist alles andere schuld: die Menschen, die Verhältnisse, ja Gott selbst, nur sie nicht. Mit der äußeren Verurteilung ist noch lange nicht die innere Verurteilung im Gewissen gegeben. Sie ist ein Werk Gottes. Es ist etwas Großes, wenn ein Mensch mit dem Schächer sprechen lernt: "Wir empfangen, was unsere Taten wert sind." Eine solche Beugung ohne Entschuldigung ist nicht sehr häufig. Selbst im Kreis der Gläubigen findet man nicht viele, die sich etwas sagen lassen und ihre Fehler rückhaltlos eingestehen.

Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Die Finsternis dauerte drei Stunden;
in dieser Zeit war die Sonne nicht zu sehen. Dann zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten mitten entzwei. Und Jesus rief laut: »Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist!« Mit diesen Worten starb er. Der römische Hauptmann, der die Hinrichtung beaufsichtigt hatte, lobte Gott und sagte: »Dieser Mann war wirklich unschuldig!« Betroffen kehrten die Schaulustigen, die zur Hinrichtung zusammengeströmt waren, in die Stadt zurück.

Lukas 23,44-48

14.04.2022

D a n k e  Elizabeth für deinen grenzenlosen und göttlichen IdeenREICHtum und Power! Du redest nicht nur von deinen Visionen, sondern setzt sie auch gleich in die Tat um.

Schon jetzt freuen wir uns riesig auf die ARISE MINISTRY FRAUENKONFERENZ. Sie findet statt

am 
Samstag, 14. Mai 2022 von 08.30 bis 16.00 Uhr 

in der Lokalität der
Gebr. Knechtli AG
Tüfebrunne 6 in 5306 Tegerfelden/AG.

Wir alle blicken mit grosser Erwartung auf die grossartigen Dinge, die Gott an diesem Tag IN und DURCH uns tun wird. Auch ich werde mit einen Input halten. Lass dich überraschen!

Auf jeden Fall würden wir uns riesig freuen, wenn auch DU bei diesem powervollen Event mit dabei wärst. Lass dein Herz neu entfachen und füllen. Es hat noch wenige Plätze frei. Am besten heute noch bei Elizabeth Knechtli anmelden (info@alive-now.com oder 078 662 18 23).

Weitere Informationen über den Anlass sowie über das Leben und die Visionen der Gastgeberin findest du unter www.alive-now.com/arise.
Auf ein freudiges Wiedersehn! Gott behüte dich!

Doch ich segne jeden, der seine Hoffnung auf mich, den HERRN, setzt und mir ganz vertraut. Er ist wie ein Baum, der nah am Bach gepflanzt ist und seine Wurzeln zum Wasser streckt: Die Hitze fürchtet er nicht, denn seine Blätter bleiben grün. Auch wenn ein trockenes Jahr kommt, sorgt er sich nicht, sondern trägt Jahr für Jahr Frucht.

Jeremia 17,7-8

 

13.04.2022

D a n k e  für die grösste Geschichte aller Zeiten!

Zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr widmete sich der Fernsehsender RTL heute dem Sterben von Jesus Christus. Mit einem grossen Staraufgebot strahlte man die grösste Geschichte aller Zeiten als grosses Musik-Live-Event aus.

Die Passion Jesu wurde auf dem zentralen Burgplatz und anderen Orten der Stadt Essen aufgeführt und live übertragen. Was bedeutet überhaupt der Begriff Passion? Unter Passion Jesu (von griechisch πάσχειν paschein, deutsch ‚leiden', ‚durchstehen', ‚erleben' sowie von lateinisch pati ‚erdulden', ‚erleiden'; passio ‚das Leiden') versteht man im Christentum den Leidensweg Jesu Christi, das heisst sein Leiden und Sterben samt der Kreuzigung durch die Römer in Jerusalem.

Bei dem Musik-Event wirkten viele bekannte Schauspieler und Sänger mit: Unter anderem Alexander Klaws (Jesus), Ella Endlich (Maria), Laith-Al-Deen (Petrus), Martin Semmelrogge (Barabas), Henning Baum (Pilatus) und Mark Keller (Judas). Samuel Koch und seine Ehefrau Sarah-Elena Timpe, Gil Ofarim, Sila Sahin, Nicolas Puschmann, Stefan Mross, Anna Carina Woitschak, Thomas Enns, Prince Damien, Mareile Höppner waren als Apostel zu sehen. Thomas Gottschalk war Erzähler. Wie er selber sagt, hat die Ostergeschichte - wie keine andere - unsere Geschichte, unsere Kultur und unser Denken und nicht zuletzt auch den Glauben von Milliarden Menschen geprägt.

Und so erlebten die Zuschauer auf der Hauptbühne im Stadtzentrum von Essen die bewegende Geschichte von Verrat, Leiden und Sterben, aber auch von Hoffnung, Liebe und Vergebung in einer modernen noch nie dagewesenen Art. Die Ereignisse, die sich vor über 2000 Jahren abgespielt haben, wurden in unsere heutige Zeit versetzt. Aber nicht nur auf dem Burgplatz sorgte "Die Passion" für Aufsehen. Parallel zur Live-Show bewegte sich von der Grugahalle aus eine Prozession Richtung Essener Innenstadt. Rund 100 Menschen begleiteten dabei das riesige, etwa sechs Meter lange und 250 Kilogramm schwere Leuchtkreuz, das im Wechsel von jeweils 20 Personen getragen wurde und schliesslich an der auf dem Burgplatz ankam. Die meisten Kreuzträger kamen aus der Region. Sie folgten einem Aufruf von RTL und wurden auf ihrem Weg auch nach ihren persönlichen Beweggründungen befragt. Des weitern erweckten bekannte Sänger die Geschehnisse an diversen Schauplätzen in der Stadt mithilfe deutscher Musikhits zum Leben. Auf der Hauptbühne wurden die Sänger musikalisch von einer Band und einem Chor unterstützt.

RTL verspricht sich mit dieser Sendung einen ähnlichen Erfolg wie in den Niederlanden, wo «Die Passion» seit 2011 jedes Jahr zu sehen ist; dort ist sie ein Quotenrenner (!) und kletterte in nur vier Jahren von 17,6 auf 46,2 Prozent Zuschaueranteil. Nach einigen Sendungen führte es sogar dazu, dass deutlich mehr Menschen etwas über den Kern des christlichen Osterfestes wussten. Wenn das keine guten Nachrichten sind!

Für wen oder was hast DU eine Passion?

Auch die obersten Priester und die Schriftgelehrten verhöhnten Jesus: »Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen. Dieser Christus, dieser König von Israel, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen! Wenn wir das sehen, wollen wir an ihn glauben!« Ebenso beschimpften ihn die beiden Männer, die mit ihm gekreuzigt worden waren.

Markus 15,32

12.04.2022

D a n k e  für die ErNEUerung des Sinnes!

Freudig konnte ich bei der heutigen Tagesandacht einige Male JA und AMEN sagen:

Es ist ein lebenslanger LERNprozess, Gott immer mehr in sein Leben einzubeziehen, und so zu handeln, wie es für das geistige Wohlergehen förderlich ist - genauso wie es wichtig ist, unser Leben lang auf unsere körperliche Fitness zu achten.

Richtet euch nicht länger nach den Massstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist.

Römer 12,2

Der eben zitierte Bibelvers gehört zu einer meiner Lieblingsstellen. 

Die Welt kann ich definitv nicht verändern, aber erneuern kann ich meine Gedanken, und wenn diese erNEUert werden, dann wird auch mein ganzes Denken und Handeln neu. Dann gibt es eine Umformung und Neubildung. 

Ist es denn überhaupt möglich, neue Gedanken zu erlangen? Ja, das ist möglich! Es ist DEINE Entscheidung. Du hast es in der Hand ... Jemand hat einmal gesagt, dass man diese Bibelstelle auch wie folgt interpretieren könnte: „Lasst euch nicht mit dem Zeitgeist gleichschalten!“ Wir müssen uns also nicht blind auf die eigenen Interessen versteifen. Wir müssen nicht allen anderen grundsätzlich misstrauen. Wir brauchen uns das Verhalten nicht von Gewinn und Erfolg diktieren zu lassen. Christen sind unabhängig vom Zeitgeist, auch vom frommen Zeitgeist. Sie müssen sich auch nicht blind dem unterwerfen, was in der christlichen Szene gerade in ist. Wer ganz auf Christus vertraut, weiss: Es geht um die Erneuerung des ganzen Denkens und Wollens. Und das aus der Begegnung mit Gottes Liebe heraus. So gnädig und barmherzig, wie Gott uns in Christus begegnet ist, können wir mit unseren Mitmenschen und mit uns selbst umgehen. Gnade heisst das Schema unseres Lebens. Von da her werden wir fähig, sowohl grundsätzlich als auch im Einzelfall zu prüfen und zu erkennen, was Gottes Wille ist. Das ist, was dem Leben dient und es fördert, was Gottes gnädiger Liebe entspricht und unser eigenes Leben erfüllt. Paulus nennt das Vollkommenheit. Sie ist tatsächlich möglich. 

Herr, ich bitte dich nun, gib einem jeden, der diese Zeilen liest, Einsicht und Verstand für das, was der neue Tag von uns verlangt. Amen.

11.04.2022

D a n k e  für die Einladung!
Sie gilt selbstverständlich auch für DICH :)

Erlebe die eindrückliche biblische Geschichte von Daniel und der Löwengrube. Mit viel Herzblut und Leidenschaft inszeniert vom Adonia Teens-Chor mit Live-Band!

Die Adonia Teens-Chöre sind jeweils im Frühling auf Konzerttournee. In der 43. Saison sind dies 17 Chöre (15 in der Deutschschweiz und 2 in der Romandie) mit je 70 Sängerinnen und Sängern, die in total 71 Ortschaften in der Schweiz auftreten. Jeder dieser Chöre hat vier Konzerte. Am Schluss treffen sie sich in Zofingen zum grossen Abschlusskonzert mit allen Chören zusammen. Unterstützt wird jeder Chor von einer eigens zusammengestellten Band, Tontechniker und einem Leiterteam. Die Adonia-Teens sind zwischen 13 und 20 Jahren alt.

Die Adonia-Chöre sind keine Ganzjahres-Chöre, sondern werden jedes Jahr für diese eine Campwoche neu zusammengestellt. Jeder Chor trifft sich in einer Campwoche und übt das Musical in nur gerade einmal drei Tagen konzertreif ein. Anschliessend verlassen sie das Camphaus und bestreiten in der zweiten Wochenhälfte mit einem Car die Konzerttournee. Sie übernachten jeweils bei Gastfamilien an den Konzertorten. 

Nebst den Adonia-Teens Chören führt Adonia auch Junior- (9 bis 13 Jahre) und Family-Musicalcamps durch. Diese geben am Ende der Woche jeweils zwei Konzerte. Weitere Angebote sind die Sportcamps und die Adonia-KidsPartys.

Adonia ist eine als Verein strukturierte Jugendorganisation auf der Basis der evangelischen Allianz. Mehrere vollzeitlich Angestellte (Lehrer, Musiker, Büroangestellte, Grafiker) bewältigen die ganze organisatorische und musikalische Arbeit. Die Löhne der Mitarbeiter werden von Spenden, Gaben, Legaten und dem Verkauf von Tonträgern bezahlt. Seit 1994 befindet sich das Adonia-Sekretariat in Brittnau bei Zofingen.

Adonia produziert aber auch Musik- und Hörspiel-CDs, Bilderbücher und umfangreiches Notenmaterial. Im Online-Shop findest du die grosse Auswahl.

Das Musical

Wie bringt man einen Gegner zu Fall, wenn man nichts gegen ihn in der Hand hat? Seit Jahrzehnten wird der Minister Daniel am Königshof wegen seiner aussergewöhnlichen Weisheit und Loyalität geschätzt. Der neue König will ihn sogar zum höchsten Verwalter befördern. Das weckt den Neid der übrigen Minister. Sie suchen nach einer Gelegenheit, um Daniels Karriere zu ruinieren. Doch Daniel erweist sich als völlig integer. Da beschliessen sie, Daniels religiöse Überzeugungen gegen ihn zu verwenden und starten eine Verschwörung – mit verheerenden Folgen.

Sei auch du mit dabei! Wenn du am kommenden Freitag, 15. April 2022 verhindert sein solltest, dann gibt es schweizweit noch diverse weitere Möglichkeiten, um in den Genuss dieses einmaligen Konzerts zu kommen. HIER findest du alle Konzertdaten.

Das Musical Daniel wurde übrigens von Jonas Hottiger und Marcel Wittwer geschrieben.

Dann sandte König Darius eine Botschaft an die Menschen aller Völker, Länder und Sprachen. Sie lautete: »Ich wünsche euch Glück und Frieden!
Hiermit ordne ich an, in meinem ganzen Reich dem Gott Daniels Ehrfurcht zu erweisen! Denn er ist der lebendige Gott, der in alle Ewigkeit regiert. Sein Reich geht niemals unter, seine Herrschaft bleibt für immer bestehen. Er rettet und befreit, er vollbringt Zeichen und Wunder, sowohl im Himmel als auch auf der Erde. Daniel hat er aus den Klauen der Löwen gerettet.«

Daniel 6,26-28

10.04.2022

D a n k e  für die wunderbare Gemeinschaft!

Heute genossen wir mit lieben Freunden im Restaurant Linde in Habstetten einen tollen und herzlichen Abend. Dazu gab es eine atemberaubende Aussicht auf Bern und die umliegende, faszinierende Natur- und Bergwelt. Zu sehen waren unter anderem die Berner Alpen mit Gantrisch, Nüneneflue, Widdersgrind, Schafberg usw.

Ebenfalls ein Augen- und Gaumenschmaus war das gediegene Essen. Es gab nicht nur modern interpretierte Klassiker, sondern auch andere, leckere Gerichte. Übrigens, die Idee mit dem Sonntagsbraten finde ich genial! 

Du fragst dich jetzt vielleicht, weshalb uns der Weg ins 110 km weit entfernte Bolligen/BE führte. Ninette und Luzi Hagmann, die Tochter und der Schwiegersohn unserer Freunde haben letztes Jahr als neue Pächter und Gastgeber den Gasthof übernommen. Diesen Besuch wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. 

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön für die spannende Führung durch das Gebäude. Wir waren echt begeistert, was es da alles zu sehen gab: Einen Saal mit 80 Sitzplätzen und modernster Licht-, Ton- und Projektionstechnik. Verschiedene "Stüblis", ein jedes mit seinem eigenen Charme. Im UG das rustikale Reich der Weine mit Gewölbekeller.

Viel zu schnell verging der Abend und schon sassen wir wieder auf der Rückfahrt im Auto. Mit im Gepäck ein wunderschöner Tulpenstrauss von Bettina. Freue mich jetzt schon, wenn die Tulpen in den nächsten Tagen noch mehr von ihrer Schönheit präsentieren. Und selbstverständlich nicht zu vergessen die witzige Zeichnung von Stephan alias Cartoonist Borni!

Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: 

1. Petrus 4,10

09.04.2022

D a n k e , dass wir Königskinder sind!

Es ist jedes Mal solch eine Freude, eine Familie zu beglücken, die Nachwuchs erhalten hat. Bei der Auswahl des passenden Geschenks lasse ich mich immer gerne vom Geist Gottes leiten. Das ist für mich die erste und wichtigste Priorität!

Zweitens berücksichtige ich gerne Freunde, die ein Geschäft führen. Im Kinderfachgeschäft Wurmito in Döttingen als Beispiel fühle ich mich immer sehr willkommen, wohl und gut beraten. Dies erlebe ich auch bei der lieben Sarah Schwarz aus Neuhausen am Rheinfall, die den christlichen Online-Shop online.schenken führt. Bei ihr kann man bei der riesengrossen Auswahl an Produkten, jedes ganz persönlich und  individuell gestalten und bedrucken lassen. Heute als Beispiel kamen zwei wunderschöne Bodys per Post ins Haus geflattert. Der eine Body wird schon bald der kleine Maël Raphaël tragen. Durch das sein Vorname Prinz bedeutet, musste natürlich symbolisch gesehen eine Krone mit drauf.

A propos Krone und Königskind möchte ich mit dir noch einige Gedanken teilen:

Ein Schüler fragte einst seinen Rabbi: “Meister, was ist das Schlimmste?” Dieser antwortete: “Wenn du vergisst, dass du ein Königskind bist.”

“Zu Königskindern wird man nicht; man wird dazu geboren.” Dieses Sprichwort ist wahr!

Alle, die Jesus aufgenommen haben, sind seine Kinder geworden. Johannes 1,12

Weil Jesus der König der Könige ist, und wir seine Kinder sind, sind wir Königskinder. Wir wissen uns als Prinzen und Prinzessinnen. Dieses Bewusstsein ist wirlich sehr wichtig. Wir müssen die Rolle des Bettlers und des Bittsteller ablegen und in die neue Rolle schlüpfen, die der Himmel uns zugedacht hat. Lebst du in dem Bewusstsein, ein echtes Königskind zu sein?

Merkmale eines Prinzen oder einer Prinzessin: Sie sind demütig, wie ihr Vater, sie lassen sich vom Geist Gottes leiten. In ihrer Gegenwart kommt man automatisch in Gottes Gegenwart. Sie haben Autorität im Namen Jesu für Familien, für Nationen, für Regierungen zu beten. Durch ihr Gebet bringen sie Veränderung in die Gesellschaft. In der Kraft des Heiligen Geistes vermögen sie sogar Zeichen und Wunder zu tun. Nicht um sich dabei zu verherrlichen oder sich dabei zu bereichern, sondern um Gottes Gegenwart auf die Erde zu bringen. Sie sind bereit in den Riss zu treten, der sich zwischen Mensch und Gott aufgetan hat. Solche Männer und Frauen braucht unser Volk, die furchtlos Gott nachfolgen und sich nicht täuschen oder verführen lassen.  Zu ihnen sagt Jesus:

IHR SEID DAS SALZ DER ERDE,
IHR SEID DAS LICHT DER WELT.
IHR SEID DIE BOTSCHAFTER DES HIMMELS.

08.04.2022

D a n k e  für den Segen!

Und die Gnade unseres Herrn wurde über alle Massen gross samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. 1. Timotheus 1,14

Gott möchte DICH heute segnen! Vielleicht denkst du jetzt, du solltest nicht so viele schöne Dinge besitzen. Lass dein Denken über Seine Segnungen ausgewogen sein. Er wird dir zeigen, was du besitzen darfst und was du eher nicht besitzen solltest.

Gott segnet DICH, damit DU ein Segen für andere sein kannst! Freue DICH!

Wenn Gott dich auf Seine ganz besondere und einzigartige Weise versorgt (ob materiell oder immateriell), schöpfen Ungläubige Hoffnung: Gott ist doch treu ; er versorgt die, die ihm dienen. Du bist ein Botschafter für Christus. 

Erwarte HEUTE Seine Versorgung und verstecke Seine Segnungen nicht, wenn er sie dir schenkt.

Als Botschafter von Christus fordern wir euch deshalb im Namen Gottes auf: Lasst euch mit Gott versöhnen! Wir bitten euch darum im Auftrag von Christus. Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und vor ihm bestehen können.
2. Korinther 5,20-21

07.04.2022

D a n k e  für den sicheren Hafen!

Egal wie turbulent die Dinge in deinem Leben auch sein mögen, der Friede Gottes kann dich definitiv davon abhalten, dir Sorgen zu machen.

Immer gibt es auf unserem Glaubens- und Lebensweg neue Herausforderungen. Immer wieder gibt es Streit, Meinungsverschiedenheiten und persönliche Angriffe und auch der Feind (Satan) macht uns das Leben schwer, wo er nur kann.

    Und weil unser HERR das alles schon vorher wusste, sagt Jesus in Johannes 16 Vers 33:

Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!

Liebe LeserInnen: „Damit ihr in mir Frieden habt“ hat Jesus gesagt. Darum ist es so wichtig, dass wir alles daransetzen, dass wir in JESUS bleiben und ER in uns. Nur dann ist es uns möglich, einen solch tiefen Frieden zu erleben, wie ihn die Welt nicht kennt und das in JEDER Situation.

Mir persönlich ist dieser Friede Jesu in meinem Herzen sehr, sehr wichtig und weil ich diesen Frieden nicht auf Vorrat speichern kann, sondern nur in Seiner Gegenwart bekomme, ist es mir wichtig, morgens nach dem Aufstehen auf Ihn zu hören und in meinem Alltag immer wieder mit Ihm ins Gespräch zu kommen um mit IHM alles, was mich bewegt, zu ordnen und zu besprechen. Dann kann ich in Seinem tiefen Frieden Seinen Weg gehen; – trotz aller Herausforderungen. ER, der HERR hat das letzte Wort!

Ich möchte dich heute ermutigen und dir zurufen – es ist Gottes Wille, dass du seinen übernatürlichen Frieden in jeder Situation deines Lebens erfährst und ganz egal, was du gerade erlebst oder durchmachst und mag die Welt auch untergehen, finde deine Ruhe in Seiner starken Hand und lebe in Seinem tiefen Frieden. JESUS ruft uns heute neu zu: „Kommet her zu mir alle…“! Damit bist auch DU gemeint. Und wenn du mit JESUS lebst, dann komm doch etwas näher, etwas enger zu IHM und erlebe, wie JESUS dein Leben jeden Tag schöner macht!

Für heute wünsche ich dir von ganzem Herzen Gottes überfliessenden Segen.

06.04.2022

D a n k e  für die Aktion "Finde mich - behalte mich!"

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich, der HERR. Jeremia 29,13-14

Wer heute draussen unterwegs war, fand mit Glück einen der 4’050 kleinen Tulpensträusse, die in vielen Schweizer Dörfern und Städten an öffentlichen Orten platziert wurden. Bei dieser Aktion machten zum Frühlingsbeginn 210 Schweizer Floristen  mit. Das Motto lautete:«Mit Blumen zusammenstehen – zusammen vorwärts kommen!» 

Auch Maja und ich kamen in Wettingen zufällig an einer dieser bunten Sträusse vorbei. Und JA, sie zauberten auch uns ein breites, freudiges Lächeln ins Gesicht. Für jeden Blumenbecher spendet florist.ch übrigens einen Franken an die Glückskette für die Nothilfe in der Ukraine.

Und so drängte es uns, beim Blumenladen Toscanini vorbeizuschauen und dem Chef des Hauses unseren Dank auszusprechen. Mit den Dankesgrüssen schenkten wir ihm noch einen göttlichen Ostergruss. Dieser beinhaltete einen kleinen Schoggihasen, den Liebsbrief von Gott an dich sowie einen, von unserer Christa kreativ gestalteten, Bibelvers (s. Foto):

Jesus Christus spricht:"Wer zu mir kommt, den werde ich NICHT abweisen. Johannes 6,37

Urs Iten war nicht der Einzige, der heute mit diesem kleinen Ostergruss beschenkt wurde. Wir trafen heute morgen auf unserer göttlichen Aktionstour viele WUNDERbare Menschen. All die Geschichten berührten unser Herz zutiefst. Möge Gott jedem Einzelnen auf seine ganz besondere Art begegnen. Freue mich jetzt schon auf die "good news" von Herrn LUCHSinger! Gott heilt auch heute noch!!!

Heile du mich, HERR, dann werde ich geheilt, hilf mir, dann ist mir geholfen! Dich allein will ich preisen!

Jeremia 17,14

05.04.2022

D a n k e für die süsse Seligkeit!

In der Sonntagsschule fragte man einen Jungen, ob sein Vater ein Christ sei:"Ja", antwortete der Kleine, "aber er strengt sich nicht besonders an."

Das muss man leider von manchem Christen sagen, denn viele haben den Namen, dass sie leben, und sind tot. Und bei vielen anderen ist die Liebe erkaltet. Sie bekennen sich zum Christentum, aber sie leben nicht drin. Wenn aber irgendeine Berufung tatkräftiges Handeln erfordert und ohne Fleiss und Eifer nicht zu verwirklichen ist, dann ist es die Berufung als Christ. Ein Faulpelz erstrebt nichts und hat nichts, was auch sein Beruf sein mag. Was kann aber der erwarten, der sich Christ nennt und doch nicht von Christus als seinem Lehrer lernt, der ihm nicht als seinem König dient?

Wir können natürlich die Seligkeit nicht durch unseren Ernst und Eifer erwerben, aber wer diese Tugenden nicht hat, darf sich wohl fragen, ob er überhaupt ein Christ ist. Wer meint, er genüge seiner Christenpflicht, wenn er jeden Sonntag in die Kirche geht; wer weder Zeit noch Geld für das Werk des Herrn daheim und in der Heidenwelt übrig hat; wer keine Hausandacht hält, niemals ein Zeugnis für seinen Herrn ablegt, nicht für die Verlorenen betet, von dem gilt auch, was jener Knabe sagt:"Er strengt sich nicht an". Vielleicht fühlt er, dass mit seinem Christentum wirklich nicht viel anzufangen ist. 

Jemand sagte einmal:"Meine Religion kostet mich keine Mark jährlich." Ein Freund antwortete ihm:"Sie ist auch keine Mark wert."

Unser Herr zeigt uns das Christenleben nicht als ein Leben süsser Ruhe, sondern als Krieg und Kampf.

04.04.2022

D a n k e  für die drei Siebe! 

Es ist gut, wenn man sich von Zeit zu Zeit den Spiegel vor die eigene Nase hält. Überlege kurz: "Welche Gedanken schweifen dir gewöhnlich den lieben langen Tag durch den Kopf? Welche Worte gleiten dir den lieben langen Tag über deine Lippen? Wann hast du das letzte Mal ein Lob oder ein Dankeschön ausgesprochen? Schon der Apostel Paulus hat den Philippern folgendes geraten:

Im Übrigen, meine Brüder und Schwestern: Achtet auf das, was wahr ist, würdig und gerecht, was rein ist, liebenswert und Lob verdient. Achtet darauf, dass ihr euch richtig verhaltet und Anerkennung bekommt. Philipper 4,8

Wow, mir gefällt dieser Vers! Dir auch?

Dazu eine kurze Geschichte:
Einst spazierte der angesehene Philosoph Sokrates durch die Strassen von Athen. Plötzlich steuert ein Mann aufgeregt auf ihn zu und sagt:„Sokrates, ich muss dir unbedingt etwas über deinen Freund erzählen, der …“

Sokrates unterbricht ihn und sagt:„Moment einmal! Bevor du weitererzählst, möchte ich gerne von dir wissen, ob du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt hast.“ Der Mann fragt überrascht:„Durch die drei Siebe? Welche drei Siebe?“ Sokrates schlägt sofort vor:„Lass es uns ausprobieren.

Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen willst, der Wahrheit entspricht?“ „Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“ „Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“ Zögernd antwortet der Mann:„Nein, das ist es nicht. Im Gegenteil…“ „Hm,“ erwidert Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“ „Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortet der Mann. „Nun,“ sagt Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiss sie besser und belaste mich nicht damit!“

Siebe deine Worte lieber einmal mehr, als im Nachhinein die Scherben zusammen lesen zu müssen.

Redet nicht schlecht voneinander, sondern habt ein gutes Wort für jeden, der es braucht. Was ihr sagt, soll hilfreich und ermutigend sein, eine Wohltat für alle.

Epheser 4,29

03.04.2022

D a n k e , dass das Beste noch vor uns liegt!

Immer wieder bekomme ich zu hören, wieso Gott soviel Elend auf dieser Welt zulassen kann. Wie kann ein liebender Gott all den Terror, das Leid, die Naturkatastrophen und Schicksalsschläge zulassen? Er könnte doch nur ein Wort sprechen und es würde friedlich zu- und hergehen unter den Menschen. Will er das Böse denn gar nicht stoppen? 

Die einen schöpfen Kraft durch Gottes Wort und seiner Gegenwart in ihrem Alltag und andere kommen im Angesicht des Unrechts zum Schluss, dass es Gott gar nicht erst geben kann. Bei all den Diskussionen gibt es auch andere Ansätze, Leid und einen liebenden Gott als Realität anzunehmen. Nachfolgend einige Gedanken, die helfen können.

Gottes Plan war von Anfang an, dass auf dieser Welt Liebe möglich ist. Doch Liebe ist nur dann echt, wenn sie nicht erzwungen wird. Gott hat die Menschen nicht als Roboter erschaffen, sondern ihnen Entscheidungsfreiheit geschenkt. Jeder Mensch kann sich somit für Gott und das Gute entscheiden. Er hat aber auch die Freiheit, Gottes Gebote zu ignorieren und am Ziel vorbei zu leben. Vieles, was auf dieser Welt schief läuft, geschieht aus dem Grund, weil Menschen sich dazu entscheiden, ihren eigenen, egoistischen Weg zu gehen und Gott nicht in ihr Leben einzuladen. Sie denken, dass sie alles alleine meistern können und keinen Gott im Himmel brauchen.

Gott schaut nicht weg! Er sieht das Leid und Elend. Er hasst die Ungerechtigkeiten und das Böse genauso wie du und ich. Er leidet mit, wenn grausame Dinge passieren. Und LEIDer, LEIDer sind LEID, Schmerzen und Mühe in dieser Welt eine traurige Realität. Wer jedoch an Jesus, den Retter und Erlöser glaubt und ihn beim Wort nimmt, bei dem ist das Leben nach dem Tod nicht vorbei. Unser jetziges Leben geht im Vergleich zur EWIGkeit im Himmel vorüber wie im Flug. In der Bibel können wir nachlesen, dass uns Jesus all unsere Tränen abwischen wird. Alles Elend wird für immer vorbei sein. Wenn man das glauben kann, bekommt man eine andere Perspektive für Leid und Schmerz im Alltag. In der Bibel steht sogar, dass Gott unser Durchhalten belohnt, alles ersetzt und wieder gut macht. Gott bietet uns wunderbares, ewiges Leben an. Das Gute hat bereits geSIEGt. Das zu glauben, schenkt auch jetzt schon Trost und Gelassenheit. Übrigens: Dass wir in die Ewigkeit eintreten können, dafür hat Jesus selbst keine Kosten, keine Mühen, keine Schmerzen und kein Leid gescheut ... Menschen, die schwere Zeiten durchgemacht haben, besitzen oft mehr Mitgefühl und Gnade mit anderen.

Manchmal sorgen Einschränkungen dafür, dass wir aktiv werden, auf andere Ideen kommen und dass sich neue Türen auftun. Schwierigkeiten formen unseren Charakter und unser Herz. Sie treiben uns auch an, anderen Gutes zu tun und Bedürftigen zu helfen. Es ist sehr wichtig, dass unser Herz und unser Charakter Jesus ähnlicher werden. Wenn alles immer wie am Schnürchen läuft, sinnt man wenig über sein Leben nach. Vielfach korrigieren erst Schicksalsschläge unser Leben und Denken. Was zählt denn nun wirklich im Leben? Wo liegen die Prioritäten? Leid, Krankheit und Elend erschüttern und verändern alles. Oft machen sich Menschen erst dadurch auf den Weg, Gott zu suchen. Wenn es tatsächlich eine Ewigkeit gibt und wir dazu geschaffen sind, dort mit Gott zu leben, ist es lebensNOTwendig, ihn hier und heute persönlich kennenzulernen.

Gott schenkt uns jeden neuen Tag die Kraft und den Frieden, die Herausforderungen des Lebens zu meistern. ER IST IMMER AN UNSERER SEITE, WOHIN WIR AUCH GEHEN!

Unser Gehirn funktioniert auf faszinierende Weise. Trotzdem kommen wir nicht im Entferntesten an Gottes Wissen und Weisheit heran. Seine Pläne sind einfach viel grösser und besser als wir das je verstehen könnten. Manchmal bleibt uns nichts anderes übrig, als darauf zu vertrauen, dass Gott gut und gerecht ist und dass er weiss, was er tut. Ein Priester hat mal gesagt: «Wenn Gott mir 24 Stunden lang seine Macht überlassen würde, würde ich vieles ändern. Aber wenn er mir dazu noch seine Weisheit gäbe, würde ich alles lassen, wie es ist.»

Der «Chroniken von Narnia»-Autor C.S. Lewis hat einmal gesagt: «Dass das Universum so grausam und ungerecht schien, war für mich ein Argument gegen die Existenz Gottes. Aber woher wusste ich eigentlich, was gerecht und was ungerecht ist? Niemand kann einen Strich als krumm bezeichnen, wenn er keine Vorstellung von einer geraden Linie hat. Mit was also vergleiche ich das Universum, wenn ich es als ungerecht bezeichne?»

Das Böse ist abgrundtief, aber es kann uns darauf bringen, dass es auch das Gute geben muss. Uns bleibt, sich für das Gute zu entscheiden, das Gute zu tun und darauf zu vertrauen, dass Gott immer bei uns ist. «Denn Gott selbst hat versprochen:

Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab.

Hebräer 13,5

02.04.2022

D a n k e  für jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk!

Mit jedem Kind, das dir begegnet, ertappst du Gott auf frischer Tat. Martin Luther

Innerhalb einer Woche durften wir uns mit zwei  Familien freuen über die Geburt ihres zweiten resp. dritten Kindes. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für euch alle!

Am 27. März 2022 erblickte David Lucas das Licht der Welt! Als ich die freudige Nachricht las, bewegte es gerade fest mein Herz. Was für ein wunderschöner Vorname wurde doch da gewählt: Der Name hat einen biblischen Ursprung und geht auf den hebräischen Namen Dāvīd zurück. Er wird mit „der von Gott Geliebte“ oder auch der „Liebende“ gedeutet. In der Bibel taucht er nach Mose und Abraham am dritthäufigsten auf und bezeichnet zumeist den König von Juda und zeitweise auch von Israel, der um 1000 v. Chr. lebte. Als Vorfahre von Jesus kommt ihm im Neuen Testament ein besonderes Interesse zu. Jesus wird als Messias mehrfach als „Sohn Davids“ bezeichnet. Bethlehem, die sogenannte Davidstadt, soll Geburtsort beider gewesen sein. Als Verfasser zahlreicher Psalmen galt König David im Mittelalter als Patron der Meistersinger. Zudem wurde er als vorbildhafter Ritter und Herrscher angesehen: Von Karl dem Großen ist überliefert, dass er es geliebt haben soll, von seinen Höflingen als „der neue David“ angesprochen zu werden. In der bildenden Kunst wird König David als Tänzer, Musiker und Triumphator über Goliat dargestellt. Der Davidstern, das Hexagramm-Symbol des Volkes Israel und des Judentums, wurde nach ihm benannt.

Und heute morgen um 06.50 Uhr kam die zweite Tochter von Priscilla und Steven auf die Welt. Sie haben ihr den Namen Lilly Joy gegeben. Auch dieser Name hat eine wunderschöne Bedeutung: Lilly ist eine Kurzform oder Koseform vom weiblichen Vornamen Elisabeth und ist zugleich der Name einer Blume. Seine Bedeutung ergibt sich also aus dem jeweiligen Zusammenhang. Elisabeth ist ein biblischer Name, der vom hebräischen Wort elischeba herrührt. Dies bedeutet so viel wie „die Gott verehrende, die Gott geweihte“ oder auch „mein Gott ist Fülle“. Ausserdem ist Lilly das englische Wort für Lilie. Vor allem wegen der ausserordentlichen Schönheit ihrer Blüten wird sie verehrt. Unter den 150 Arten von Lilien befinden sich viele verschiedene Blütenformen in leuchtenden Farben. Sie werden in weiten Teilen der Welt als Zierblumen und sogar Heilpflanzen verwendet.  In arabischsprachigen Ländern ist Lilly die Kurzform von Leila. Dieser Name bedeutet so viel wie „finstere Nacht“ oder auch „schönste Nacht“. Joy heisst soviel wie Freude! 

Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen. Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann! Wie überwältigend sind deine Gedanken für mich, o Gott, es sind so unfassbar viele! Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer; wollte ich sie alle zählen, ich käme nie zum Ende!

Psalm 139,15-18

01.04.2022

D a n k e  für eines der grössten Geschenke des Himmels! Jede Geburt ist für Eltern eines der schönsten und bewegendsten Momente die es gibt im Leben .

Heute vor 26 Jahren erblickte Tochter Jasmine das Licht der Welt. Durch das Jasmine drei Wochen vor dem errechneten Termin zur Welt kam, meinten unsere Liebsten zuerst, dass sie einem ErstAprilScherz auf den Leim gekrochen wären. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir sie vom Gegenteil überzeugen konnten ...

Heute nun genossen wir mit Jasmine zusammen IHREN Tag und besuchten in Kilchberg/ZH das multimediale Lindt Schokoladenmuseum. Wir erfuhren viel Wissenswertes und Faszinierendes rund um Schokolade. An vielen Stationen gab es zudem Schokoladen-Tastings à discrétion. Hast du gewusst, dass die Kakaofrucht direkt am Stamm wächst oder dass man früher mit Kakaobohnen zahlen konnte? Diesen Rundgang können wir wirklich allen empfehlen! 

Der krönende Abschluss bildete dann ein feines Nachtessen über den Dächern von Ennetbaden und Baden. Die Zeit verging wie im Flug, und wir genossen jeden Moment. Jasmine, wir sind sehr stolz auf dich und haben dich fest lieb! Von Herzen wünschen dir weiterhin nur das Beste und Gottes überreichen Segen. Mögen all deine Träume wahr werden ...

Er gebe dir, was dein Herz begehrt, und erfülle alles, was du dir vornimmst!

Psalm 20,5

31.03.2022

D a n k e  für all die göttlichen Liebesbeweise!

Ich will den HERRN loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat. Psalm 103,2

Heute war einer der Tage, an denen ich zum Himmel blickte und schmunzelte, weil ich wusste, dass Gott wieder einmal seine Hände im Spiel hatte. 

Seit einigen Tagen musste ich leider feststellen, dass die eine Grünpflanze, die schon einige Jahre unser OG ziert, mehr und mehr gelbe Blätter produziert. Kein gutes Zeichen, dachte ich. Da muss ich dann wohl nächstens eine neue Pflanze besorgen. Der Herr kam mir zuvor! Kein Gedanke entgeht ihm!

Ob ich sitze oder stehe – du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke. Psalm 139,2

Noch bevor ich ins Gartencenter fuhr, hatte ich die Grünpflanze schon im Haus. Gestern traf ich mich nämlich zum wöchentlichen Gebet mit meinen Gebetsfrauen. Und siehe da, da lag auf dem Tisch eine wunderschöne Pflanze. Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen, Maja von meiner sterbenden Pflanze zu erzählen. Sie meinte nur:"Du darfst diese Grünpflanze gerne mit nach Hause nehmen!" Ich war einfach nur sprachlos. Da kennen wir uns doch schon x Jahre und genau heute liegt diese eine Pflanze auf dem Tisch. Als hätte sie auf mich gewartet ... Wow, ich bin immer noch begeistert! Was für ein perfektes Timing!

30.03.2022

D a n k e  für die heutige Morgenbesinnung in der reformierten Kirche in Koblenz.

Heute hatte ich einmal mehr das Privileg, den 30minütigen Input zum Besten zu geben. Ganz bewusst überliess ich im Vorfeld das Thema Gott. Ich bat ihn, er möge mich doch ans richtige Thema führen. Kaum hatte ich die Bitte vor den Thron gelegt, bewegte sich auch schon Sein Arm. Und nicht nur der Arm Gottes bewegte sich, sondern auch mein Arm griff zu den süssen Osterlämmchen. Ein Eindruck folgte dem nächsten. Es lag natürlich nahe, dass ich unter anderem auch den wohl beliebtesten Psalm in der Bibel zur Sprache brachte:

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Strasse um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. Psalm 23,1-

Im Vers 1 heisst es:
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Manche Menschen können mit diesen Worten nicht viel anfangen. Beim Vorbereiten bin ich auf zwei spannende Abwandlungen dieses Verses gestossen: 
Auf der Internetseite der Seemannsmission konnte ich eine Version lesen, die so klingt:"Der Herr ist mein Lotse. Ich werde nicht stranden. Er leitet mich auf dunklen Wassern und führt mich auf der Fahrt meines Lebens." Und eine Pastorin aus dem Ruhrgebiet hat diesen Vers vor einigen Jahren für computerbegeisterte Jugendliche so abgewandelt:"Der Herr ist mein Programmierer. Ich werde nicht abstürzen. Er gewährt mir Hilfe auf Tastendruck und Sein Service ist kostenlos."
So unterschiedlich sich das auch anhört, eines ist immer gleich: Der positive Gedanke! Die Zuversicht, dass wir uns zu 100 % auf Gott verlassen können und wir bei ihm stets geborgen sind.

Viele Kinder lernen den Psalm 23 bereits im Kindergottesdienst, Konfirmationsunterricht, Kommunions- und Firmunterricht, in der Sonntagsschule, im Biblischen bzw. kirchlichen Unterricht oder Religionsunterricht auswendig: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Kein anderer Psalm bewegt und berührt die Menschen so sehr wie dieser.

Äusserst spannend fand ich auch, dass zwei Motive in dem Psalm besonders hervortreten. Einmal ist es das Bild von Gott als Hirten eines Schafes oder einer Schafherde und zum andern das Bild von Gott als Gastgeber. Bei beiden Motiven ist die Vorstellung von einem behütenden, umsorgenden, den Menschen und Lebewesen zugewandten Gott.

Gott hat jedes seiner Schafe im Blick. Egal, ob schwarz, weiss oder braun. Er kümmert sich um jedes einzelne. Der Hirte versorgt zuverlässig seine Schafe mit allem, was sie brauchen – nicht mit allem, was sie vielleicht unbedingt wollen, aber mit dem, was sie zum Leben und Gedeihen benötigen.

Bezüglich Kümmern um all die Schafe, kommt mir natürlich auch das Gleichnis vom Verlorenen Schaf in den Sinn. Darin zeigt sich so wunderbar, wie gross die Liebe von Gott zu uns Menschen ist. Keines seiner Schafe lässt er hängen: 

Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eines von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er’s findet?Und wenn er es gefunden hat, so legt er sich’s auf die Schultern voller Freude. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Busse tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. Lukas 15,4-7

2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Strasse um seines Namens willen.

In diesem Vers wird gesagt, womit der Hirte seine Schafe versorgt. Mit grünem, saftigem Gras und mit erfrischend klarem Wasser.
Es geht hier aber auch um Ruhe und um Aufbruch. Beides muss im Einklang stehen, damit es den Schafen gut geht. Was brauchen wir Menschen, um wachsen und gedeihen zu können? Nehmen wir uns die Zeit und den Raum, um zur Ruhe zu kommen und die nötige Kraft zu tanken? Wagen wir ganz alleine und mit all unserer Kraft den Aufbruch ODER gehen wir mit unserem Hirten, mit Gott zusammen, dahin, wo er uns hinführt?

Nehmen wir wahr, dass Gott uns immer wieder von neuem Kraft schenkt, um weiterzulaufen? Der Hinweis in Vers 3, „um seines Namens willen“, hat hierbei zweierlei Bedeutungen: Zum einen zeigt er die Allmacht Gottes und zum anderen heisst der „richtige Weg“ wörtlich „Strasse der Gerechtigkeit“, also der Weg, der zu einem guten, heilsamen Ziel führt, auf dem Gott (um seines Namens willen) immer dabei ist. Er steht zu seinem Wort, zu seinem Versprechen.

Bei dieser Stelle kommt mir natürlich auch der ermutigende Vers aus dem Buch Josua in den Sinn: Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst. Josua 1,9

4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Genau wie ein Hirte nicht verhindern kann, dass es widrige Umstände geben kann wie Witterungsverhältnisse, Bodenbeschaffenheiten usw., verhindert Gott auch nicht, dass wir Menschen mit Leid, Schmerz und Traurigkeit, mit der Vergänglichkeit des Lebens konfrontiert werden. ABER in all dem Dunklen, das dem Leben innewohnt, weicht Gott NIE von unserer Seite – ja er selbst kennt die Furcht und den Schmerz. Er ist ja selber als Mensch auf diese Welt gekommen und kennt diesen Schmerz.

Und noch was Interessantes: Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, was der Stecken und der Stab bedeuten. Sie sind für einen Hirten wichtige Werkzeuge, um die Schafe vor angreifenden Tieren zu verteidigen. Und so wie ein Hirte für seine Schafe kämpft, kämpft Gott auch für uns.

Wir sehen auch an anderen Stellen in der Bibel, wie wichtig der Stab ist. Als Jesus seine zwölf Jünger losschickte, dass sie einmal selbst versuchen sollten zu predigen und zu heilen, sagte er ihnen, dass auch sie einen Stab mitnehmen sollten. So steht zum Beispiel im 6. Kapitel des Markusevangeliums:

Er befahl ihnen, nichts mit auf den Weg zu nehmen ausser einem Wanderstock; kein Brot, keine Vorratstasche und auch kein Geld.

Der Stab ist also auch ein Zeichen für das Unterwegssein.

Bestimmt erinnerst du dich auch an den Stab von Mose. Er konnte damit so viele Wunder wirken. Der Stab konnte sich in eine Schlange verwandeln, damit Mose dem Volk Israel beweisen konnte, dass Gott ihn geschickt hatte (2.Mose 4,2-3). WUNDERvoll ist die Geschichte, als er das Rote Meer teilte, damit Sein Volk trocken durch das Meer schreiten konnte. Stäbe waren also auch ein Zeichen für die Macht Gottes.

Für Gott ist nichts Unmöglich! Gerade in den dunkelsten Phasen des Lebens erleben Menschen Gott immer wieder als ansprechbares Gegenüber, das ihnen zum Wegbegleiter wird, Trost spendet und ihnen einen Frieden schenkt, der allen Verstand übersteigt. All dies kommt natürlich nicht von ungefähr. Es erwächst aus der persönlichen Beziehung zu ihm.

5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Hier beginnt das Motiv des gütigen Gastgebers, der dafür sorgt, dass es seinem Gast an nichts mangelt. Bei Gott findet der Bewirtete – obwohl die Feinde ihn umringen – Geborgenheit.

Seit dieser Woche weiss ich auch, dass die Original- Salbung auf die Hirten zurückgeht. Läuse und andere Insekten setzen sich bekanntlich oft in das Fell der Schafe, und wenn sie in die Nähe des Kopfes des Schafs kommen, können sie in den Gehörgang des Tiers kriechen, was das Schaf töten konnte. Daher haben die Hirten früher Öl auf den Kopf der Schafe gegossen. Das machte die Wolle rutschig und somit für Insekten so gut wie unmöglich, zum Ohr des Tiers zu gelangen. Sie rutschten dann sozusagen ab. Hieraus entstand die symbolische Bedeutung der Salbung (od. Ölung) zum Segen, zum Schutz und zur Stärkung.

Der letzte Satz „Du schenkst mir voll ein“, zeigt, dass der Gastgeber in diesem Bild nicht geizt, sondern mehr anbietet, als eigentlich nötig wäre. Ein Pendant dazu ist auch einer meiner Lieblingsverse, den wir im Johannesevangelium finden. Dort sagt Jesus selber:

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich bin gekommen, dass sie Leben haben und dies im Überfluss.

Und zum krönenden Abschluss noch ein weiterer, kraftvoller Vers:

6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Gott, der ein Gott der Güte und der Gnade ist, begleitet dich und mich, vom ersten bis zum letzten Tag unseres Lebens. Seine Güte und seine Gnade kennen keine Grenzen und kein Ende – „für immer“ dürfen wir uns bei Gott geborgen wissen.

Ich persönlich freue mich jetzt schon riesig auf die nächste Morgenbesinnung! Sie findet statt am Mittwoch, 27. April 2022 von 08.15 Uhr bis 08.45 Uhr. Auch DU bist herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf dich!

29.03.2022

D a n k e  Richard! Deine Statuseinträge berühren immer wieder mein Herz. Heute ganz besonders. Einfach so ...

Manchmal braucht es nicht viele Worte, aber diese wenigen Worte sprechen tausend Bände. Danke dafür - Dank sei Gott!

Richard, möge der Herr dich und deine Liebsten reich segnen. Gerne schenke ich dir am heutigen Tag dieses kostbare Lied. Möge es auch dein Herz berühren. Einfach so ...

Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst.

Josua 1,9

28.03.2022

D a n k e , dass es immer wieder Menschen gibt, die mit aller Kraft und LEIDENschaft ihre Stimme zur Ehre Gottes in die Welt hinaussenden!

«New Life Radio» war der erste und einzige christliche UKW-Radiosender in Russland. Leider musste der Sender vor Jahren wegen der zunehmend restriktiven Mediengesetze nach Odessa in der Ukraine ziehen. Trotz allem blieb die Stimme der Hoffnung in der Region. Gewalt und Ungewissheit des Krieges haben den Sender gezwungen, in den vergangenen Wochen zweimal umzuziehen. Die Radiomacher hatten Notfall-Pläne für den Fall einer russischen Invasion – doch sie konnten nicht vorausahnen, was in den letzten Wochen nun eingetreten ist.

Im Februar traf der Leiter des Senders, Ivan Zhurakovski, Vorbereitungen für einen möglichen Umzug des Radios, einschliesslich des Kaufs eines Fahrzeugs für die Umzugsarbeiten. Obwohl das Radio zuvor noch nie ein Fahrzeug gekauft hatte, konnte am 23.02.2022 ein Geländewagen erworben werden. Die Invasion begann am nächsten Morgen.

Die Ausrüstung des Senders ermöglicht es nun, trotz des Kriegs, weiterhin über das Internet und über Satellitenradio zu senden. New Life Radio war bislang zu keinem Zeitpunkt ausser Betrieb – Live-Sendungen waren aber nicht mehr möglich.

Trotzdem wollte die Leitung des Senders einen sicheren Ort aufsuchen, an dem sie wieder live senden konnte. Zhurakovski beschloss, mit seiner Familie nach Chisinau in Moldawien zu ziehen, um wieder live senden zu können. Wenige Tage nach Beginn des Krieges, während einer kurzen Kampfpause, floh Zhurakovski mit seiner Familie und einem Grossteil der Radioausrüstung im neu erworbenen Geländewagen.

Unmittelbar nach der Einreise teilte einer der Pastoren der örtlichen Kirche der Familie mit, dass es für sie zu gefährlich sei, dort zu bleiben, da die russischen Streitkräfte sehr nahe an der Grenze operierten und eine Invasion zu befürchten sei. Schliesslich fand Zhurakovski bei Christen in Rumänien einen Platz, wo die Familie bleiben und den Radiosender einrichten konnte.

Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.

Hebräer 13,2

Zhurakovski sendet tagsüber mehrere Stunden lang live, um dann das Signal wieder auf das automatische Programm umzuschalten, das weiterhin von Odessa aus läuft.

Wenn Russland das Internet oder die Kommunikation abschalten würde, wäre New Life immer noch in der Lage, über das Satellitensignal zu senden.

Der Sender hat seit Beginn des Krieges einen spürbaren Anstieg der russischen Hörerschaft erlebt. Daniel Johnson, Gründer von «New Life Radio», sagt, er glaubt, dass dies ein Zeichen für die spirituelle Verzweiflung der vom Krieg betroffenen Menschen ist.

27.03.2022

D a n k e  für das Benefizkonzert zu Gunsten der Ukraine! 

Der Krieg in der Ukraine, das unfassbare Vorgehen des russischen Aggressors, das Leid der Menschen, die ihre Söhne, Ehemänner und Väter zurücklassen und aus ihrer Heimat fliehen müssen, machen zutiefst traurig, fassungslos, ABER nicht machtlos! Nicht zuletzt aus diesem Grund liessen Chris de Burgh und die Swiss Gospel Singers ihre Stimmen für einen guten Zweck erklingen.

In den beiden Konzerten füllten 1'000 Menschen aus nah und fern das reformierte Kirchenschiff in Küsnacht/ZH. Nicht nur von Lennons Song Imagine, das die Swiss Gospel Singers nebst vielen weiteren Klassikern zum Besten gaben, waren wir ergriffen. Auch Chris de Burghs Solos mit Legacy, Borderline, The Simple Truth (A Child is Born) sowie Pfarrer Andrea Marco Bianca, der als Gastgeber und Moderator durch den Benefizevent führte, stimmte die Menschen tief berührt und gleichzeitig nachdenklich. Pfarrer Bianca verstand es, auf sanfte Art auch einen göttlichen Wohlklang einfliessen zu lassen. Er versuchte, das Unfassbare wie folgt in Worte zu fassen:«Angesichts des entsetzlichen Leids, das der russische Despot über das ukrainische Volk bringt, bleibt als leise Hoffnung die Kraft unseres verzweifelten Glaubens an den Frieden, der uns mit diesem Volk vereint und Mut macht, die Freiheit zu verteidigen.»

Zudem unterstützten die Friends der Swiss Gospel Singers das Projekt und liessen es sich nicht nehmen, ebenfalls dabei zu sein. Der Wunsch nach Frieden ist über alle Grenzen hinweg immens gross. Und so freute sich der Chor, dass der Weltstar und CD-Pate Chris de Burgh genauso mit den Sängerinnen und Sängern gesungen hat wie Laban Asila, Organisator des MZIKI GOSPEL FESTIVAL – AFRICA. Die beiden reisten eigens für das Benefizkonzert nach Zürich.

Was mich besonders freute, war zu hören, dass noch vor Konzertbeginn bereits über zweieinhalb Millionen Schweizer Franken gespendet wurden. Diese wurden vollumfänglich an die OPTIMUS Foundation der UBS überwiesen. Die UBS verdoppelt nun diese Spende! Diese Institution arbeitet vor Ort mit bewährten Nothilfepartnern zusammen und stellt so sicher, dass die Unterstützung schnell und sicher dort ankommt, wo sie benötigt wird. Bestimmt freut sich auch die ganze Himmelswelt über diese wohlklingende Geschichte ...

Zu guter Letzt möchte ich ein dickes  D a n k e aussprechen meiner lieben Schwester Claudia, die mich zu diesem Anlass eingeladen hat. Diese besondere Zeit der friedvollen Ruhe, Freude und BeSINNlichkeit sowie der Musik mit allem drumherum inkl. gemütlichem Apéro im Vorfeld habe ich in vollen Zügen genossen! 

Und vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen. An solchen Opfern hat Gott Freude.

Hebräer 13,16

25.03.2022

D a n k e , dass mein Schatz heute glücklich und heil von seinem Roadradcamp auf Mallorca heimgekehrt ist.

Als ich um die Mittagszeit im Ankunftsbereich des Flughafenterminals in Zürich sehnsüchtig auf meine zweite Hälfte wartete, beobachtete ich äusserst berührende Momente. Da gab es viele Paare, die ihre unermesslich grosse Freude beim Wiedersehen mit ihren Liebsten freien Lauf liessen. Ehrlich gesagt hatte ich da und dort auch gerade feuchte Augen. Und so schweiften eine Gedanken unweigerlich an ein künftiges, himmlisches Wiedersehen mit unserem Sohn David ...

Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen. Dann wird sich euer Herz freuen und eure Freude wird niemand von euch nehmen.

Johannes 16,22

An jenem letzten Abend, den Jesus unmittelbar vor seinem Leiden mit seinen Jüngern verbrachte, hat er ihnen aus der Fülle seines liebenden Herzens ein hoffnungsvolles Trostwort um das andere dargeboten. Er wusste, dass seinen Jüngern sein Scheiden Traurigkeit bereiten würde, darum gab er ihnen die freudenreiche Zusicherung, dass er sie wiedersehen würde. Dabei dachte er nicht nur an die sichtbaren Begegnungen, die ihnen nach seiner Auferstehung zuteil werden sollten, sondern besonders an sein Wiederkommen in der Person des Heiligen Geistes.

Und was er seinen Jüngern sagte, gilt auch uns. Wie oft haben wir Traurigkeit äusserlicher und innerlicher Art. Trübsale werden Gottes Kindern nicht erspart. Der Herr sagt es ausdrücklich: In der Welt habt ihr Angst und ein apostolisches Wort bestätigt es: Wir müssen durch viel Trübsal ins Reich Gottes gehen, aber in unseren Prüfungen und Traurigkeiten sind wir nicht alleine und nicht ohne Trost. Wenn mitten in der Trübsal unser Glaubensauge Jesus erblickt, dann macht die Traurigkeit einer himmlischen Freude Platz, einer Freude, die niemand von uns nehmen kann, weil er selbst, die Quelle der Freude, in uns ist. 

Bist du heute traurig? So nimm dies köstliche Heilandswort auch für dich.

24.03.2022

D a n k e  für eure ermutigenden Bibelverse, die mich täglich via Status erreichen und mein Herz zutiefst erfreuen! 

Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich am Morgen den ersten YOUVERSION Bibelvers sehe. Dann weiss ich, dass kurze Zeit später drei identische Verse von drei Glaubensgeschwistern folgen. Heute kam ich in den Genuss eines Verses, den wir im sechsten Kapitel des Evangelium nach Matthäus finden. Eines meiner Lieblingskapitel! 

So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt.
Matthäus 6,34

Kennst du die Geschichte vom Vogel, der auf dem Boden liegt und beide Beine gegen den Himmel streckt? Da kommt ein anderer Vogel  vorbei und fragt verwundert:„Warum liegst du denn so da? Weshalb hältst du die Beine so starr gegen den Himmel?“ Der Vogel antwortet:„Ich trage den Himmel mit meinen Beinen! Wenn ich loslasse und die Beine anziehe, stürzt der Himmel über uns ein.“ Während er noch spricht, löst sich ein Blatt vom nahen Baum und fällt raschelnd zur Erde. Der Vogel erschrickt derart, dass er reflexartig davonfliegt. Der Himmel aber bleibt an seinem Ort ...

Manchmal gleichen wir diesem Vogel. Wir denken, wir müssen alles alleine tragen und regeln. Wir strengen uns mit Leib und Seele an, dass wir dabei unsere kostbare Kraft für den sinnlosen Aufwand vergeuden, den Himmel alleine tragen zu müssen.

Der Bibelvers weist jedoch einen anderen Weg. Sorge dich nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist also besser, mal die Hände in den Schoss zu legen bzw. die Hände zu falten und mit Gott über die anstehenden Aufgaben zu reden, als sich von morgens bis abends mit den quälenden Sorgen herumzuschlagen. Wir denken ja oft: So viel Arbeit und Sorgen, keine Zeit zum Beten. 

Martin Luther hat es genau umgekehrt gesagt: "Ich muss heute viel arbeiten, deshalb muss ich besonders viel beten." Im Gebet sortiere ich meine Aufgaben vor Gott. Ich stolpere nicht so drauflos. Und dann spüre ich: Ich muss nicht den Himmel tragen. Klar, ich tue, was ansteht, aber was morgen wird, das kann ich getrost Gott überlassen.

Manchmal passiert mehr und Besseres, wenn ich nichts tue und die Hände falte, als wenn ich von morgens bis abends herumhetze. Trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. 

Psalm 71,5

23.03.2022

D a n k e , dass meine Eltern noch so gut im Schuss sind!

Heute genoss ich mit meiner Mutter (83) und meinem Vater (80) einige unbeschwerte Stunden auf der - beinahe menschenleeren - Skipiste in Brigels. Es ist führwahr keine Selbstverständlickeit, dass meine Eltern in ihrem Alter noch so fit sind. Ihre Dankbarkeit und Freude lassen sie uns dann auch immer wieder von Herzen kund tun.

Möge der Herr uns alle weiterhin reichlich segnen sowie behüten auf auf all unseren Wegen.

Ja, ich will euch tragen bis ins Alter und bis ihr grau werdet. Ich will es tun; ich will heben und tragen und erretten.

Jesaja 46,4

22.03.2022

D a n k e  für den Segen!

Es ist immer wieder solch eine grosse Freude, wenn man seine Eltern in die Arme schliessen kann. Heute führte mich der Weg nach Brigels im Bündner Oberland. 

Ich bin dem Herrn so unendlich dankbar, dass sich mein Vater und meine Mutter in ihrem hohen Alter noch in bester Gesundheit befinden. Das ist nicht selbstverständlich. Umso mehr schätzen wir diesen Umstand.

Das Gebot „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ erscheint mehrmals in der Bibel.

Es zu befolgen, schliesst folgende vier Punkte ein:

  1.  Dankbar sein. Vater und Mutter zu ehren heisst, für das dankbar zu sein, was sie für einen getan haben. Dazu gehört, ihren Rat und ihre Anleitung anzunehmen (Sprüche 7:1, 2; 23:26). In der Bibel werden Eltern als „die Schönheit der Söhne“ bezeichnet, also als Menschen, auf die Kinder stolz sein können (Sprüche 17:6).

  2.  Auf die Eltern hören. Gott hat Eltern eine gewisse Autorität übertragen. Seine Eltern zu ehren bedeutet, ihnen zu gehorchen, vor allem wenn man jung ist. In Kolosser 3:20 wird Kindern gesagt: „Seid euren Eltern in allem gehorsam, denn das ist wohlgefällig im Herrn.“ An diesen Grundsatz hielt sich auch Jesus (Lukas 2:51).

  3.  Respektvoll sein. Das bedeutet, gut zu überlegen, was man sagt und wie man es sagt (3. Mose 19:3; Hebräer 12:9). Zugegeben, manchmal verhalten sich Eltern so, dass es schwerfällt, Respekt zu zeigen. Doch selbst dann können Kinder ihre Eltern ehren, indem sie nicht frech oder unverschämt werden (Sprüche 30:17). Gemäß der Bibel ist es ein schweres Vergehen, seinen Vater oder seine Mutter zu beleidigen (Matthäus 15:4).

  4.  Für sie sorgen. Wenn Eltern älter werden, brauchen sie vielleicht Unterstützung. Sie zu ehren heißt, so gut wie möglich für sie zu sorgen (1. Timotheus 5:4, 8). Auch Jesus kümmerte sich kurz vor seinem Tod darum, dass seine Mutter versorgt war (Johannes 19:25-27).

21.03.2022

D a n k e , dass positive Gedanken unser Leben bestimmen!

Hast du gewusst, dass dein Denken wesentlich darüber entscheidet, welchen Verlauf dein Leben nimmt – in positiver wie in negativer Hinsicht? Wer sich seinen Gedanken überlässt, gerät oft in einen Sog von Negativem. Da gibt es meistens nichts mehr Gutes. Es wird nur noch gemeckert, das Leben wird hoffnungslos und es gibt nichts Schönes mehr. Auch in deinem und meinem Leben spielt es  eine entscheidende Rolle, wie wir etwas anschauen.

Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben! Sprüche 4,23

Auf was fokussierst du dich, wenn du am Morgen aufstehst? Ist es das Herausfordernde, das Negative oder sind es die schönen Dinge? Lässt du dich von negativen oder von positiven Gedanken steuern?

Ich möchte dich heute ermutigen, entscheide dich gegen all die negativen Gedanken, die von dem Moment an, wo du deine Füsse aus dem Bett hebst, auf dich warten! Gib ihnen keinen Raum und lass dir deinen Tag nicht mit Sorgen und Stress verderben, sondern fokussiere dich stattdessen auf all das Schöne, was Gott für dich täglich bereithält. Je mehr du dir dies aneignest, umso mehr werden sich die Gewohnheiten deiner Gedanken ändern und dein Denken wird sich auf das Gute und nicht mehr auf das Negative fokussieren.

Unser Blick auf den allmächtigen Herrn bewirkt Dankbarkeit, Freude, Hoffnung und Glaube. So werden wir die negativen Gedanken in uns besiegen. Aus diesem Grund, denke positiv! Sieh auf die Zukunft, aber mit Hoffnung! Sehe auf das Schöne, sei dafür dankbar und freue dich daran! Sieh auf den Herrn und rufe dir in Erinnerung, was ER alles an Gutem und Wunderbaren in deinem Leben schon getan hat und lebe in Seiner Freiheit und Freude.

20.03.2022

D a n k e  für die spannenden Infos bezüglich  der heutigen Tag- und Nachtgleiche.

Kurz vor Ostern ergab sich dereinst ein wichtiges Ereignis, das bei Vollmond stattgefunden haben muss: das letzte Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern. Geschichtlich betrachtet geht das Abendmahl auf das jüdische Pessachmahl zurück, das traditionell am Vorabend des Pessach stattfindet (Seder). Dieses Mahl wird am 14. Nisan gefeiert, der immer am ersten Vollmond nach der Tag- und Nachtgleiche – also dem Frühlingsbeginn – ist. So wurde später auch die Berechnung des Osterdatums festgelegt: »Ostern ist am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.«

In der Bibel heisst es im Markus-Evangelium zu den Vorbereitungen des Letzten Abendmahls: »Wo sollen wir das Passamahl für dich vorbereiten?« (Mk 14,12). Passa ist  ein Synonym für Pessach. Das Abendmahl war also ein Pessachmahl und fand damit an Vollmond statt.

Die Geschichte besagt weiterhin, dass an diesem Abend der Kuss des Judas stattfand, mit dem Jesus an seine Feinde verraten wurde und der zu seiner Festnahme führte. Auch bei diesem schicksalshaften Kuss war also Vollmond. Und in der Tat finden sich künstlerische Darstellungen des Judaskusses, die dies zeigen.

Es waren schwere Ereignisse in diesen Tagen, und wie so oft beim Blick in die Geschichte fragt man sich, zu welchen Taten Menschen fähig sind. Leider geben auch die Taten der Gegenwart nicht sehr viel Zuversicht, dass sich das irgendwann ändern könnte. Zu viel Unheil, zu viel Krieg und zu viel Unrecht geschieht um uns herum. Andererseits ist es aber auch eine wichtige Grundlage jeder Religion, die Hoffnung nicht aufzugeben und Vertrauen zu finden in das Gute. 

19.03.2022

D a n k e , dass wir all unsere Sorgen Jesus hinwerfen können.

Jesus kennt unsere Nöte, Bedürfnisse und Herausforderungen ganz genau. Er kam auf diese Welt und lebte auf ihr wie du und ich.

Unser Herr Jesus hat uns ein gehorsames, demütiges und verantwortungsvolles Leben vorgelebt und hat uns als Mensch gezeigt und vorgelebt, dass es möglich ist, die Sorgen loszulassen, sie vor Gott abzulegen und ohne sie wieder aufzuheben, befreit weiterzugehen.

Welche Sorgen wollen dir heute deinen Frieden und deine Freude rauben?

Sind es Sorgen um deine Beziehung, deine Familie, deine Kinder, die Arbeitsstelle oder machst du dir Sorgen um deine Gesundheit?

Ganz egal was es auch ist, du bist nicht auf dich alleine gestellt. Gottes Wort ermutigt uns mit den folgenden Worten:

Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset euer Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden. Philipper 4,6

Sorgen beschweren nicht nur unser Herz und unseren Geist, sondern machen auf Dauer unser Herz, Geist und unseren Körper krank und hindern uns daran, an Gottes Verheissungen für unser Leben zu glauben und daran festzuhalten. Ich ermutige dich heute, all deine Sorgen zu Füssen Jesu zu legen. Du wirst erleben, wie die Sorgen weichen und der Friede, den Jesus schenkt, in dein Leben strömt. Der Herr ruft dir heute neu zu: „Sei ohne Sorge!“ ICH sorge für dich!

Öffne dich bewusst gegenüber unserem Gott und erlebe, wie ER dich inmitten deines Alltages abholt, zu dir spricht, dich stärkt und dich überfliessend segnet.

18.03.2022

D a n k e , dass Gott von nichts überrascht ist!

Immer und überall sorgt ER für seine Kinder; ganz gleich, was auf der Welt geschieht. Er hat alles fest im Blick und im Griff.

In Offenbarung 21,1-3 lesen wir von der wunderbaren Zukunft, die auf uns wartet: 

"Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der alte Himmel und die alte Erde waren verschwunden. Und auch das Meer war nicht mehr da. Und ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen wie eine schöne Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat. Ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen:"Siehe, die Wohnung Gottes ist nun bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein."

Er wird einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen. Diese neue Erde wird der Wohnort von Gott sein. Und sie wird auch unser Wohnort sein. Wir werden ewig mit ihm zusammenleben.

Vielleicht fragst du dich:"Wie lange dauert es, bis Jesus wiederkommt? In der Welt herrscht so viel Chaos. Kein Politiker kann das ändern. Nur Jesus kann das."

Die Jünger stellten Jesus eine ähnliche Frage: "Was wird das Zeichen für deine Wiederkunft und das Ende der Welt sein?" Jesus antwortete: »Lasst euch von keinem Menschen täuschen! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin der Christus, der von Gott erwählte Retter!‹ Und so werden sie viele in die Irre führen. Ihr werdet von Kriegen hören und davon, dass Kriege drohen. Lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende. Ein Volk wird gegen das andere kämpfen und ein Königreich das andere angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte und Erdbeben geben. Das alles ist aber erst der Anfang – so wie die ersten Wehen bei einer Geburt." Matthäus 24,3-8

Und dann sagt er schliesslich:"Die Botschaft vom Reich Gottes wird auf der ganzen Welt verkündet werden als Zeugnis für die Völker. Und dann wird das Ende kommen." Matthäus 24,14

Diese Worte begeistern mich! Jesus kommt wieder! Gott hat diese alte Welt nicht vergessen. Und er wird auch dich nie vergessen. Wir haben das Privileg, während einer Generation zu leben, die vielleicht die letzte sein wird - diejenige, die miterleben wird, wie der König der Könige zurückkehrt. 

17.03.2022

D a n k e , dass du immer wieder vergibst.

Diese Woche bin ich auf einen Text gestossen, der mein Herz berührte und den ich gerne mit dir teilen möchte. Wer weiss, vielleicht steckst du ja gerade in diesem Thema. Wenn ja, dann möchte Gott dich heute ermutigen, den ersten Schritt zu wagen. Pack es an! Es ist noch Zeit ...

Sich mit einem gekränkten Bruder zu versöhnen ist schwieriger, als eine stark befestigte Stadt einzunehmen. Ein Streit trennt zwei Freunde wie ein Tor mit eisernen Riegeln. Sprüche 18,19

Die „befestigte Stadt“, von der hier die Rede ist, ist eine Stadt mit Stadtmauern, die bewacht wird. Man kann also nicht einfach vor das Tor einer befestigten Stadt ziehen und die Kapitulation verlangen. Es bedarf einer durchdachten Strategie, um solch eine Stadt einzunehmen. Man muss alles gut durchdenken und einen Plan entwickeln.

Es bedeutet auch, dass unermüdlicher Einsatz nötig sein wird. Es kann auch gut sein, dass man sich dabei in Gefahr begibt. Ja, es ist unmöglich, eine befestigte Stadt einzunehmen, ohne Risiken einzugehen, ohne sich selbst angreifbar zu machen.

Das trifft auch zu, wenn ein guter Freund oder eine gute Freundin gekränkt ist. Es bedarf sorgfältiger Überlegung und ernsthafter Bemühungen. Manchmal müssen wir uns auch verletzbar machen, obwohl wir das nicht wollen.

Vielleicht hast du heute mit einer zerbrochenen Beziehung zu kämpfen. Vielleicht hast du dich noch nicht um Heilung in dieser Beziehung bemüht, weil du nicht weisst, wie du das machen sollst.

Es fängt IMMER mit einem Gebet an. Du solltest mit Gott über diese Person und über dich selbst sprechen. Mit dem Gebet als Grundlage gehe dann hin und rede offen und ehrlich mit der  Person.

Wenn du diesen Schritt wagst – bitte lies jetzt sehr genau –, sollte es nicht mit der Absicht geschehen zu beweisen, dass du im Recht bist. Recht zu haben ist nicht das Ziel. Das Ziel ist Frieden zu schliessen. Meistens ist es wichtiger, barmherzig zu sein, als recht zu haben.

Wenn du dich um eine Lösung bemühst, damit der andere deine Sichtweise versteht und du beweisen kannst, dass du recht hast, behältst du vielleicht recht, schliesst aber nie Frieden.

Wenn du dich bemühst, eine gekränkte Person zu gewinnen, dann höre ihr gut zu und versuche, ihre Sichtweise nachzuvollziehen. Sei bereit zu hören und nicht nur gehört zu werden. Auch wenn es schwierig ist, kannst du so zu Frieden gelangen und erleben, dass eine zerbrochene Beziehung heil wird.

Ich wünsche dir, dass du bei jedem Schritt geführt wirst vom Geist Gottes. Er wird dir die richtigen Worte in den Mund legen. Vertraue ihm! Er kennt dein Gegenüber und deine Situation am besten ... Gott segne euch!

Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt. Gebt dem Teufel keine Gelegenheit, Unfrieden zu stiften. 

Epheser 4,26-27

16.03.2022

D a n k e  für den ersten "Special" Anlass.

Jeden zweiten Mittwoch trifft sich eine Schar Frauen zur Morgenbesinnung in der reformierten Kirche in Koblenz. Wally hatte die tolle Idee, man könnte im neuen Jahr einige Spezialmorgen einbauen. Das heisst, man sieht sich zusammen einen Film an und tauscht sich im Anschluss darüber aus. Heute war es nun soweit. 

Wir entschieden uns für eine Q & A Sendung mit den beiden Redner Mihamm Kim-Rauchholz und Yassir Eric, die ganz offen und ehrlich von ihren ganz persönlichen Jesus-Begegnungen erzählten. Ins Spiel kam auch die bekannte Bibelgeschichte mit Bartimäus. Sie zeigte uns ganz neue Aspekte auf. Sehr, sehr spannend! Auch Samuel Koch kam zu Wort. Erstmals wurde er in der Öffentlichkeit bekannt am 4.12.2010 durch die Fernsehshow Wetten, dass ...? Er verletzte sich bei seiner Wette so schwer, dass er seither vom Hals abwärts querschnittgelähmt ist. Der Versuch, mit speziellen Sprungstiefeln über ein fahrendes Auto zu springen, wurde ihm zum Verhängnis. In diesem Beitrag berichtet er hautnah und eindrücklich über seine täglichen Herausforderungen, Frustmomente und woraus er immer wieder neue Kraft und Hoffnung schöpfen kann. Unter anderem verrät er uns auch einer seiner Lieblings-Bibelverse:

Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. Hebräer 11,1

Der Glaube ist somit das bedingungslose Vertrauen auf das Wort Gottes. Er ist die Überzeugung, dass das, was Gott sagt, wahr ist, und das, was Er verheisst, auch wirklich geschieht. Er richtet sich hauptsächlich auf den Bereich des Zukünftigen ("was man hofft" ) und den Bereich des Unsichtbaren ("was man nicht sieht" ).

Whittier (John Greenleaf, 1807-1892, amerikanischer Quäker, Gegner der Sklaverei und Dichter) sagte, "dass man des Glaubens Schritte ins scheinbare Nichts setzt, und dann den Fels darunter spürt" . Doch es ist nicht so! Der Glaube ist kein Sprung ins Dunkel. Er fordert den sichersten aller Beweise, und findet ihn im Wort Gottes.

Manche Menschen haben die verkehrte Vorstellung, dass man nur eine Sache fest genug glauben muss, damit sie auch geschieht. Aber das ist Leichtgläubigkeit (oder "positives Denken" ), aber nicht Glaube. Der Glaube braucht eine Offenbarung Gottes, auf die er sich stützt, eine Verheissung Gottes, an die er sich klammert. Wenn Gott etwas verheisst, dann ist das so gewiss, als wäre es bereits geschehen. Wenn er etwas über die Zukunft sagt, dann wird es sich auch gewiss erfüllen. Mit anderen Worten holt also der Glaube die Zukunft in die Gegenwart und macht das Unsichtbare sichtbar.

Wenn man Gott glaubt, geht man kein Risiko ein. Gott kann nicht lügen. Er würde nie betrügen, und kann auch nicht betrogen werden. Gott zu glauben ist das vernünftigste, sicherste und logischste, was man tun kann. Was ist vernünftiger, als dass das Geschöpf dem Schöpfer glaubt?

Der Glaube ist nicht auf den Bereich des Möglichen beschränkt, sondern überschreitet die Grenzen zum Reich des Unmöglichen. Jemand hat es so gesagt: "Der Glaube beginnt, wo die Möglichkeiten enden. Wenn etwas möglich ist, dann liegt darin keine besondere Ehre für Gott. Wenn es unmöglich ist, dann kann es geschehen."

Glaube, kraftvoller Glaube sieht die Verheißung Und blickt auf Gott allein; Lacht über Unmöglichkeiten Und ruft: "Es wird geschehen."

Zugegeben, es gibt auch Schwierigkeiten und Probleme im Leben des Glaubens. Gott prüft unseren Glauben im Schmelzofen der Drangsale und Versuchungen, um zu sehen, ob er echt ist (1. Petrus 1,7). Oft müssen wir jahrelang warten, bis wir die Erfüllung Seiner Verheissungen erleben, und manchmal müssen wir warten, bis wir beim Herrn sind. Aber "Schwierigkeiten sind die Nahrung, womit der Glaube sich nährt" (Georg Müller).

"Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen" (Hebräer 11,6). Wenn wir uns weigern, Ihm zu glauben, dann machen wir Ihn zum Lügner (1. Johannes 5,10), und wie könnte Gott an Menschen Wohlgefallen haben, die Ihn zum Lügner machen?

15.03.2022

D a n k e , dass wir alle Weisheit bei der göttlichen Quelle beziehen können.

Ich denke, alle wünschen sich immer und überall Weisheit von Gott. Oftmals bekommen wir sie nicht, weil wir nicht ganz verstehen, wie man sie empfängt. Im Psalm 51,8 lesen wir:
„… im Inneren, im Verborgenen wirst du mir Weisheit kundtun.“

Gott spricht also im Verborgenen zu uns, während wir zum Beispiel unsere stille Zeit im Gebet haben oder sein Wort lesen und dann plötzlich eine Bibelstelle zu uns spricht oder wenn der Heilige Geist uns etwas zuflüstert. Mit anderen Worten: Gott erleuchtet uns durch unseren Geist (Sprüche 20,27).

Vielleicht bist du gerade in einer schwierigen Situation und weisst nicht, was du tun sollst. Oder, du vertraust Gott und tust alles, was sonst nötig ist, aber du kommst trotzdem nicht weiter in deinem Glaubensleben … vielleicht ist das, was du brauchst, Seine Weisheit. Denn Weisheit ist notwendig, wenn wir die richtigen Entscheidungen treffen wollen. Egal in welcher Situation du gerade steckst, die erste und richtige Adresse für Zweifel und Fragen ist immer Gott! ER ist nur ein Gebet weit entfernt und ist jederzeit bereit, dem, der zweifelt und verzagt ist, auf die Beine zu helfen und neuen Glauben und Weisheit zu schenken.

JESUS ist uns gemacht zur Weisheit!

Wenn du Ihn bittest, wird ER in deinem Inneren, im Verborgenen, Seine Weisheit wissen lassen. In Jakobus Kapitel 1 Vers 5 steht geschrieben: „Wem es unter euch aber an Weisheit mangelt, der erbitte sie von Gott, der allen vorbehaltlos gibt und niemandem etwas zum Vorwurf macht: Sie wird ihm zuteil werden. Na, das ist mal eine Verheissung: Wenn wir also in Schwierigkeiten stecken oder mit Problemen ringen, lasst uns Gott um Weisheit bitten, damit wir es verstehen! Den Willen und Plan für unser ganz persönliches Leben bekommen wir immer von Gott geschenkt.

Aus diesem Grund möchte ich dich heute ermutigen: Wende dich immer und immer wieder an Gott mit all deinen Fragen, Zweifeln und allem, was dich quält und dir unverständlich bleibt! Wenn du Ihn bittest, wird ER dich in deinem Inneren, im Verborgenen, seine Weisheit wissen lassen.

Mache es auch zur guten Angewohnheit, dass du schon morgens Gott darum bittest, dass ER dir seine Weisheit schenkt, damit du immer die richtigen Entscheidungen triffst, die im Einklang mit Seinem Willem sind.

Möge Gott dich überreich segnen und dich leiten durch diesen neuen Tag nach Seinem Plan und im Wissen, was gut ist für dich! Amen

14.03.2022

D a n k e , dass wir nie alleine sind.

Du bist nicht allein. In keiner Sekunde deines Lebens, denn Jesus hat versprochen, für immer bei allen zu sein, die ihm vertrauen. Und auch wenn er nicht mehr als Mensch sichtbar auf dieser Erde lebt und wir auch Gott noch nicht mit unseren Augen sehen können, so ist er doch da.

Durch seinen Heiligen Geist ist er nicht nur bei, sondern auch "in" uns. Und er hat viel im Gepäck. Er giesst Gottes Liebe in unser Herz (Römer 5,5), hilft uns, die Wahrheit zu erkennen (Johannes 14,26, beschenkt uns mit Gaben (1. Korinther 12,4) und Kraft (Römer 15,13), zeigt uns, wo Dinge bei uns schiefliegen und führt uns zur Umkehr (Johannes 16,8), betet mit und für uns (Römer 8,26) und tröstet uns (Johannes 14,16) und ist der Garant dafür, dass wir einmal bei Gott sein werden (Epheser 4,30).

Gottes Geist ist nicht einfach nur bei dir - er hat Wohnung in dir genommen (Epheser 2,22). Vielleicht ist gerade heute der Tag für dich da, noch einmal darüber zu staunen.

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Römer 15,13

13.03.2022

D a n k e  , dass wir Antworten und Orientierung im Konflikt um Russland und der Ukraine auch im Wort Gottes finden.

Heute morgen durfte ich zum Thema «Krieg in der Ukraine: Was sagt die Bibel dazu?» eine sehr ermutigende und segensreiche Predigt von Pastor und Gemeindeleiter Matthias Theis vom Christlichen Zentrum Buchegg in Zürich hören. 

Die letzten Tage haben uns alle sehr betroffen, schockiert und gelähmt gemacht. Viele Fragezeichen sind aufgetaucht. Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber die ganze Sache lässt mich nicht kalt. Sie erregt mein Gemüt zutiefst. Man sucht in diesen Tagen nach Antworten und Orientierung. Vielen Menschen sitzt die Angst deutlich im Nacken. Die grosse Frage lautet:»Wie wird das alles enden?» In der Bibel lesen wir an so vielen Orten:"Fürchte dich nicht!" Und das müssen wir uns auch nicht ...!

Ich bin so froh, dass wir auf das Wort Gottes zurückgreifen können.

Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören, aber habt keine Angst! Dies alles muss geschehen, aber das Ende ist noch nicht da. Völker und Königreiche werden einander den Krieg erklären, und in vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Doch das alles wird nur der Anfang der künftigen Schrecken sein.

Markus 13,7-8

Rund um diesen Bibelvers und zu vielen weiteren Bibelstellen verrät uns Pastor Matthias Thies kostbare Dinge. Überdies erklärt er uns in diesem Zusammenhang etliche Zusammenhängen sowie geschichtsträchtige Dinge. Was steckt überhaupt hinter der Motivation des russischen Präsidenten Putins?

Nimmt dir die Zeit und höre dir diese Predigt an! Auch du wirst – wie ich - Vieles mitnehmen können.
Es wird nicht nur für dich zum Segen werden, sondern auch für deine Nächsten. Und was ich dir jetzt rate, ist sehr, sehr wichtig:

Behüte dein Herz mit allem Fleiss, denn daraus quillt das Leben.

Sprüche 4,23

12.03.2022

D a n k e , dass Gott uns - was auch immer in deinem Leben geschah und geschehen wird, DIE erlösende FREIheit schenkt!

Ich weiss nicht, was dich aus der Vergangenheit her noch belastet oder bedrückt. Vielleicht gibt es tatsächlich immer noch Dinge, die dich bis heute negativ beeinflussen und quälen. Ich staune manchmal, hinter wie vielen fröhlichen Gesichtern ein zerbrochenes Herz steckt. Das muss nicht sein! Ich möchte dich heute erMUTigen und dir sagen: Deine Zukunft muss nicht durch deine Vergangenheit oder deine Gegenwart bestimmt werden! Gib ALLES Gott hin. Sprich mit ihm, wie mit dem besten Freund! Er kennt dich ganz genau. ER kann all deine Ketten sprengen! Mit Seiner Hilfe sind ALLE Dinge möglich!

Jesus sagte selber:

Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit und zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn. Lukas 4,18

Jesus ist gekommen, um Gefängnistüren zu öffnen und die Gefangenen zu befreien. Nichts und niemand kann deine Vergangenheit noch deine Gegenwart negativ bestimmen – es sei denn, DU lässt es zu. Entscheide dich heute für einen Neuanfang! Sei mutig und stark! So viele Menschen berichten, dass sie genau diesen Glauben einsetzten und dann schenkte Gott ihnen ein Wunder und befreite sie. Ist das nicht WUNDERbar? Glaube nur!

Ja, ich sage es noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der HERR, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst.

Josua 1,9

11.03.2022

D a n k e   für die Gebets- und Spendenaktion für die Ukraine!

Mit der Aktion „Hoffnungsschimmer 22" sendet ein breites Bündnis christlicher Organisationen ein „starkes Signal der Solidarität, der Hilfsbereitschaft und der finanziellen Unterstützung“ zu den betroffenen Menschen in der Ukraine. Initiator ist Campus für Christus.

Bibel TV sendet die Gebets- und Spendenaktion am 11. März um 20.15 Uhr. Zudem gibt es eine Übertragung auf der Website von „Hoffnungsschimmer22“. Mit dabei sind

Kirchenleute, Hilfsorganisationen und Musiker

Die 90-minütige Sendung soll aus einer Mischung aus Gebet, Inspiration und Musik bestehen. Beiträge leisten unter anderem der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Sachsens, Tobias Bilz, Gebetshaus Gründer Johannes Hartl und der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Reinhardt Schink, der Schauspieler Samuel Koch und die Influencerin Millane Friesen.

Darüber hinaus werden die Hilfswerke „Gain“, die Malteser und „Art Helps“ vorgestellt.

Für den musikalischen Teil der Veranstaltung sind unter anderem Good Weather Forecast, Juri Friesen, O’Bros und die Hoffnungsschimmer22-Band verantwortlich.

Im Laufe des Programms möchten wir gemeinsam...

1 MITFÜHLEN
Gemeinsam wollen wir betroffene Menschen kennenlernen, ihnen zu hören und ihnen unsere Solidarität und Mitgefühl ausdrücken.

2 BETEN
Als Christen in Deutschland machen wir uns eins im Gebet und beten für die vom Krieg betroffenen Menschen, für die Hinterbliebenen, für die, die alles verloren haben, für die, die auf der Flucht sind und für die Helfer.

3 GEBEN
Wir wollen Gottes Liebe zum Ausdruck bringen, in dem wir über die gesamte Veranstaltung hinweg zu grosszügigen Spenden aufrufen. Gemeinsam wollen wir einen hohen finanziellen Betrag aufbringen, um den Menschen ganz konkret zu helfen. Damit unterstützen wir die mit uns kooperierenden Hilfsorganisationen GAiN, Malteser International und Arthelps, die bereits seit Jahren in der Ukraine tätig sind und gerade unglaublich wertvolle Hilfe leisten.

Bankverbindung für die Schweiz: IBAN: CH03 0070 0110 0066 4748 2 Vwz.: Ukraine

4 HELFEN
Gemeinsam mit dem humanitären Hilfswerk GAiN wollen wir eine Hygieneartikel Sammelaktion vorstellen und die Hoffnungsschimmer22 Zuschauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ermutigen, bei der Aktion mitzumachen.

Im Anschluss an das Programm von Hoffnungsschimmer22 lädt das Gebetshaus im Rahmen von "europepraystogether" zum gemeinsamen Gebet bis am Samstagmorgen um 06.00 Uhr ein. Hier geht's zum Live Stream: https://youtu.be/Gn-MIei4oFk

Wenn jemand deine Unterstützung braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht.
Vertröste ihn nicht auf morgen, wenn du heute helfen kannst!

Sprüche 3,27-28

10.03.2022

D a n k e , dass Tochter Jasmine und ich trotz positivem Corona Testergebnis eine positive Lebenseinstellung bewahren!

Wir stehen auch nicht auf Kriegsfuss mit der Person, die uns die lieben Coronaviren kurz mal rübergeschickt hat, denn sie könnte ja auch behaupten, dass unser Immunsystem dann wohl nicht das beste ist. 

Uns geht es den Umständen entsprechend gut. Gott sei Lob und Dank haben wir beide einen sehr milden Krankheitsverlauf. Ja, es ist schon sehr spannend. Mich und Jasmine hat es erwischt und Schatzilein Peter macht seinem Namen - einmal mehr, wie schon bei der ersten Welle - alle Ehre: Er ist wie ein Fels in der Brandung. Topfit! Er geht auch schön fleissig und noch so gerne Einkäufe tätigen für uns. DANKE Schatz!

Diese Woche wäre noch ein Aufenthalt bei meinen Eltern in den Bergen geplant gewesen. Ich kann nur sagen: Danke Herr, dass du meine Eltern unter deinen schützenden Fittichen hältst! Nicht auszudenken, welche Lawine wir da noch ausgelöst hätten ...

Ja, das wöchentliche Gebet ist echt ein Segen! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön meinen lieben Gebetsschwestern für euer Gebet. Es hat gestern wirklich Wunder gewirkt. Fühlte mich noch am gleichen Tag viel, viel besser! Vor allem auch die blumige Überraschung von dir, Christa, wirkte wie ein wahrer Booster!

Wir wünschen allen, die gerade arg gebeutelt sind von Corona oder sonst einem Leiden, von Herzen eine gute und vor allem auch schnelle und vollständige Genesung! Häbed oi Sorg und gönned oi gnueg Schlaf und Rueh. Und immer schön gnueg trinke ...

Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen; denn du bist mein Ruhm.

Jeremia 17,14

09.03.2022

D a n k e  für die grosse Solidarität!

Seit mehreren Tagen dröhnen in den Ohren der ukrainischen Bevölkerung die Alarmsirenen. Aussgangssperren werden verhängt und aufgrund von drohenden Bombenangriffen suchen die Menschen in ihrer Verzweiflung Zuflucht in Luftschutzbunkern, Notunterkünften, Bahnhöfen, U-Bahn-Stationen oder öffentlichen Gebäuden.

Trotz des schrecklichen Terrors wehrt sich die ukrainische Bevölkerung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln weiter gegen den Vormarsch der russischen Armee. Hunderttausende fliehen mit dem Nötigsten in die Nachbarländer. Bis zum heutigen Tag ist leider kein Ende in Sicht. Die Folgen des anhaltenden Konflikts werden dramatisch sein, so auch der Bedarf an humanitärer Hilfe. Er wird sich wohl vervielfachen.

In den letzten Tagen musste ich immer wieder staunen, wie gross die Solidarität in der Schweiz und auch in den umliegenden, europäischen Ländern ist. Der ukrainische Botschafter bedankte sich heute vor laufender Kamera für diese Hilfe und meinte, dass die Bevölkerung unsere Unterstützung wirklich sehr, sehr schätzt. Ich weiss nicht, ob du dir auch schon Gedanken zu einer möglichen Spende gemacht hast. Vielleicht ist deine Spende - in welcher Form auch immer - schon unterwegs Richtung Osten. Es kann auch gut sein, dass du in der Stille, als Gruppe oder Familie schon regelmässig im Gebet für die betroffenen Länder einstehst.

Wer weiss, vielleicht wärst du auch liebend gerne Teil einer europaweiten Gebetsgruppe? Es werden Christen in ganz Europa aufgerufen, ab 10. März 2022 für sieben Tage, jeweils um 17.00 Uhr eine Welle des Gebets zu starten. Von Freitagabend (20.15 Uhr) bis Samstagmorgen (06.00 Uhr) findet zudem eine europaweite Gebetsnacht statt. Dazu wird es einen Livestream geben. Es ist eine wirklich kostbare und segensreiche  Sache! Mehr Infos erhältst du unter https://europepraystogether.org! Sei auch DU mit dabei - DEIN Gebet kann wirklich LEBEN retten!

Das nachfolgende Video von Dr. Johannes Hartl ist sehr sehenswert! Das musst du dir unbedingt ansehen. Ich bin begeistert und schätze Dr. Hartl wirklich sehr. Er ist bekannt als deutscher Philosoph, katholischer Theologe, Buchautor, Referent, Komponist und Gründer des Gebetshauses Augsburg.

Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen. Psalm 145,18

08.03.2022

G r a c i a s   a DIOS por Liliana, Maria, Maria Rosa y Rosalba!
Que bueno que dios se cruzo en nuestros caminos ...

Ende Februar 2022 weilte ich ja bekanntlich eine Woche in den Ferien auf Mallorca. Am Sonntag, 20.02.2022 nutzte ich die Gelegenheit und nahm am ortsansässigen Gottesdienst in Santa Ponsa teil. Obwohl ich wirklich nur sehr, sehr wenige Brocken Spanisch verstand wie Gracias, Dios, Seigneur, Halleluja und Amen, spürte ich dennoch sehr, sehr stark die Gegenwart Gottes.

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Matthäus 18,20

Als der Pfarrer zur Predigt überleitete und die Leute neben mir schon kräftig mit dem Kopf nickten und Amen (was soviel heisst wie: So sei es!) murmelten, schweiften meine Gedanken zu vier (!) meiner spanischen Glaubensschwestern in der Schweiz. Ich dachte:"Am liebsten würde ich jetzt mit ihnen dasitzen. Sie könnten mir im Anschluss bestimmt voller Freude verraten, was der Pfarrer so alles verlauten liess." Während ich so am Sinnieren war, drängte es mich, die Predigt mit meinem Handy aufzunehmen. Meine Seele meinte: "Gabriela, sicher nid, das chasch jetzt aber nid mache!" Der Geist drängte weiter und meinte zur Seele:"Todo está bien, no hay problema - gabriela se sienta en la fila de atrás!" In Deutsch gedacht und heute dank Google für euch übersetzt :)!

Als der Gottesdienst beendet war, wusste ich sofort, dass ich diesen Film eines SPEZIELLEN Tages als Geschenk meinen Guapas übergeben werde. Das Datum war mir damals noch nicht bekannt. Auch da liess ich mich - einmal mehr - leiten vom Geist Gottes. Damit der Film noch etwas mehr am Knochen hatte, ging ich zum grossen "Kerzenständer", der sich ebenfalls in der Kirche befand und warf eine Euromünze hinein. Zu meinem grossen Erstaunen leuchtete nicht nur EINE Kerze auf, sondern gleich VIER! Der Herr wollte wohl, dass für JEDE Frau EINE Kerze brannte! Wow, das berührte mein Herz zutiefst und ich wusste, dass ich auf dem richtigen Weg war ...

Rosalba, ich wünsche dir heute von Herzen ein reich gesegnetes Geburtstagsfest im Kreise deiner Liebsten! Möge euch vier Lieben und auch eure Liebsten der Herr weiterhin führen und begleiten auf all euren Wegen und euch jeden neuen Tag umhüllen mit Seiner grenzenlosen Liebe. DIOS TE AMA!

Was du dir vornimmst, lässt er dir gelingen, und das Licht wird auf deinen Wegen scheinen. Hiob 22,28

07.03.2022

D a n k e , dass wir bewusst auf einem starken Fundament stehen!

Eine Brücke, die überlastet ist, bricht. Ebenso ergeht es einem Menschenherzen, dem zuviel aufgebürdet wird. Es bricht. In der heutigen Zeit gibt es gar viele Herzen, die dieses Brechen erleben! Sie werden lieblos; oder stumpf; oder verbittert; oder gemein. Wie sollen wir denn die schweren Lasten tragen, die uns auferlegt werden?

Lasst uns noch einmal das Bild von der Brücke brauchen. Das Wichtigste bei der Brücke ist nicht das, was man sieht, sondern es sind die Fundamente, die im Flussgrund versenkt sind, die starken Betonpfeiler, auf denen die Brücke ruht. Um die verborgenen Fundamente geht es auch in unserem Leben. Es kommt letztlich nicht auf die Stärke unseres körperlichen Zustandes an oder auf die Tragfähigkeit unserer Nerven, sondern darauf, ob wir auf starken Fundamenten ruhen. Wer sein Haus nämlich auf Sand baut, der bricht früher oder später zusammen. 

Paulus war ein grosses Vorbild. Obwohl er auch mit Schwachheiten umgehen musste, zerbrach er nie. Er konnte der Gemeinde in Rom fröhlich schreiben: Auch von euch weiss ich, dass ihr weit überwindet. Was für ein Fundament ist das? Es heisst: Frieden mit Gott durch Vergebung der Sünden. Ja, und das dürfen wir haben durch unseren Retter und Erlöser Jesus Christus. 

Aber dennoch: Mitten im Leid triumphieren wir über all dies durch Christus, der uns so geliebt hat.

Römer 8,37

06.03.2022

D a n k e , dass wir barmherzig bleiben gegenüber Kranken und Notleidenden.

Seit 83 Jahren hat der 6. März, sprich der «Tag der Kranken» seinen festen Platz in der Agenda der Schweiz. Tausende beteiligen sich mit Konzerten, mit Besuchs- und Geschenkaktionen in Spitälern und Heimen sowie mit Predigten und Solidaritätsveranstaltungen. 

Der Tag der Kranken geht zurück auf die Initiative einer Tuberkulose-Ärztin im Jahr 1939.

Der Tag der Kranken soll

  • gute Beziehungen zwischen Gesunden und Kranken fördern;
  • an die Pflichten von Gesunden gegenüber Kranken erinnern;
  • das Verständnis für die Bedürfnisse der Kranken fördern und
  • die Tätigkeit all jener anerkennen, die sich beruflich oder privat für Patienten einsetzen.

Krankheiten tauchen oft unerwartet auf und treffen Menschen unvorbereitet. Von Krankheiten getroffene Menschen und ihr Umfeld entwickeln in Krankheitssituationen neue Bewältigungsstrategien, besondere Aufmerksamkeit füreinander und eine grosse Solidarität. An dieser Stelle danke ich allen, die sich unermüdlich für das Wohl von Kranken und Betagten einsetzen. Dazu ein Gebet:

Ewiger Gott

Am heutigen Tag der Kranken legen wir dir ganz besonders alle unsere Lieben und Bekannten ans Herz, die krank und gebrechlich sind. Leg deinen schützenden Mantel um sie.

Wir beten auch für die Gesunden, die mit beiden Beinen im Leben stehen. Gib ihnen das Mitgefühl und Sensorium für die Bedürfnisse der kranken Menschen und die Kraft, dort zu handeln, wo Menschen sie brauchen.

Wir beten für alle, die behandelnd, pflegend, begleitend an der Seite von Kranken stehen und dabei oft an die Grenzen ihrer eigenen Kräfte und Gesundheit stossen. Stärke sie für die Herausforderungen, denen sie sich stellen. Wir danken dir für sie alle!

Lass uns als Gesellschaft zusammenstehen und solidarisch bleiben. Schliesslich wollen wir nicht vergessen, dass in vielen Ländern die Menschen Krankheiten viel ungeschützter ausgeliefert sind und kaum medizinische Einrichtungen haben, auf die sie zurückgreifen können.

Wir denken insbesondere an Menschen in Flüchtlingslagern und in Armut und Krieg.

Ihr Elend schreit zum Himmel und macht uns selber sprachlos. Gib den Verantwortlichen in Regierungen, Unternehmungen und nicht zuletzt Religionsgemeinschaften die nötige Weisheit im Treffen der Entscheidungen, und uns allen die nötige Klarheit und Besonnenheit. 

Unser Gebet verbindet uns mit ihnen und erinnert uns, dass ihr Elend uns nicht gleichgültig bleiben darf.

Ewiger Gott wir vertrauen uns dir an und bitten dich im Namen unseres Heilandes Jesus Christus, dass du uns hörst.

Amen

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Römer 12,12

www.tagderkranken.ch

05.03.2022

D a n k e  für Deinen göttlichen Frieden!

Der Herr ist unser Friede – aller Unfriede vergeht in Seiner Gegenwart …

Wir alle sehnen uns doch von ganzem Herzen nach Frieden - Frieden rund um den Erdball. Gottes Friede überkommt uns nicht einfach so. Gottes Wort fordert uns aktiv mit folgenden Worten auf:

Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach! Psalm 34,15

Du und auch ich, wir sollen aktiv den Frieden suchen und ihm nachjagen. Die Frage ist nur, wo beginnen wir mit unserer Suche und auf welchen Wegen jagen wir dem Frieden nach?

Frieden beginnt immer zuerst bei uns selber. Ich persönlich schöpfe die Orientierung und Zielrichtung aus meinem Glauben an Gott. Mit Seiner Hilfe und Seinem Wirken in mir und durch mich kann ich in Seinem Frieden leben und dann auch an andere weitergeben. Es geht in unserem Glaubensleben nicht nur darum, dem Frieden nachzujagen, sondern auch mit Menschen Frieden zu suchen.

In Hebräer 12 Vers 14a heisst es:

Setzt alles daran, mit jedem Menschen Frieden zu haben und so zu leben, wie es Gott gefällt. 

Wir sollen uns um Frieden mit allen Menschen bemühen. Mit wie vielen Menschen? Mit allen!

Paulus nennt uns im Römerbrief zwei wichtige Dinge, auf die es ankommt: 

So lasst uns nun dem nachstreben, was dem Frieden, und dem, was der gegenseitigen Erbauung dient. Römer 14,19

Eine weitere, wichtige Säule, die zum Frieden führt, ist unser Gebet. Wir müssen mit Gott über uns und die Menschen sprechen, die uns das Leben schwer machen oder über schwierige Situationen. Manchmal scheint dies ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, weil Menschen sich bewusst weigern, im Frieden zu leben. Unsere Aufgabe ist es, unseren Teil dazu beizutragen. Den Rest müssen wir Gott überlassen. Denn es heisst nicht, ich mache oder schaffe den Frieden, unser Herr hat uns etwas anderes aufgetragen: Frieden zu stiften. Ich kann niemanden zwingen, mit mir im Frieden zu leben, aber ich kann mich darum bemühen und so etwas von der Liebe Gottes weitergeben.

Wo oder in welcher Situation, könntest du heute dem Frieden nachjagen und erleben, wie Gott dir mit Seinem tiefen Frieden begegnet? Ich möchte dich heute ermutigen, in Seinem Frieden zu leben, dann kann Gott dich und mich, heute, hier und jetzt gebrauchen, um anderen Seine Liebe durch uns zu zeigen.

ER hält dich immer und überall sicher in Seiner Hand und egal, wie gross deine Herausforderung ist, die dir deinen Frieden rauben will - unser Gott ist grösser. Der Feind mag stark sein, doch Gott, der in dir lebt und wirkt, ist stärker. Lasst uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Seinem Frieden nachzujagen, um Gutes zu tun und Frieden zu stiften.

Gott segne dich überfliessend, damit du mehr und mehr Seinen übernatürlichen Frieden erfahren darfst. 

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Johannes 14,27

05.03.2022

D a n k e  für die kompetente Vorsorgeberatung!

Heute ging es nach Zürich in die Bank Julius Bär. Während wir einen exzellenten Lunch geniessen durften, besprachen wir uns freundschaftlich mit Samuel und Thomas über unsere Vorsorge. Es ist gut, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Vor allem auch, was die Gelder in den verschiedenen Säulen angehen.

Frage: Hast du deine Vorsorge schon geregelt? Du sagst jetzt vielleicht, das hat noch lange Zeit! Ich bin noch jung und knusprig. Das freut mich, wenn du das von dir behaupten kannst, ABER manchmal kann sich das kostbare Leben von einer Sekunde auf die andere ändern.

Ein Beispiel: Du fährst fit und munter mit deinem Auto auf der Überlandstrasse. Plötzlich prallt ein dir entgegenkommendes Auto frontal in dich hinein, weil der Fahrer eine Sekunde abgelenkt war. Hast du gewusst, dass leider immer noch zu viele AutolenkerInnen hinter dem Steuer via Handy Nachrichten beantworten? Dies mit fatalen Folgen ...  

Und so kommt es, dass du ins Spital eingeliefert wirst. Aufgrund der schweren Verletzungen verlierst du deine Urteilsfähigkeit. Was nun? In diesem Falle wäre es von grossem Vorteil, wenn du im Vorfeld deine wichtigen Hausaufgaben gemacht hättest und eine Patientenverfügung und einen Vorsorgeauftrag ausgefüllt hättest. Darin kannst du im Falle einer Urteilsunfähigkeit deine Wünsche festhalten. In der Regel kann dadurch auch behördliches Eingreifen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) verhindert werden. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass diese Zusammenarbeit manchmal sehr herausfordernd sein kann. Das muss nicht sein, oder?

Im Vorsorgeauftrag bestimmst du zudem, wer sich um die Verwaltung deines Vermögens kümmern soll. Mit einer Patientenverfügung hast du die Gewissheit, dass dein Wille bezüglich medizinischer Behandlung auch dann respektiert wird, wenn du ihn nicht mehr selber äussern kannst. Im Internet gibt es dazu viele wertvolle Tipps. Wenn dir das zu kompliziert ist, kannst du auch einen persönlichen Berater beiziehen.

Dies ist sicher auch ein Vorteil, wenn es um einen Ehe- und Erbvertrag geht. Nimm es an die Hand! Du wirst es nicht bereuen.

Die Pläne werden zunichte, wo man nicht miteinander berät; wo aber viele Ratgeber sind, gelingen sie.

Sprüche 15,22

03.03.2022

D a n k e  für die wunderschöne Rundwanderung von der Linnerlinde aus.

Heute führte uns eine Kurzwanderung von 9.57 km rund um Linn. Das schmucke Dörfchen Linn ist einwohnermässig die zweitkleinste Gemeinde im Kanton Aargau. Hast du gewusst, dass der höchste Wasserfall des Kantons Aargau in Linn liegt oder dass Linn ein Ortsbild von nationaler Bedeutung hat?
Informationen zu diesen und anderen Fragen findest du auf dem Natur- und Kulturweg Linn. Dieser Weg ist der Beitrag des Natur- und Vogelschutzclubs Bözberg (NVSC) zum Fest «700 Jahre Linn» im Jahre 2006.

14 Tafeln entlang der Strecke informieren über die vielen Kultur- und Naturschönheiten der näheren Umgebung. Das Dorfbild mit den typischen Bauernhäusern wird vorgestellt. Der Name von Linn taucht übrigens zum ersten Mal 1306 auf. Unterhalb des Dorfes in Richtung Sagenmülital kommt man an Baumgärten, Hecken, einem Weiher und verschiedenen Wiesentypen vorbei bis zum Steinbruch und zu den Wasserfällen. Hier können im Sommer etwa zwei Dutzend verschiedene Orchideenarten bestaunt werden. Der Wasserfall mit seiner Höhe von 5.40 Metern ist der höchste Wasserfall im Kanton Aargau. Er ist zwar klein, aber sehr schön. Weiter findet man spannende Informationen zur Juralandschaft und zu deren typischen Lebensräumen mit dem dazugehörenden Pflanzen- und Tierleben. Zudem werden das menschliche Wirken in der Landschaft, die Bewirtschaftung des Landes und die Erschliessung mit Wegen und Strassen erläutert. Weiter führt der Wanderweg zur Römerstrasse. Bereits in der Antike war der Übergang auf dem Bözberg von Basel nach Zürich sehr wichtig. Die Strasse wurde teilweise direkt aus dem Kalkfelsen gehauen. Die Verbindung war der direkte Weg zwischen Augusta Raurica und dem Legionslager in Vindonissa. Die gut erhaltenen Wagenräderspuren im Fels sind sehr eindrücklich und klar zu erkennen. Die beiden Rillen weisen einen Abstand von gut einem Meter auf und sind bis zu 30 Zentimeter tief. Über Felder und durch Waldgebiete führt die Wanderung wieder zum Ausgangspunkt bei der Linner Linde. Die riesige alte Linner Linde, einer der ältesten Bäume im Aargau mit einem stolzen Umfang von rund elf Metern und einer Höhe von etwa 25 Metern wurder der Legende nach Mitte des 17. Jahrhunderts zum Gedenken an die Opfer der letzten grossen Pest-Epidemie gepflanzt.  

Diese Wanderung ist wirklich ein MUSS für jede und jeden. Wir können sie nur wärmstens weiterempfehlen. Am besten das App Komoot herunterladen und los geht's! So verpasst man definitiv keinen Abzweiger. Der Römerweg (alte römische Passstrasse) liegt nämlich etwas versteckt im Wald. Na dann, viel Spass!

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. 

Psalm 23

02.03.2022

D a n k e  für das Adonia Kids Radio und TV!

16 Jahre lang wurde auf Radio Life Channel die Kindersendung «Schere Stei Papier» ausgestrahlt. Ende 2021 war Schluss damit. Adonia hat diese Sendung produziert und stellt nun neue Angebote für Kinder bereit.

Täglich von Montag bis Samstag sendete Radio Life Channel die christliche Kindersendung in die Familienhaushalte. Die Hörspiele, die Kindermusik, Quiz und Witze haben in diesen Jahren viele Familien in ihren Abendritualen begleitet. Am 30. Dezember hat man die letzte Sendung gehört. Radio Life Channel begründet den Entscheid so: «Dies, weil sich unser Radio aus Kosten- und Kapazitätsgründen auf seine Hauptzielgruppe der 30- bis 50-jährigen Menschen konzentrieren muss.»

Neue Angebote für Kinder

Gott sei Lob und Dank geht die Geschichte weiter! Adonia nutzt das Know-how aus den 16 Jahren und das viele Material an Hörspielen und Musik, um auch weiterhin Kindersendungen zu produzieren. Bereits gestartet hat Adonia-KidsTV. Die Sendung mit dem Programm eines Kindergottesdienstes bietet Songs, biblische Geschichten, Spiele, Witze, Bastelideen und Koch- und Backtipps. Dazu gibt es für die anschliessende Familienandacht vorbereitete Fragen, um gemeinsam das Gesehene zu vertiefen und Freude am gemeinsamen Sprechen über die Bibel zu bekommen.

Die nächsten Sendungen:

5./6. März 2022: Jesus lauft übers Wasser

12./13. März 2022: E spontani Taufi

19./20. März 2022: Naaman

26./27. März 2022: Emmausjünger

Ab 2. Mai 2022 gibt es dann eine neue Radiosendung für Kinder, die das Angebot von «Schere Stei Papier» noch übertreffen wird. Diese Kindersendung wird im neuen Onlineradio von Adonia zu hören sein. Das online Kinderradio wird ab März zu hören sein, die Kindersendung wird darauf ab Mai 2022 ausgestrahlt.

Im Onlineradio für Kinder hörst du Adonia-Songs in Schweizerdeutsch. Ab dem 2. Mai 2022 hörst du zudem von Montag bis Freitag eine Kindersendung.

Programm:

Rund um die Uhr:
Musik für Kinder

9:00 bis 12:00 Uhr
Musik für Vorschulkinder

19:00 bis 22:00 Uhr
Ruhige Gutenacht-Musik

11:30 Uhr, 17:30 und 19:30 Uhr
Adonia-Kindersendung (ab 2. Mai 2022)

Mach mit!

Werde Teil von Adonia-KidsRadio!

Kennst du dich in einem Thema gut aus und kannst anderen Kindern davon berichten? Z.B. von einem Hobby, Tier, Land, Instrument, Erfindung etc. Melde dich doch mit einer Sprachnachricht an 079 193 37 78. Sag wer du bist und in welchem Thema du ein Experte bist. Wir freuen uns, wenn wir dich schon bald bei Adonia-KidsRadio dabei haben.

E-Mail ins Studio: kidstv@adonia.ch

Ein Psalm. Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Er schafft Heil mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm.

Psalm 98,1

01.03.2022

D a n k e  für Gottes HERRlichen Schutz!

Es gibt doch immer wieder Situationen im Leben, da ist man GOTTenFROH, wenn man auf GOTTes Verheissungen zurückgreifen kann und diese dann auch zu 100 % in Anspruch nehmen kann.

Dazu ein Beispiel: Letzte Woche liess Tochter Jasmine spontan verlauten, dass sie die Stadt Barcelona auf eigene Faust erkunden möchte. Alleine?!!! Wie bitte? Geht gar nicht ... Ich war schon in den Startlöchern, um ihr diese Schnapsidee auszutreiben, denn mein Gedanken-Kino braute sich schon die verrücktesten Horror-Geschichten zusammen. Noch bevor der Film richtig Fahrt aufnahm, zog ich bewusst die Notbremse. Ich sagte mir:"Was mache ich denn da für eine Szene? Geht gar nicht ..." Und so entschied ich mich, jegliche Angst und Sorge dem Herrn hinzuwerfen.

Alle Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5,7

Sofort wurde ich von einem tiefen Frieden erfüllt. Die teuflische Angst hatte den Kampf gegen den göttlichen Frieden verloren und musste weichen.  

Dazu kam, dass ich unter keinen Umständen in die gleiche Situation kommen wollte wie Hiob. 

Meine schlimmsten Befürchtungen sind eingetroffen, und wovor mir immer graute – das ist jetzt da! Hiob 3,25

Dazu ermutigte mich einer meiner absoluten Lieblingsverse:

Denn er hat seinen Engeln deinetwegen Befehl erteilt, dass sie dich behüten auf all deinen Wegen. Psalm 91,11

Dieses Engelskino war doch schon viel schöner! Mein Schatz und ich mussten übrigens schmunzeln, als Jasmine uns heute Bilder aus Barcelona zuschickte. Unter anderem ein Foto der Deutschen Bank, dem letzten Arbeitgeber von Peter. Dazu ein Bild von einer süssen, getigerten Fellnase. Erinnerte uns natürlich sofort an unsere Fotos von unserem letzten Urlaub auf Mallorca.

Zum Abschluss eine ErMUTigung für dich: Falls du dir gerade schreckliche Sorgen machst, dann möchte ich dir heute sagen:"Fürchte dich nicht! Lege alles voller Vertrauen Gott hin. Er sorgt für dich!!!" Gott hat nicht gesagt, dass wer mit ihm lebt, keine Ängste mehr haben wird und dass sich all unsere Probleme in Luft auflösen, damit uns fortan alles gelingt.

Ängste gehören zum Leben dazu, aber Gott ist da und geht mit dir mit. Auch wenn Gott dich nicht vor allem Unheil bewahrt, so verspricht er doch an deiner Seite zu sein und dir die Stärke und Kraft zu schenken, die du in schweren Zeiten brauchst. Du darfst darauf vertrauen, dass er dich kennt und weiss, was du benötigst. Da ist jemand, der grösser und stärker ist als deine Angst. Jesus ist am Kreuz auch dafür gestorben. Er hat den Tod besiegt. Tröstlich finde ich auch, dass Jesus um all unsere Ängste weiss, weil er sie selbst durchlitten hat.

Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde.

Psalm 62,2-3

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